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Biertest - Eibauer Schwarzbier Pilsner

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Privatbrauerei Eibau i.Sa. GmbH / Eibau


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

26.12.2009


Testobjekt:

0,5l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Spezialbier


Alkoholgehalt:

4,80%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

dunkles rot


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

würzig


Geschmack:

malzig, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Ja, was habe ich denn nun vor mir stehen? Ein "Schwarzbier Pilsner". Was ist das denn? Auf jeden Fall eine Weltpremiere, denn die Eibauer Privatbrauerei ist die erste, die so ein Hybrid-Bier braut. Laut Etikett besteht es zu jeweils 50% aus Schwarzbier und Pilsbier. Eine interessante Mischung. Und irgendwie muss ich an dieses ominöse Weißbierpils denken, welches anscheinend wieder in der Versunkung verschwunden ist. Nun denn, die Sachsen sind für ihr hervorragendes Schwarzbier bekannt. Die Tschechen, die ja quasi ums Eck wohnen für das Pils. Es kann also eigentlich nur ein tolles Bier geben. Aber schauen wir einfach mal. Schenken wir das Eibauer mal ein. Dunkelrot und mit einer durchschnittlichen Schaumkrone bedeckt, stellt sich dieses Spezialbier vor. Der Geruch erinnert eher an ein Pilsener. Tja, und der erste Schluck lässt einen wirklich rätseln. In Sekundenbruchteilen wechseln die typischen Charaktere ab. Für einen Augenblick ist es würzig-hopfig wie ein Pilsener, dann aber wieder röstmalzig wie ein Schwarzbier. Wobei ich aber sagen muss, dass das Pilsener in den ersten Sekunden doch eher tonangebend ist. Diese Erkenntnis offenbart sich allerdings erst nach ein paar weiteren Schlücken. Wobei, und das ist das Besondere, die leichte Röstnote immer mit dabei ist. Zur Mitte hin kommt aber das Schwarzbier durch. Das ist dann schön malzig, die leichte Röstnote kommt gut zum Vorschein. Ein leckeres Bier mit vielen geschmacklichen Facetten. Wer allerdings die Zielgruppe sein soll, frage ich mich immer noch. Ein interessante Idee mit einem langen Abgang und einen harmonischen Körper. Ins obere Drittel gehört es, auch wegen der leicht bitteren Note, die immer mal wieder in der Vordergrund drängt.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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