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Biertest - Störtebeker Roggen-Weizen

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH / Stralsund


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

12.05.2020


Testobjekt:

0,5l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Spezialbier


Alkoholgehalt:

5,40%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Roggenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes bernstein


Schaumkrone:

viel


Geruch:

nach Weizen


Geschmack:

malzig, sehr spritzig, nach Weizenmalz, leichte Karamellnote, dezent würzig, langer Abgang


Sonstiges:

Das 2011er-Bier enthielt 5,3%vol. Alkohol!


Fazit:

Bewertung 29.05.2011: Die Stralsunder Brauerei wird mir mit jedem Testbier sympathischer. Das Markenimage ist nett, die Freibeuterei wird gepriesen und die Biere sind die der Gerechten. Finde ich echt klasse. Aber nicht nur der Markenauftritt ist spitze, nein, auch die Innovationsfreudigkeit dieser norddeutschen Brauerei sollte Nachahmer finden. So habe ich vor mir das "Störtebeker Roggen-Weizen" mit 5,3%vol. stehen. Die Zutaten bestehen alle aus biologischen Anbau und die Sonderzutat Roggen findet man leider auch nicht alle Tage. Mal gucken, wie sich diese Getreideform geschmacklich herausbildet. Das Optische imponiert schon mal: ein hefetrübes, sattes Bernstein ist zu erblicken. Darüber eine sehr cremige, feste Schaumkrone. Hierfür gibt es schon mal zehn Punkte. Der Geruch kann eine gewisse Kernigkeit verraten, die der erste Schluck auch bestätigen kann. Dieses Piratenbier kann mit einem vollen Geschmack überzeugen. Dezent süßlich und mit einer unterschwelligen Kernigkeit, die im weiteren Verlauf immer prägnanter wird und diesem Obergärigen das gewisse Etwas spendiert. Und genau damit fällt man positiv auf dem Markt auf. Die lebhafte Kohlensäure und der ausgewogene Hopfen, der diesem Stralsunder die unterschwellige Würzigkeit verleiht, gefallen mir gut und lassen dieses Bier auf seine Art und Weise erfrischend wirken, wobei die Fruchtigkeit eines "normalen" Weißbieres nicht gegeben ist. Und das ist auch gut so. Süffig ist es auf jeden Fall. Dieses Roggen-Weizen ist sympathisch und lecker. Die kräftigen Getreidenoten schmecken lecker und irgendwie freut man sich, dass man mal ein etwas anderes Bier vor sich stehen hat. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 04.09.2014:
Bitte nicht erschrecken. Ich habe mich nicht verrechnet. Die fünf Jahre Wartezeit bis zum erneuten Test eines Bieres sind beim "Störtebeker Roggen-Weizen" noch nicht rum. Der Grund des Re-Tests ist der veränderte Alkoholgehalt. Das Spezialbier hat nun etwas mehr Alkohol. Und deshalb darf es noch mal ran. Im Glas ist das norddeutsche Bier sehr schön aus: dunkelrot, eine satte Hefetrübung und ein fester, cremiger Schaum. Der Geruch erinnert leicht an Rauchbiere, der Antrunk ist dann sehr viel weicher und angenehm süß. Auffallend lebendig ist die Kohlensäure, die richtig dolle prickelt. Das weiche Wasser und der samtige Beginn gefallen mir. Das Roggenmalz ist dezent schmeckbar, der Hopfen ist gering dosiert. Nur leicht würzig ist das Bier aus Stralsund. Der lange Abgang rundet das Bier ab. Alles in allem ist dies ein klasse Bier. Süffig, rund, lecker. Und deshalb gibt es heute wieder 9 von 10 Punkten.

Bewertung 12.05.2020:
Aus dem hohen Norden stammt das Spezialbier "Störtebeker Roggen-Weizen" mit seinen 5,4%vol. Alkohol. Da die fünf Jahre Wartezeit vorbei sind, darf es wieder einmal getestet werden. Wie der Name es schon vermuten lässt wurde neben Gerste und Weizen auch Roggen beim Brauen verwendet. Natürlich alles aus biologischem Anbau! Dazu gab es dann noch die Hopfensorte Smaragd, die für fruchtig-würzige Aromen genutzt wird. Das alles ergibt ein mehrfach prämiertes Bier, welches im Glas sehr gut ausschaut. Hefetrüb ist das Bernstein, der Schaum ist eher grobporig, aber sehr üppig ausgebildet. Zu riechen bekomme ich eine leichte Weizenmalznote, die auch im Antrunk gut durchkommt. Sehr spritzig ist das Obergärige, die Kohlensäure macht einen klasse Job! Sehr süffig ist das Störtebeker, welches über eine gering ausgearbeitete Würzigkeit verfügt. Diese ist dann auch eher im Hintergrund wahrzunehmen. Ein weiterer Schluck und die Banane kommt gut durch, ebenso ist Karamell zu schmecken. Weich ist es, mir kommt es fast schon leicht ölig vor. Das aber im positiven Sinne. Die dezente Röstnote passt da sehr gut. Auch heute gefällt mir das Bier aus Meck-Pomm wieder sehr gut. Wichtig ist hier, dass es nicht zu kalt getrunken wird. Unterm Strich bekommt es auch heute wieder eine sehr gute Bewertung. 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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Thorsten
2017-06-28

Nun, ich fand den Markennamen Störtebeker doof und habe die Biere lange Zeit links liegengelassen (sie sind ja auch nicht an jeder Ecke zu haben). Bei einem Ostseeaufenthalt bin ich dann doch einmal über meinen Schatten gesprungen und habe Störtebeker eine Chance gegeben. Die machen wirklich tolle Biere! In jeder Kategorie gehören die Störtebeker Biere für mich zum Besten, was man trinken kann. Erfreulich, dass die kaum mehr kosten als ein Massenbier. Das Roggen-Weizen gefällt mir deswegen so gut, weil es nicht nur gut schmeckt, sondern angenehm ANDERS schmeckt als andere Weizen. Eine Frechheit, dass so weit im Norden in Stralsund die beiden besten Weizenbiere (das Bernsteinweizen ist konventioneller aber ebenfalls sehr, sehr gut gemacht) der Republik gebraut werden ;-) Ich habe durch Störtebeker für mich Biertrinken neu entdeckt und kann viel von der Massenplörre nicht mehr trinken. Inzwischen weiß ich: Wenn "Hopfenextrakt" bei den Zutaten steht, brauch ich mir das Zeug gar nicht erst antun (bis auf Pilsener Urquell ... das gefällt mir dennoch, aber jetzt wird es zu detailliert .. ).


Andreas
2015-02-16

Ich bin ja kein Freund von Weizenbier, aber das Roggen-Weizen macht mich wirklich neugierig. Das trübe Bernstein sieht auch ziemlich appetitlich aus. Der fruchtige Duft hält noch eine recht kernige Note bereit. Im spritzigen Antrunk nehme ich dann auch noch eine leichte Rauchnote wahr. Ansonsten ist das Roggen-Weizen kräftig, würzig und süßlich mit einem ellenlangen Abgang. Nicht schlecht für ein Weizenbier, aber nichts für jeden Abend - zumindest nicht für mich.


Johnny
2013-10-27

Ich habe mir ein Sixpack mit diversen Bierarten von Störtebeker gekauft. Und freue mich riesig das zu bewerten. Den Anfang macht das Roggen - Weizen:
Haha...wundervolle Bernstein Farbe, die Schaumkrone ist wundervoll. Beim ersten Schluck dachte ich das mir die Lippen wegätzen so hefig ist es. Mir war das ganze Bier zu hefig und ich konnte da kein Geschmack für entwickeln...schade


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