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Biertest - Lauterbacher Stephani Weisse

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brauerei S. Riegele / Augsburg


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

17.03.2010


Testobjekt:

0,5l-NRW-Flasche


Biersorte:

Dunkles Hefeweizen


Alkoholgehalt:

5,50%vol.


Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes, dunkles bernstein


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

ordentlich nach Malz, leichte Lakritznoten


Geschmack:

spritzig, malzig, leicht würzig, nach Weizenmalz, langer Abgang


Sonstiges:

Hergestellt für Privatbrauerei Lauterbach / Lauterbach


Fazit:

Im Herbst 2009 wurde das Brauen in der Lauterbacher Brauerei eingestellt. Schade, denn neben der Brauerei und deren Traditionsbieren sind auch einige Arbeitsplätze weggefallen. Aber nicht alle, denn die Biere werden seitdem in Augsburg bei der "großen" Brauerei Riegele erzeugt. Und das nach Originalrezept. Das ist doch wenigstens etwas. Auch wenn davon auf der Flasche nichts erwähnt wird. Sei's drum, schauen wir uns das heutige Testexemplar, das "Lauterbacher Stephani Weisse" mal genauer an. Ein dunkles Bernstein, unfiltriert und mit einer hübsch anzuschauenden Schaumkrone. Ja, so soll ein dunkles Weißbier aussehen. Riechen tut es direkt nach feinen Lakritz- und Röstmalznoten, auch das ist typisch für diese Biersorte. Richtig gut schmeckt mir der erste Schluck. Sehr füllig und voller Volumen, mit einem samtigen Körper kann es direkt Pluspunkte sammeln. Das Weizenmalz ist in diesem Fall sehr dominant, ohne die süffigen Gerstenmalzaromen komplett von der Bühne zu verdrängen. Ganz im Gegenteil, diese stoßen ab etwas der Mitte wieder dazu und lassen dann auch dezente Lakritznoten durchschimmern. Die Kohlensäure macht zudem einen guten Job, sehr lebendig und spritzig schmeckt die "Stephani Weisse" mit seinen 5,5%vol. und dem Stammwürzegehalt von 12,8%. Süffig und schön hefig schmeckt dieses Augsburger Bier, und Fehler kann ich keine feststellen. Was nicht so schön ist: Ganz zu Beginn ist es etwas zu sauer im Antrunk. Das ist zwar nur ein kurzer Moment, aber es fällt auf. Gut, aber nicht umwerfend. Aber im oberen Drittel kann man dieses Bier auf jeden Fall platzieren.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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