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Biertest - Paulaner München Salvator 7,9%

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG / München


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

23.06.2013


Testobjekt:

0,5l-NRW-Flasche


Biersorte:

Doppelbock


Alkoholgehalt:

7,90%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen


Farbe:

leicht stumpfes, sattes rot


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

süßlich


Geschmack:

malzig, leicht nach Lakritz, leicht würzig, langer Abgang


Sonstiges:

2007er-Test: Vielen Dank an Jens Kleinert für die Zusendung !!!


Fazit:

Bewertung 15.08.2007: Vor 4,5 Jahren habe ich dieses Bier schon einmal getestet, damals hatte es "nur" 7,5%, hat aber sehr gut geschmeckt. Das "Salvator" hat also noch ein bisschen mehr zugelegt und stellt sich nun wieder dem harten Testparcours. Fangen wir beim Etikett an. Absolut urig und seit vielen Jahren unverändert. Das lobe ich mir. Und das Aussehen im Glas ist noch besser. Ein toller Rotton unter einer cremigen Schaumkrone lassen es schon optisch richtig krachen. Nach dem ersten Schluck kracht es aber auch im Mund. Ein intensives und süßes Malzaroma, welches durch Mark und Bein geht und für richtig wohlige Stimmung sorgt. Und das bei momentanen 23°C draußen. Sehr voluminös ist der Antrunk. Dafür aber noch recht agil und locker. Das Münchener Malz sorgt wirklich für den nötigen Tiefgang. Ab dem Mittelteil wechselt es dann aber die Fronten. Da wird es auf einmal sehr würzig und sogar leicht bitter. Und trocken wird es. Dieses Salvator ist ein richtig anständiger Doppelbock. Geschmacklich sehr gut und auch qualitativ nicht zu verachten. Das Einzige, was mich ein wenig stört, ist dieser austauschbare Körper. Lecker, aber dennoch nicht weltbewegend. Schön ist das Variantenreichtum, dennoch schmeckt es wie manch andere Starkbiere auch. Trotzdem Oberklasse. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 23.06.2013:
Kommt es mir nur so vor, oder wurde an der Rezeptur des "Paulaner Salvators" seit dem letzten Test 2007 gearbeitet? Ich sehe vom Durchleuchten der Flasche Hefeablagerungen und auch das Etikett führt statt Hopfenextrakt nun Hefe auf. Hex, das gefällt mir. Dann wird der Münchener Doppelbock ja noch besser schmecken. Denke ich zumindest. Ob das so ist, wissen wir gleich. Der Alkoholgehalt liegt immer noch bei 7,9%vol., die Stammwürze beträgt 18,3%. Bei diesem Bier handelt es sich sozusagen um das Allererste dieser Brauerei. Der Mönch Frater Barnabas leitete ab 1773 die Klosterbrauerei und braute dieses starke Bier ein, damit er und seine Mönchskollegen während der Fastenzeit nicht verhungerten, denn "Flüssiges bricht Fasten nicht". Aber kommen wir nun zum Test. Ich öffne die Flasche und schenke das Bier ein: Schön schaut es aus mit seinem satten Rot und der minimalen Hefetrübung. Das Salvator ist eher stumpf unterwegs. Der Geruch ist satt süßlich, der erste Schluck haut dann direkt ordentlich rein. Eine lebhafte Kohlensäure und eine leichte Süße sind in den ersten Sekunden tonangebend. Dann wird das Bier ziemlich schnell würzig und leicht bitter, Lecker. Man merkt aber auch, dass dieses Bier eine Spur mehr Alkohol enthält, die Tiefe und das Volumen sind schon immens. Sehr subtil schmeckt man im vorderen Drittel eine Lakritznote, die sehr gut zu dem Karamellgeschmack passt. Sehr lang ist der Abgang, man schmeckt noch nach Minuten die würzigen Aromen des Hopfens. Mir gefällt dieser Doppelbock sehr gut. Deshalb bekommt es heute auch einen Punkt mehr. 9 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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Bernd Main
2017-04-18

inzwischen steht -Hopfenextrakt UND Hefe- auf dem Etikett! Geiles Gesöff. Zwei Halbe morgens nach der Nachtschicht und dann Ausschlafen bis 15 Uhr. DAS ISSES!!


Andreas
2015-01-29

In München habe ich in meiner Jugend ein paar mal das Haus der 111 Biere besucht. Es war echt etwas besonderes so viele Biere im Ausschank zu haben. Mittlerweile scheint es leider geschlossen zu sein. Damals konnte der Zecher, der die ersten 11 Biere der Karte runter bekam, ohne unter dem Tisch zu liegen auf die Zahlung der Rechnung verzichten. Ich habe es nicht geschafft, weil unter den ersten 11 nur absolute Granaten (alkoholmäßig) am Start waren. Neben einigen Trapistenbieren und dem EKU Kulminator auch der Salvator. Salvator - das hörte sich für mich damals so an wie Terminator. Bei 7,9% kann es auch durchaus das Ende eines Abends markieren. Aber für mich war im 111er immer schon vor dem Salvator Schluß:-) Ein süßer Karamellgeruch kommt mir aus dem Glas entgegen. Ich meine auch schon den höheren Alkoholgehalt riechen zu können. Der erste Schluck ist anfänglich nicht so spektakulär wie erwartet. Eine starke Süße ist vorhanden, aber die Würzigkeit lässt noch etwas auf sich warten. Die kommt dann aber in einer geballten Ladung, begleitet von süßer Lakritze und leichten Röstaromen. Das Bier ist angenehm gehopft, wodurch im Abgang die Süße von der leichten Bitterkeit des Hopfens verdrängt wird. Beim nächsten Schluck stelle ich fest, wie dicht der Stoff ist, man kann das Bier regelrecht kauen. Eine feine Sache. Schade, dass ich das nicht schon früher mal proBiert habe.


Johnny
2013-11-14

Weltklasse! Von oben bis unten perfekt. Meine Lampe brennt...also...diese Hefe. Die Farbe ist ja mal Karamellfarben. Die Schaumkrone erfüllt mich. Geschmacklich süffig, lecker lecker lecker, schön malzig, würzig, süsslich und einfach gut köstlich. Trinken!! Prost!


m00n
2011-03-11

Na kein Wunder, dass der Salvator bei diesem Test einen Punkt schlechter abgeschnitten hat. Doppelbock passt einfach besser in die kalte Jahres- oder Starkbierzeit.


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