Biertest - Alpirsbacher Klosterbräu Spezial
Brauerei:
Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG / Alpirsbach
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
19.08.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Helles
Alkoholgehalt:
5,20%vol.
Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
leicht malzig, fein würzig
Geschmack:
malzig, mild, kernig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 28.04.2004: Mit dem berühmten Brauwasser aus dem Schwarzwald, mit diesem Slogan wirbt das "Alpirsbacher Klosterbräu Spezial" auf seinem Etikett. Na, dass hört sich doch schon mal hitverdächtig an!!! Schon viele große Biere kommen aus dem Schwarzwald. Schauen wir doch mal, wie sich dieses Bier hier so verhält. Optisch ist alles bestens! Dann der erste Schluck: Nun gut, lecker ist es... Aber mir fehlt da irgendwie der Aha-Effekt! Ja, doch, fein, weich ist es, malzig ist es, und es schmeckt stärker als seine 5,2% es vermuten lassen. Aber wie gesagt: Wo bleibt der eigene Charakter??? Aber der Reihe nach: In der ersten Sekunde überwiegt ein leicht unleckerer Geschmack, der aber nur für ein-zwei Sekunden verweilt, dann kommt das große Malz-Meeting im Rachenraum. Tja, und der Abgang erweist sich als lange, würzige Strecke, die so einiges wieder herausholt. Im großen und ganzen ist dieses "Spezial" nicht wirklich das Überbier. Soll es vielleicht auch gar nicht. Dieses Bierchen pendelt sich auf hohem Niveau ein. Prost! 7 von 10 Punkten.
Bewertung 19.08.2010: Der Schwarzwald... Dieses weltberühmte Fleckchen im Südwesten Deutschlands kennt man überall. Dort wird Gemütlichkeit groß geschrieben. Hier lässt es sich prima leben. Kein Wunder, denn die Biere, die hier gebraut werden, sind ebenfalls bekannt. Das liegt natürlich auch an der Seele eines Bieres, dem Wasser. Hier ist es besonders weich. Das sollte ich nun auch bei dem vor mir stehenden Bier feststellen können. Das "Alpirsbacher Klosterbräu Spezial" hat wie beim letzten Test vor über sechs Jahren immer noch einen Alkoholgehalt von 5,2%vol. und das Aussehen ist tipptopp: ein blankes Goldgelb und ein fester Schaum. Geschmacklich ist es auch einwandfrei, der erste Schluck ist schön spritzig. Die Kohlensäure ist gut dosiert worden. Das Malz hat einen tollen, kernigen Geschmack. Dieses Spezial läuft richtig gut die Kehle herunter. Die blumigen Noten im Antrunk machen dieses Bier zu einem besonderen Hellen. Süffig, malzig und ab der Mitte auch relativ würzig. Lecker. Für mich ein ganz großes Helles, welches dieses Jahr zwei Punkte dazu gewinnt und somit als Fazit folgende Punktzahl bekommt: 9 von 10 Punkten.
Bewertung:

Manfred Wolff
2012-01-10
Ein wundervoll üppiges kaum bitteres sehr gehaltvolles Bier. Da lohnt sich jeder Schluck. Das Bier hat "Charakter", d.h. es hat nicht den Allerweltsgeschmack eines üblichen Hellen. Bei einem Blindtest würde man es sicher erkennen.


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