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Biertest - Reckendorfer Keller-Bier / Recken Kellerbier

Bewertung: 7 / 10 Punkten

Brauerei:

Schloßbrauerei Reckendorf Georg Dirauf GmbH & Co. KG / Reckendorf


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

22.04.2016


Testobjekt:

0,5l-Euro-Flasche


Biersorte:

Kellerbier


Alkoholgehalt:

5,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes bernstein


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

leicht kernig


Geschmack:

kernig, leicht würzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 25.10.2005: Der Begriff Keller ist im allgemeinen Sprachgebrauch nicht miss zu verstehen. Ein dunkler, modriger Raum tief unter der Erde. Tja, das assoziiert keine Fröhlichkeit. Anders in Franken. Dort sind Keller nicht unterirdisch, sondern unter der prallen Sonne. Man kann auch Biergarten dazu sagen. Tja, die Franken nun wieder. Und aus diesem Grund wird auch nur hier das "Kellerbier" gebraut. Ein, in diesem Fall zumindest, bernsteinfarbiges, leicht trübes Lagerbier mit einer feinen Nussnote. Wenig Schaum. Aber dafür umso mehr Geschmack. Saftig, würzig, malzig. Und eben diese feine kernige Note. Man hat hier ein Bier mit Profil in der Hand. Ländlich-sittlich irgendwie. Und durch den feinen Hefegehalt entwickelt sich auch so etwas wie Griffigkeit. Alles in allem ein nettes, aber kein Überbier. Süffig, fast ein bisschen süßlich. Zum Ende hin leicht würzig, vielleicht auch eine Spur von Bitterkeit zu schmecken. Überdurchschnittlich ist es allemal. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 25.01.2011:
Hach, diese Kellerbiere. Die sind wirklich eines meiner Lieblingsbiere. Süffig, kernig, urig. Und genau so eines steht nach der obligatorischen Wartezeit von fünf Jahren für einen erneuten Test vor mir. Das "Reckendorfer Keller-Bier" hat einen Alkoholgehalt von 5%vol. und im Glas sieht es nicht schlecht aus: OK, der Schaum ist nicht allzu ausufernd, dafür riecht es kernig. Wobei hier noch dezente Zitrusnoten mit reinspielen. Auffällig ist der geringe Kohlensäureanteil. Das ist aber so gewollt, handelt es sich hier um ein ungespundetes Bier. Das ist eine fränkische Spezialität und deutet auf eine offene Gärung hin. Und das ist eine alte fränkische Tradition. Der erste Schluck ist dementsprechend weniger spritzig, dafür aber umso süffiger. In den ersten Sekunden hat man es mit einer ziemlich würzigen Angelegeheit zu tun. Der Hopfen ist schmeckbar, es ist aber keinesfalls bitter. Dazu passt die ausgeprägte Süffigkeit und die deutlich schmeckbare Kernigkeit. Ein wahrlich uriges Bierchen aus dem oberfränkischen Reckendorf. Geschmeidig läuft es die Kehle herunter und ich wünsche mir gerade nichts sehnlicher, als auf einem Keller vor Ort zu sitzen und bei schönstem Sonnenschein einen Humpen dieses Bieres vor mir stehen zu haben. Das wäre ein Hochgenuss. Das kann man als Quintessenz auch zu diesem Bier sagen: Sehr lecker. Und besser als beim letzten Mal. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 22.04.2016:
Mein Gott, wie die Zeit rennt. Schon sind wieder fünf Jahre ins Land gezogen. Und wieder einmal steht das "Reckendorfer Keller-Bier" vor mir. Seit dem letzten Test 2011 hat sich nichts verändert, zumindest nicht augenscheinlich. Das Etikett und der Alkoholgehalt sind identisch. Aber vielleicht hat sich geschmacklich was getan. Das sehen wir gleich. Eingeschenkt sieht es klasse aus: Ein sattes Bernstein ist zu sehen, darüber ist eine feste Schaumkrone platziert, der Geruch hat eine gewisse Kernigkeit zu bieten... In den ersten Sekunden schmeckt das Bier fein würzig, eine minimale Kernigkeit schimmert durch, die Kohlensäure sorgt für eine minimale Spritzigkeit. Es ist auf jeden Fall nicht übertrieben rezent, was ja auch für mehr Bekömmlichkeit sorgt. Eine minimale Lakritznote lugt durch, die Süße des Malzes ist aber tonangebend. Das macht das Bier süffig. Gerade die Optik und die kernigen Aromen in der Nase lassen das Bier richtig zünftig erscheinen. Der Hopfen sorgt für eine leichte Würzigkeit. Bitter darf man das Bier auf keinen Fall bezeichnen. Der Abgang ist lang. Und das Bier gut. Aber so richtig begeistern tut es mich heute nicht. Alles in allem 7 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 7 / 10 Punkten


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Andreas
2014-12-08

Der erste Duft aus dem Glas erinnert mich entfernt an einen lieblichen Weißwein, weil es leicht nach Melone und Trauben riecht. Da bin ich ja mal auf den ersten Schluck gespannt. Starke Röstmalzaromen stehen im Vordergrund des süßlichen leicht bitteren Antrunks. Sehr süffig, sehr lecker. Dazu passt, wie beim kürzlich getrunkenen Mahr's Kellerbier, die nur schwach ausgeprägte Kohlensäure. Diese ungespundeten Biere gefallen mir mit ihrer angenehmen Rezenz wirklich gut. Da kann man gerne etwas mehr von trinken, ohne gleich eine pralle Plautze zu bekommen.


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