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Biertest - Störtebeker Keller-Bier 1402

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Störtebeker Braumanufaktur GmbH / Stralsund


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

04.09.2019


Testobjekt:

0,5l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Zwickel


Alkoholgehalt:

4,80%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes goldgelb


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

malzig


Geschmack:

malzig, leicht fruchtig, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

2011er-Testbier: Das Bier hatte 4,9%vol. Alkohol!


Fazit:

Bewertung 28.05.2011: Ein wahnsinnig interessantes Bier steht vor mir. Das "Störtebeker 1402" ist ein unfiltriertes Zwickelbier, also ein unfiltriertes Pilsener. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%vol. und die Zutaten sind aus biologischem Anbau. Nicht schlecht, oder? Aber nein, es geht noch besser... Beim "World Beer Cup", quasi die Olympischen Spiele in der Bierszene", hat es 2010 die Goldmedaille in der Kategorie "Bestes Kellerbier" gewonnen. Gratulation... Na, das kann ja einen Biertest geben. Vielleicht greift es hier auch noch voll zu... Mannomann, das sieht aber auch lecker aus im Glas... Ein dezent trübes Goldgelb, darüber eine super feste, cremige Schaumkrone. Optisch ist es schon mal ein Gedicht. Der erste Schluck haut mit seiner klaren, reinen Hopfennote um sich. Feinster Aromahopfen ist zu schmecken, fein und voller ätherischer Öle ist dieser und genau das macht ein sehr gutes Pilsener aus. Das Wasser ist gut und die Süffigkeit stimmt. Subtil schwingt eine gepflegte Süße mit, die diesem Bier auch die gewisse Kernigkeit verleiht. Trotzdem will mich das 1402 nicht vom Hocker reißen. Ein leckeres Bierchen mit super Zutaten ist es auf jeden Fall, dennoch fehlt mir das bekannte i-Tüpfelchen. Der lange Abgang gefällt mir zudem. Alles in allem ein klasse Pilsener mit einer Menge Volumen. Die subtil vorhandenen kernigen Noten und der aromatische Hopfen sorgen dafür, dass dieses Bier unterm Strich 9 Punkte bekommt. Spitze! 9 von 10 Punkten.

Bewertung 04.09.2014:
Die Stralsunder Störtebeker Braumanufaktur hat zur richtigen Zeit das Richtige gemacht. Hat man bis vor ein paar Jahren "nur" Biere unter der Marke Stralsunder herausgebracht, kam man dann auf die vortreffliche Idee, eine Premiummarke zu erfinden, die sich dann Störtebeker nannte. Dahinter verstecken sich viele verschiedene, aus regionalen Zutaten hergestellte Biere. So zum Bespiel das vor mir stehende "Störtebeker Keller-Bier". Dieses Unfiltrierte hat einen Alkoholgehalt von 4,8%vol. und wird unter anderem mit der fruchtig-schmeckenden Hopfensorte Mandarina Bavaria gebraut. Das steht nämlich unter anderem auf dem Rückenetikett. Das Bier sieht im Glas sehr gut aus: goldgelb ist es, der Schaum steht gut und eine schöne Hefe ist zu sehen. Der Geruch ist ordentlich würzig, der Antrunk erstaunlicherweise relativ mild. Und weich ist es. Die Brauerei verfügt über eine Quelle. Auch nicht schlecht. Eine feine Kohlensäure ist vorhanden, diese ist aber nicht übertrieben spritzig. Mit der Zeit kommt dann auch der Hopfen durch, der weniger fruchtig als vielmehr bitter schmeckt. Aber auch hier ist das Aroma nicht übertrieben. Der lange Abgang gefällt mir. Mild, weich, süffig. Aber nicht umwerfend. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 04.09.2019:
Das ist aber mal eine große Überraschung... Auf den Tag (!) genau vor fünf Jahren stand das "Störtebeker Keller-Bier 1402" das letzte Mal vor mir. Das ist ja wirklich mal ein großer Zufall. Zum nun mehr dritten Mal möchte dieses Zwickelbier mit seinen 4,8%vol. getestet werden und vielleicht knüpft es an den leckeren Geschmack von 2011 an. Wir werden sehen. Eingeschenkt sieht es ziemlich gut aus: Ein trübes Goldgelb ist zu erblicken, der Schaum darüber ist durchschnittlich ausgeprägt, dieser hält aber nicht allzu lange. Eine malzige Note ist zu riechen. Geschmacklich ist es gut. Eine feine Spritzigkeit ist vorhanden, erfrischend und leicht fruchtig schmeckt dieses Zwickel aus dem hohen Norden. Durch den Hopfen Mandarina Bavaria kommt eine subtile Zitrusfrucht durch. Das ist lecker uns schmeckt man so auch nicht bei jedem Vertreter dieser untergärigen Biergattung. Parallel dazu wird das Störtebeker leicht würzig, im weiteren Verlauf auch dezent bitter. Dabei wird es aber nicht sonderlich trocken, sondern behält seinen malzigen Körper. Süffig ist es, mit jedem weiteren Schluck wird die frische Fruchtigkeit deutlicher. Dazu passt der sehr lange Abgang. Ein sehr leckeres Bier, nicht so gewöhnlich wie erwartet. Alles in allem 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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Biermösl
2019-08-16

Ich kann verstehen, dass hier nur verhaltene 7 Punkte gegeben wurden - WENN man das Brauerzeugnis nach globalen Kellerbier Kriterien bewertet. ABER: Wie ich schon an anderer Stelle (Atlantik-Ale) bemerkt habe, ist das ganz offensichtlich nicht das Ziel der Braumeister bei Störtebeker: Praktisch alles, was von dort kommt, hat einen ganz eigenen Charakter. Für mich als Hamburger und Kellerbier-Lover war gleich klar: Ja, so wird ein norddeutsches Kellerbier definiert: Viel "pilsiger" und zurückhaltender und mit betont gepflegtem Malz, nicht die aufdringlich klebrige kumpelhafte Zungeninvasion aus dem Süden, dem Rheinland oder sonstwoher, wo man mit der Tür ins Haus fällt - sondern ein Freund nicht gleich zu Beginn, dafür auf Dauer (Sorry, als gebürtiger Rheinländer darf ich das so klar sagen). Wenn andere längst verbrannt sind, blüht dieses Kellerbier erst richtig auf - wieder Weltklasse. LLLOOOVVVEEE! Mehr davon!


THORsten
2019-06-20

Heute kommt der alte Pirat und bringt Dady Keller-Bier 1402(?) mit. Das Etikett ist klasse ein schöner 2-Master auf offener See, desweiteren verspricht es 4 Sorten Hopfen. Im Glas kommt es goldgelb mit üppiger, schneeweißer Schaumkrone daher. Der Antrunk schmeckt herb, würzig etwas wässrig mit langem Abgang. Gewöhnungsbefürftig, aber nicht schlecht. Von mir gibts 6 von 10 Kronkorken.


Bastus
2015-05-22

Einfach Weltklasse! Dieses Kellerbier nach Pilsner Brauart ist eine Klasse für sich.Der Körper ist geschmeidig, gerade zu cremig, der Hopfen ist schön knackig und nicht zu knapp geraten.Es ist leicht zu trinken aber dennoch schön vollmundig.Das überzeugt jeden Kellerbiermuffel!Garantiert!


Bastus
2015-03-08

Das ist eins der besten Kellerbiere das ich je getrunken habe. Der Pilsige Charakter ist Genial getroffen und sorgt für einen feinherben Abgang. Der Körper ist schön weich, schlank, fruchtig , hefig, frisch und gut karbonisiert. Als nicht Kellerbiertrinker kann ich sagen das einzige das mir zur Zeit in die Kiste kommt.Und das soll was heißen!!


Andreas
2015-02-15

Als Rheinischen Karnevalsflüchtling hat es mich dieses Jahr in den Norden verschlagen. Meine erste Anlaufstelle nach der Fischbude war der örtliche Getränkehandel. Was erspähen meine müden Augen als erstes? Die Störtebeker Schatzkiste. Sechs verschiedene Spezialitäten, von denen mir schon das Pils und das Schwarzbier bekannt waren und in positiver Erinnerung geblieben sind. Leider kann ich nur eine Schatzkiste einpacken, da ich auf die Fähre nach Wangerooge nur noch Handgepäck mitnehmen kann. Heute ist also das Kellerbier an der Reihe. Leicht trübe und mit einer flüchtigen Schaumkrone vor mir stehend verströmt es einen fruchtigen Duft. Gut finde ich die Informationen zum Brauverfahren und den verwendeten Zutaten auf dem Rückenetikett. Dem entnehme ich, dass unter anderem die Hopfensorte \"Mandarina Bavaria\" Verwendung findet. Vielleicht lässt mich dieser Hinweis tatsächlich ein wenig Mandarine im Duft finden. Der Antrunk ist dann aber gar nicht so fruchtig. Eher würzig mit einer angenehmen Herbe. Dazu passt der relativ geringe Kohlensäuregehalt, der dem Malz auch noch ein wenig Raum lässt. Der lange Abgang ist aber stark von der Bitteren geprägt. Erst ganz am Ende wird es noch mal fruchtig. Mir schmeckt dieses Kellerbier nicht schlecht, aber das Pils und vor allem das Schwarzbier haben mich noch mehr überzeugt.


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