Biertest - Kauzen Original 1809
Brauerei:
Kauzen-Bräu GmbH & Co. KG / Ochsenfurt
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
26.04.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Helles
Alkoholgehalt:
5,20%vol.
Zutaten:
Wasser, Malz, Hopfen, Hopfenextrakt
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
süffig, würzig
Geschmack:
malzig, würzig, etwas dünn, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 31.01.2005: Was haben wir denn hier? Ein Bier aus dem Fränkischen, gebraut nach einem Originalrezept von 1809. Na, wenn sich das mal nicht gut anhört. So, eingeschenkt, das sieht ja richtig gut aus. Goldgelb und mit einer guten Portion Schaum. Dann der erste Schluck: Schön süffig. Eine ordentliche H2CO3-Wolke erschließt meinen Mund. Ordentlich spritzig soll das bedeuten. Ja, das geht gut herunter. Ein absolut weiches Brauwasser. Nächster Schluck... Malzig. Gut so. Nicht unbedingt so, dass ich vor Freude vom Stuhl falle, aber trotzdem sehr, sehr gut. Süffig, rund, bekömmlich, langer Abgang. Insgesamt ein richtig gutes Paket. Das Besondere an diesem Bier ist diese gewisse Süße im Mittelteil. 9 von 10 Punkten.
Bewertung 26.04.2010: Mannomann, wie die Zeit vergeht. Vor fast genau fünf Jahren habe ich das "Kauzen Original 1809" das letzte Mal getestet und nun schreiben wir schon Ende April 2010. Wie sind nur die Jahre hin? Schön ist zumindest, dass die Brauerei aus dem fränkischen Ochsenfurt ihr 200-Jähriges Firmenjubiläum feiern konnte und dass da hoffentlich noch viele weitere Feiertage für diese kleine Brauerei folgen werden. Gucken wir uns nun das Original an. Das Testbier ist ein Helles Münchener Brauart, es hat einen Alkoholgehalt von 5,2%vol. und das Aussehen ist tadellos: goldgelb in der Farbe, blank und mit einer festen Schaumkrone. Die leicht süßlich-würzig riechende Duftnote macht wirklich Lust auf den ersten Schluck. Und dieser ist wenigstens aussagekräftig. Im Vergleich zu den beiden zuletzt getesteten Weißbieren aus dem Hause Kauzen kann das Original wenigstens mit Geschmack überzeugen. Und das sogar ziemlich gut. Ein mild-würziger Antrunk, leicht süffig und nicht allzu intensiv gehopft, kann es richtig gut den Durst löschen und dabei auch noch eine gewisse Geschmackstiefe vorweisen. Na, das ist doch mal was. Nach ein paar Schlücken kommt auch die gepflegte Würzigkeit durch, die im ersten Moment ehr Volumen vorweisen kann, dann langsam ausklingt. Das alles aber auf höchsten Niveau. Gefallen tut mir die leicht süßliche Note, die die ganze Zeit über mitschwingt. Super! Das Ende zieht sich lange hin, der typische Geschmack eines Hellen wird hier zelebriert. So kann ich abschließend sagen: Auf die nächsten 200 Jahre. Von mir gibt es, wie seinerzeit, wieder 9 von 10 Punkten.
Bewertung:



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