1000 Getraenke | Biertest - Störtebeker Pilsener-Bier 7 von 10 Punkten webdesign

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Biertest - Störtebeker Pilsener-Bier

Bewertung: 7 / 10 Punkten

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH / Stralsund


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

23.04.2018


Testobjekt:

0,5l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Pilsener


Alkoholgehalt:

4,90%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

würzig


Geschmack:

würzig, malzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 30.09.2004: Das Bier der Gerechten... Geiler Spruch!!!! Und ebenso kultig wie dieser Spruch ist das ganze Bier. Halt typisch norddeutsch. Und genauso schmeckt es auch. Typisch herbe halt. Ein echtes Pilsener. Der Schaum steht steif, die Kohlensäure tut ihr übriges. Und geschmacklich ist alles im grünen Bereich. Es schmeckt hopfig, wird dann aber im Laufe des Trinkens etwas milder. Nicht viel, aber das Malz kommt durch. Der Abgang gestaltet sich sehr lang. Es spricht alles für dieses Bier. Schöner wäre es noch, hätte dieses Bier einen eigenständigeren Charakter. Es schmeckt etwas zu einheitlich. Aber das soll nicht heißen, dass es durchschnittlich ist. Eher überdurchschnittlich. So, Klaus, dann trink mal schön weiter... Aber so ohne Kopf wird das wohl nix, oder??? 7 von 10 Punkten.

Bewertung 27.05.2011:
Ja, das ist ein Alleinstellungsmerkmal... Die Stralsunder Brauerei sorgt mit den Störtebeker-Bieren für Aufsehen. Typisch norddeutsch und mit einer gewissen Selbstironie versehen, so fällt man auf. Und das muss man dem Biertrinker heute bieten. Aber auch einen guten Geschmack. Und ob sich dieser seit dem letzten Test im September 2004 geändert hat, werden wir gleich erfahren. Eingeschenkt sieht es echt traumhaft aus: ein intensiv leuchtendes Goldgelb mit einer festen, cremigen Schaumkrone darüber. Besser geht es nicht. Dazu passen die lebhaften Kohlensäurebläschen. Der Geruch kann eine gewisse Kernigkeit erzeugen. Der erste Schluck ist dann direkt der Hammer. Eine satte Hopfenwürzigkeit fließt da über die Zunge. Bitter und norddeutsch, so der erste Eindruck. Daran schließt sich eine sehr subtile Süße des Malzes an, die man aber wirklich nur beim genauen "zuhören" vorfindet. Viel besser wirkt die Kernigkeit. Ein unterschwelliges, aber dennoch vorhandenes Aroma, welches ziemlich urtypisch schmeckt und diesem Bier aus Stralsund das gewisse Etwas verpasst. Und damit haben wir schon einen elementaren Unterschied zum letztmaligen Test. Es fällt auf. Leider wirkt es nach ein paar Minuten wieder gewöhnlich und tendiert in Richtung Schal, dennoch ist es nicht uninteressant. Gerade die ausgeprägte Hopfenbittere gefällt. Alles in allem besser als noch beim letzten Mal, aber noch nicht perfekt... 8 von 10 Punkten

Bewertung 23.04.2018:
Wieder einmal steht das norddeutsche "Störtebeker Pilsener-Bier" vor mir. Und wieder hat es ein neues Etikett. Und hoffentlich einen mindestens genauso guten Geschmack wie beim letzten Test 2011. Im Glas sieht dieses Untergärige richtig gut aus. OK, das Goldgelb glänzt nicht komplett, der Schaum steht aber wie eine Eins. Und auch der Geruch gefällt mir. Geschmacklich ist das Bier gut. Ein typischer Pilsbier-Geschmack kommt durch, eine deutliche Säure ist zu Beginn vorhanden. Im ersten Drittel dominiert die Säure und die Würzigkeit, ab der Mitte ist das Gerstenmalz prominenter unterwegs und bietet dann auch etwas Süße. Das letzte Drittel läuft langsam aus, die würzigen Aromen sind relativ zurückhaltend, bitter ist es nicht wirklich. Und das verwundert mich bei diesem norddeutschen Bier von der Küste dann doch. Alles in allem ein gutes Pilsbier mit einem deutlichen Fokus auf Säure. Das muss nicht jedem gefallen. Mir gefällt es aber. Und zwar gut. Deshalb bekommt das Bier heute Abend 7 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 7 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

ingo
2015-03-06

gures Bier läst sich gern trinken ,schaumkrone wenig standhaft kann man öfter mal eine schöne kiste nach hause tragen


Andreas
2015-01-28

Nach langer Zeit mal wieder was nordisches. Positiv fällt mir zunächst mal das kultige Etikett auf. Noch besser das Rückenetikett. Hier finden sich, ähnlich wie bei manchen Weinflaschen, Informationen über Stammwürze, optimale Trinktemperatur, verwendete Hopfensorten und ihre Charakteristika etc. Den Geruch empfinde ich als kräftig, malzig, leicht süßlich. Den herben Charakter dieses Pilses lässt die Nase noch nicht erahnen. Den Antrunk finde ich dann echt spitze. Kernig, trocken und herb gehopft mit zurückhaltender Kohlensäure macht sich der alte Störtebecker im Mund breit. Es dauert ein wenig bis sich auch das Malz Raum verschafft. Dann geht es etwas milder zu, aber nicht ohne die Bittere des Hopfens, die den ganzen langen Abgang begleitet. Ein schönes Pils.


Harry
2015-01-04

Ich kann mich der Bewertung vom Mai 2011 im Wesentlichen anschließen. Das Bild nach dem Einschenken ist perfekt. Jedoch zerfiel der anfänglich blütenweiße Schaum schnell und flockte etwas. Die Eröffnung und den Mittelteil fand ich als Pilsener-Fan ok (angenehm neutral). Im Abgang empfand ich es ähnlich wie in vorgenannter Rezession - es hinterlässt einen Nachgeschmack und wirkt diesbezüglich gewöhnlich, tendiert dann schon etwas in Richtung schal. Dennoch gut trinkbar und eine willkommene Abwechslung.


Johnny
2013-10-27

Hmmm...jaa...also so wirklich hochjubeln würde ich das Bier auch nicht. Ich finde es ausgeglichen und hopfig, das Malz ist wirklich nur leicht zu spüren, was aber nicht stört. So im ganzen würde ich aber auch eher mehr als Durchschnitt sagen.


John aus den Niederlanden
2008-03-24

Nein danke, dieses Bier ist überhaupt nicht mein Geschmack, viel zu hopfig, und bitter.4 punkte!


Volker
2008-02-07

Nein, liebe Freunde aus Stralsund. Das ist nicht norddeutsch herb. Da erwarte ich als bekennender Freund herber Biere einiges mehr. Enttäuschend.   


Michael aus Solingen
2007-10-27

Das ist ein sehr schwer zu beschreibendes Tröpfchen. Der erste Schluck ist eine totale Enttäuschung, weil da irgendwie gar nichts rüber kommt. Der erste Geschmack, der sich dann einstellt ist nicht wirklich Doll. Man überlegt unfreiwillig, ob man sich einen zweiten Antun möchte. Im Nachhinein muss man aber dann doch zugeben, dass man hier ein gutes Bier vor sich stehen hat, von dem einem auch durchaus ein paar mehr die Kehle herunter rinnen könnten. Aber Obacht, ich Denke auch, dass es sich hierbei um ein Bier mit „,Aua-Kopf“,-Garantie handeln dürfte. 7 von 10 Zählern sollen Ihm gegönnt sein!!!   


Roger
2005-08-21

Das Pilsbier des Rüganer Freibeuters, eine Art Robin Hood der Meere, Störtebeker bedeutet wörtlich übersetzt Stürz den Becher, der Kerl war als Trunkenbold bekannt... Mit diesem Pils kann man das durchaus verstehen, der Geschmack ist nordisch maritim herb, dabei ist es aber für meine Begriffe fast schon zu gefällig, ein eigenständiges Profil wird letztendlich vermisst. 7 von 10 Punkten.  


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