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Biertest - Alpirsbacher Klosterbräu Ambrosius

Bewertung: 10 / 10 Punkten

Brauerei:

Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG / Alpirsbach


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

07.12.2017


Testobjekt:

0,33l-Gourmet-Flasche


Biersorte:

Belgisches Dubbel


Alkoholgehalt:

7,70%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen


Farbe:

leicht stumpfes goldgelb


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

fruchtig-süßlich


Geschmack:

sehr malzig, fruchtig, voluminös, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 30.10.2011: Ein besonderes Bier steht vor mir. Das "Alpirsbacher Klosterbräu Ambrosius Jahrgang 2011" ist ein Abteibier, welches in dem der Brauerei nahegelegenen Benediktinerkloster nach einem "geheimen" Rezept gebraut wird und von Hand in ansehnliche 0,75l-Flaschen abgefüllt und mit einem Naturkork versehen wird. Überhaupt ist der ganze Auftritt dieses Starkbieres sehr eindrucksvoll: goldene Schrift, ein hochwertige Verpackung um die Flasche herum und gewählt wird eine sehr vornehme Sprache. Man redet vom "Siegel des Wahren", von der "Reminiszenz an die Wahrhaftigkeit der Benediktinermönche" und der "Sehnsucht nach einem vollendeten Starkbier". Nicht schlecht, das Rahmenprogramm passt. Der Namenspatron dieses Bieres war der Prior des Klosters, Ambrosius Blarer, der seinerzeit (höchstwahrscheinlich) das Rezept für dieses Bier mit seiner Stammwürze von 18% selbst schuf. Und nach so viel Fakten, bin ich wirklich auf den ersten Schluck gespannt. Zuvor werfe ich aber einen Blick auf das Aussehen. Ein honigfarbenes Goldgelb mit einer durchschnittlichen Schaumkrone. Sofort nach dem Einschenken sind eine Menge fruchtiger Aromen im Raum zu riechen: Birne, Apfel und etwas Limette. Der erste Schluck ist sehr spritzig, schön prickelnd läuft dieses Bier die Kehle herunter. Auch hier überwiegt die Fruchtigkeit. Leicht blumig mit einer dominanten Zitrusnote, die der Süße etwas Platz lässt, aber nicht süß schmeckt. Bis hierhin ist dieses Bier schon mal außergewöhnlich gut. Viel intensiver kommt der glasklare Hopfen durch, der unglaublich lecker ist. Dadurch wird dieses Bier, welches an belgische Trappistenbiere erinnert, richtig bitter und trocken. Man erinnert sich entfernt an die Kindheit, als der Hustensaft noch übel-bitter geschmeckt hat. Oder an die erste Grapefruit. Ja, und heute liebt man diesen bitter-süßen Geschmack. So ist es bei diesem Alpirsbacher. Ein sehr komplexes Bier, welches garantiert nicht jedem schmecken wird. Zumindest nicht der Beck's-Gold-Generation. Nein, dieses Biere in der edlen Aufmachung ist was für Feinschmecker. Das merkt man auch am Preis, denn diese 0,75l-Flasche kostet um die 9€. Ich muss aber sagen: Der Preis ist gerechtfertigt. Ein tolles, leckeres, komplexes Bier mit einer Lebendigkeit, mit einer Fruchtigkeit und einer langgezogenen Bittere, die man so nicht alle Tage zu schmecken bekommt. Und wenn ich auf dem Etikett lese "Jahrgang 2011", dann gehe ich davon aus, dass es jedes Jahr eine neue Variation dieses Abtei-Bieres gibt. Das finde ich toll, wo der Trend zum Jahrgangsbier sowieso gerade im Kommen ist. Das Ambrosius kann mich vollends überzeugen.... Toll, toll, toll....Eines der 20 besten Biere, die ich in meinem Leben je getrunken habe... 10 Punkte Plus! 10 von 10 Punkten.

Bewertung 07.12.2017:
Wow, was muss ich da lesen... Das "Alpirsbacher Klosterbräu Ambrosius", wie es heute heißt, hat mich beim letzten Mal ja komplett aus dem Sessel gehoben. Das muss man erst mal wiederholen können. Nun gut, die Aufmachung beim letzten Mal war ja erstklassig. Heute Abend steht nun wieder einmal dieses helle Abteilbier vor mir. Dieses Mal ohne Jahrgangs-Angabe, ohne Pappkarton und ohne Naturkork. Sondern ganz "normal" in einer 0,33l-Gourmet-Flasche abgefüllt. Dieses Bier nach belgischer Brauart hat immer noch ordentlich Wumms unter der Hause, immer noch sind 7,7%vol. Alkohol vorhanden. Es spricht also erst Mal nichts dagegen, dass es wieder ein Festival des guten Geschmacks gibt. Im Glas sieht es richtig gut aus: Ein leicht stumpfes, sattes Goldgelb unter einer üppigen, cremigen und festen Schaumkrone. Der Geruch bietet einen Mix aus fruchtigen und süßlichen Aromen. Und diese sind auch im Antrunk sofort zu schmecken. Ein weiches Wasser ist vorhanden, sofort kommt eine satte Malzigkeit durch, die eine Menge Fruchtaromen mit sich trägt. Quitte ist zu schmecken, etwas Birne und ein Hauch Aprikose sind vorhanden. Das auf der einen Seite. Auf der anderen Seite kommen holzige, erdige Spuren durch, die dem Bier einen tollen, vollen Geschmack verleihen. Klasse. Der nächste Schluck lässt die Süße besonders hervorspringen. die Quitte wird wieder deutlich, nur in etwas süßer. Im weiteren Verlauf wird das Bier mit dem ordentlichen Alkoholgehalt dezent würzig, der Abgang ist lang, kann dann aber keine neuen Aromen mehr hervorbringen. Süffig, weich, fruchtig, rund. So ist dieses Bier aus dem Schwarzwald. Mir gefällt es richtig gut, auch wenn es dieses Mal nicht so umwerfend wie das letzte Mal schmeckt. Unterm Strich bekommt es aber wieder tolle 10 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 10 / 10 Punkten


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Johnny
2015-01-04

Mit ganz viel Glück habe ich diesen Jahrgang noch im Getränkemarkt gefunden. Die letzte Flasche, eingestaubt und mit einem stolzen Preis von 15,99€ versehen. Sicherlich musste ich mit dem Händler verhandeln und bekam das Gute Stück für 10€. Ich freue mich riesig über diesen Zufall, denn vor einigen Wochen hatte ich den 2014er Ambrosius probiert, der überaus gut war/ist. Ich wahle ein Verkostungsglas für dieses Gebräu. Nun zur Flasche: Ein schönes Outfit hat sie und ist mit Korken verschlossen. Geöffnet riecht es aus der Flasche leicht nach Sekt. Eingegoßen im Glas ist etwas zu wenig Schaumkrone vorhanden, die Farbe ist ein helles Bernstein. Die ersten Milliliter riechen fruchtig, malzig und schmecken angenehm säuerlich, herb und leicht malzig. Der Alkohol ist angenehm im Abgang und leicht rauchig. Alles in allem war der Antrunk gut. Neu eingeschenkt kommt die Schaumkrone zum Vorschein, der Duft gibt nun mehr malzige und Honigtöne wieder. Geschmacklich wird es süßer, obstiger und runder. Dezent kommt auch der Hopfen durch. Es hat eine regelrechte Lebendigkeit bei jedem Schluck. Nun beim 3. Glas ist es trüber und dunkler, der Geruch ist malzig und fruchtig. Geschmacklich dominiert nun die obstige Note und leicht kommt das Malz mit, dass Bier bekommt mehr Volumen und die Süße erinnert ein wenig an Rosinen. Bisher waren die Abgänge durchweg fabelhaft, ein regelrechtes nachschnalzen dauert lang an. Vollmundig und süffig bisher. Nun zum letzten Glas der 0,75ml Flasche herzhaften Gebräus. Die ganze Resthefe ist nun dabei, das Gebräu ist nun noch dunkler und trüber im Antlitz und ich bin riesig gespannt auf den finalen Rest. Vom Geruch her alles beim alten, die Schaumkrone fällt immer noch durchschnittlich aus. Geschmacklich und von der Konsistenz her ist es nun Volkommen! Wow...cremig, weich und aromatisch...was Hefe so alles bewirkt. Es ist nun süßmalzig, obstig immernoch, ein bisschen Hopfen und im Abgang wieder was rauchiges. Ein Wahnsinn das Bier, ein wahres Abenteuer wenn man es in Etappen trinkt. Sehr vielfältig und sehr intressant. Ich würd fast sagen flüssiges Gold!


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