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Biertest - Holsten Deutschland Edel

Bewertung: 6 / 10 Punkten

Brauerei:

Holsten-Brauerei AG (Carlsberg Breweries A/S) / Hamburg


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

28.11.2014


Testobjekt:

0,33l-Steinie-Flasche


Biersorte:

Pilsener


Alkoholgehalt:

4,90%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

würzig


Geschmack:

würzig, malzig, langer Abgang


Sonstiges:

2003er-Test: Vielen Dank an Marc Kornmesser!


Fazit:

Bewertung 25.10.2003: "Holsten knallt am dollsten...." Das hörte ich in meiner Jugend des Öfteren und auch meiner einer wird diesen Spruch an einigen Abenden schon von sich gegeben haben. Ist aber eigentlich schon ein Armutszeugnis für mich, denn erstens komme ich aus der Hansestadt an der Elbe und zweitens ist das mein erstes getrunkenes Bier im "zarten" Alter von 15 Jahren. Oder war es 14 ? Na ja, egal. Jedenfalls ist es heute dran. Geschmacklich ist es typisch norddeutsch. Herbe, würzig und mit einem langen Abgang. Typisch Pils halt. Der Schaum hat leider eine leichte Metallnote, die aber nur kurz andauert und dann auch von der Würzigkeit übertrumpft wird. Das Edel ist so ganz in Ordnung, aber es fehlt ein wenig die Spritzigkeit. Schade eigentlich, denn sonst wäre es ein richtig gutes Pils. Wer also eine etwas herbere Note braucht, sollte zum Pils aus dem gleichen Hause greifen. Wer es lieber süffiger mag, kann mit dem Edel zufrieden sein. Prost! 7 von 10 Punkten.

Bewertung 30.06.2009:
"Holsten Edel heißt mein Mädel..." Auch nach knapp sechs Jahren Pause fallen mir noch "witzige" Sprüche zum Holsten ein. Die berühmte Wartefrist für den erneuten Test eines Bieres beträgt fünf Jahren, diese sind nun um, so dass sich das "Holsten Edel" mit seinen 4,9%vol. erneut stellen darf. Mittlerweile hat sich die dänische Carlsberg die Holsten-Brauerei unter den Nagel gerissen und ob die Qualität dieser Hamburger Institution darunter gelitten hat, wissen wir gleich. Heute Abend teste ich die 0,5l-NRW-Flasche. Und los geht es... Etwas heller scheint es, aber blank und sauber. Dazu eine feste und reichhaltige Schaumkrone... Die Optik stimmt schon mal. Zumal man dieses Bier auch ganz gern aus der Flasche trinkt. So zumindest in Hamburg. Der erste Schluck ist aber so, wie man ihn kennt: sehr würzig, am Hopfen hat man hier definitiv nicht gespart. Sofort fällt aber der meiner Meinung nach zu geringe Kohlensäureanteil auf, das geht auch besser. Und leider ist da immer noch eine ganz dezente Metallnote zu Beginn. Muss dass denn sein? Aber fangen wir mal vorne an: Der Antrunk überrascht sofort mit einer ausgeprägten Würzigkeit, die aber durch das eher durchschnittliche Prickeln nur bedingt erfrischend wirkt. Und das bei den derzeitigen Temperaturen (28° um 19:50h). Nach der ersten "Schrecksekunde" kommt eine gut dosierte Süffigkeit durch, die dann auch für einen Moment von der Hopfenwucht ablenkt. Wenn man sich denn ablenken lässt, denn diese feinbittere Note ist durchgängig tonangebend und sorgt so für den typisch norddeutschen Geschmack. Eines kann man direkt festhalten: Seit 2003 hat sich dieses Bier nicht wirklich geändert. Selbst der lange und ziemlich männliche Abgang ist noch da. Alles in allem gebe ich diesem Bier aber nur noch 6 Punkte, mehr kann es nicht reißen. 6 von 10 Punkten.

Bewertung 28.11.2014:
"Die Treppe rauf auf alle Vier, Holsten-Edel welch ein Bier". Und noch einer dieser kultigen Sprüche zum Bier aus Hamburg, welches traditionell aus der 0,33l-Steinie-Flasche getrunken wird. Man hat mittlerweile das Etikett diskret modifiziert, die Flaschenform zum Glück nicht. Für jeden (bodenständigen ?!) Hamburger ist es eine Pflichtaufgabe, diese "Jolle" aus der Flasche zu trinken. Trotzdem wird das "Holsten Edel" heute Abend aus dem Biertest-Glas verköstigt. Soviel Zeit muss sein. Nun ist es eingeschenkt. Und es sieht echt gut aus: goldgelb, der Schaum ist fest, der Geruch ordentlich würzig. Der Antrunk ist sehr würzig und leicht bitter, die metallische Note ist zum ersten Mal nicht zu schmecken, dafür wirkt das Bier als solches relativ unrund. Harmonie geht anders. Erst nach ein paar Schlücken kommen leicht malzige, süßlichere Aromen durch. Dominieren tut aber der Hopfen. Besonders hochwertig schmeckt das Bier nun nicht. Man kann es trinken, aber besonders süffig und harmonisch ist es nicht. Zumal es mit der Zeit auch nicht besser wird. Einzig das Volumen ist gut. So kann ich dem "Holsten Edel" heute wieder einmal die 6 Punkte geben. Mehr ist bei diesem Bier nicht drin. 6 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 6 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Johnny
2014-12-18

Schöne Farbe und die Schaumkrone ist auch da, wenn auch schnell weg. Ich rieche am Glas und bekomme süße, malzige und würzige Düfte. Auch dezent vernehme ich Honigtöne. Den Antrunk empfand ich wie Bier mit Honig, das war schon sehr süß-würzig und gefiel mir recht gut. Voll gespannt auf die weiteren Schlücke, die ich eher dann mittelmäßig malzig, würzig und leicht bitter empfand, kippte die Laune wieder. Pötzlich war auch die Power weg, keine Kohlensäure, kein Schaum. Und sowas zum Feierabend. Es wurde dann immer schlimmer, die Aromen gingen weg und übrig blieb zum Schluss ein hopfiger öder Rest.


Helmut
2013-02-15

Ich bin mehrmals im Jahr in Hamburg und wenn ich dort bin kauf ich immer Holsten Edel. Anscheinend gibt es das nur im Großraum Hamburg. Dieses Bier schmeckt besonders gut aus der Steinie-Flasche. Während das Pilsener 28 Bittereinheiten hat besitzt das Edel nur 23 Bittereinheiten. Dennoch ist es gut gekühlt sehr frisch und würzig, dabei nicht ganz so herb wie das Pilsener. Dennoch herber als manch anderes Bier. Es schmeckt ausgewogen und wirklich lecker. Ist mir sogar lieber als ein Astra. 8 von 10 Punkten


Peter
2008-01-11

Nach längerer Zeit bin mal wieder mit Fährlinie 62 in Hamburg auf der Elbe "gekreuzt"! Da die Schiffe wieder regelmäßig bewirtschaftet sind, lassen sich dort zünftig und preiswert die wenigen noch verbliebenen Hamburger Biere probieren! Ich wählte ein Holsten "Edel", welches ich natürlich wie früher üblich aus der Flasche trank (ein Pappbecher wäre sowieso nicht in Frage gekommen)! Edel war zwar nie mein Bier, aber was die Braumeister - wenn nicht der Computer sie längst ersetzt hat - sich da zusammengebraut haben, hat nichts mehr mit dem früheren zu tun! Zu "dünn", zu bitter, nicht abgerundet - kurz: ein Armutszeugnis!  Man hat beinahe das Gefühl, die Carlsberger machen das Bier mit Absicht schlecht, um wieder eine Sorte aus dem alten Sortiment loszuwerden! Die Geschmackskomponenten, die in dem ersten Test beschrieben wurden, sind "samtweg" verschwunden! Irgendwann kommt der Zeitpunkt, von dem an auch alteingesessene Hamburger das Bier nicht mögen - dann ist das Ziel erreicht! Sei`s drum!


Stephan
2005-11-05

Diese Bier konnte ich bisher nur in Hamburg trinken. Es schmeckt milder als das Normale. Es ist nur mittel Herb. Und liegt auch nicht so schwer im Magen. 7 von 10 Punkten  


Hannes
2005-05-18

Ich persönlich komme auch aus dem Norden und müsste mich schon als Wochenendalkoholiker bezeichnen. Ich trinke Holsten Edel schon fast jedes Wochenende weil es mir sehr gut schmeckt! Besonders das Herbe an diesem Bier hat es mir angetan. Außerdem ist es auch relativ günstig, ist aber nur nebensächlich. Bis auf den schnellen Schädel danach ist das Preis-Leistungsverhältnis total ok! Ich werds immer wieder trinken!  


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