Biertest - Duckstein Weizen
Brauerei:
Holsten-Brauerei AG / Hamburg
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
11.04.2012
Testobjekt:
0,5l-Flasche
Biersorte:
Dunkles Hefeweizen
Alkoholgehalt:
5,70%vol.
Zutaten:
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Farbe:
trübes bernstein
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
fruchtig, leicht nach Beeren
Geschmack:
malzig, frisch, langer Abgang
Sonstiges:
Hergestellt für Duckstein GmbH / Hamburg
Fazit:
Bewertung 05.08.2006: Das letzte noch nicht getestete Bierchen dieser Bierbörse in Düsseldorf-Benrath. Die Hamburger Brauerei Holsten hat im Februar diesen Jahres dieses neue Bier "Weizen" erfolgreich eingeführt und nun komme ich auch dazu, dieses Weizen zu probieren. Optisch ist es schon mal ein Highlight. Und der erste Schluck ist lecker. Ein aromatisches, nach Weizen schmeckendes kühles Obergäriges mit einer feinen Hefenote. Sehr süffig und leicht fruchtig kommt es herüber. Dieses Duckstein spielt locker und spritzig auf. Der Abgang ist angenehm malzig und wirkt etwas voluminöser, zudem ist der Abgang sehr lang. Insgesamt ein wirklich leckeres Weizenbier. 9 von 10 Punkten.
Bewertung 11.04.2012: Die Wartezeit von fünf Jahren ist rum, es darf also wieder einmal das "Duckstein Weizen" aus Hamburg probiert werden. Und dieses Mal aus der Flasche. Schön schaut sie aus: Das Duckstein-D ist als Relief in den Flaschenhals eingearbeitet. Zudem klebt ein Zettel auf dem Flaschenhals, auf der irgendeine Nummer aufgedruckt ist. Dies soll dem naiven Biertrinker Glauben schenken lassen, dass der Braumeister persönlich jedes Pülleken handsigniert hat. Wer's glaubt... Also, das Äußere passt. Im Glas ist es auch absolut ansehnlich! Ein hefetrübes Bernstein und eine feinporige, feste Schaumkrone sind zu erblicken. Der erste Schluck ist aber nicht umwerfend... Leicht spritzig schmeckt es, der Antrunk hat aber einen leicht öligen Geschmack an sich und verfügt so beim ersten Schluck nicht über einen schönen Antrunk. Und der erste Schluck ist in der Regel der entscheidende. Das Duckstein schmeckt nach ein paar Schlücken harmonischer und dann kommen auch die leichten Fruchtaromen durch. Etwas Erdbeere ist zu erahnen, auch kommt die obligatorische Banane durch. Eine Spur mehr Kohlensäure wäre gut, so würde dieses Hamburger Weißbier lebendiger schmecken. Die im hinteren Verlauf dominierende Karamellnote ist auch nicht von schlechten Eltern und verbindet sich mit der würzigen Hopfigkeit. Der lange Abgang holt noch ein paar Pünktchen. Ein gutes Weißbier mit dem besonderen Extra aus dem hohen Norden. Leider ist der Antrunk unrund. Und deshalb bekommt dieses Bier beim diesjährigen Test "nur" 8 von 10 Punkten.
Bewertung:



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