Biertest - Kauzen Pils
Brauerei:
Kauzen-Bräu GmbH & Co. KG / Ochsenfurt
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
27.04.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Pilsener
Alkoholgehalt:
5,00%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Farbe:
helleres goldgelb
Schaumkrone:
viel
Geruch:
sehr hopfig
Geschmack:
hopfig, malzig, würzig, langer Abgang
Sonstiges:
Wurde zum "Bier des Monats Januar 2005" gewählt.
Fazit:
Bewertung 31.01.2005: Mannomann, ist das ein Schaum. Erst mal massig vorhanden und dann noch standfest, als hätte der Braumeister eine Tüte Sahnesteif mit in die Flasche abgefüllt. Weiß wie die Unschuld ist er. Der erste Schluck dieses Pilsbieres ist auch himmlisch. Jede einzelne Zutat ist zu schmecken. Der sanfte Hopfen, das süffige Malz. Nicht schlecht, Herr Specht. Ein schöner Kohlensäureanteil unterstreicht noch dieses schöne Bukett. Selten so ein mildes Pils getrunken. Es sieht aus, als wäre es von einem Werbemenschen fotografiert worden. Ein herrlicher Geschmack. Ja, ja, dieses Bier kann was. Das Fränkische ist schon eine ganz feine Ecke. Ich muss da unbedingt mal Urlaub machen. Das geht aber auch runter. Ein supertoller Geschmack. 10 von 10 Punkten.
Bewertung 27.04.2010: Das sind aber Lobeshymnen, die ich im Januar 2005 über dieses Bier von mir gegeben habe. Die volle Punktzahl hat das "Kauzen Pils" damals abgesahnt. Ein wirklich beachtliches Ergebnis. Wenn man da oben steht, ist es fast noch schwieriger, dieses Level zu halten. Deshalb bin ich umso gespannter, wie viele Punkte heute eingefahren werden. Wollen wir also beginnen... Ein helles goldgelb und ein fester Schaum sind zu sehen. Ja, ich fühle mich ins Jahr 2005 versetzt. Die Optik ist einwandfrei. Und der Geruch weist einen auch mit verschlossenen Augen auf den Biertyp hin. Nämlich auf ein lupenreines Pilsbier mit 5,0%vol. Der Antrunk ist wirklich sehr gut. Das Wasser ist extrem weich, dazu schmeckt man eine tolle und aussagekräftige Kernigkeit, die den Aromahopfen präsentiert. Supergut. Die Kohlensäure hält sich erst zurück, zur Mitte hin prickelt diese leicht über die Zunge und lässt so ein gepflegtes Pilsbier entstehen. Mit jedem weiteren Schluck finde ich mehr Gefallen an dem Untergärigen aus dem fränkischen Ochsenfurt. Durch den leicht nussigen Charakter im vorderen Drittel kann das Kauzen Punkte sammeln. Wäre dieses Aroma etwas intensiver und langanhaltener, wären dieses Jahr wieder zehn Punkte drin. Da es mir aber zum Teil etwas zu gewöhnlich schmeckt, bekommt es im April 2010 "nur" 9 von 10 Punkten.
Bewertung:



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