Biertest - Alpirsbacher Klosterbräu Kloster Starkbier
Brauerei:
Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG / Alpirsbach
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
18.08.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Doppelbock
Alkoholgehalt:
7,00%vol.
Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
sattes goldgelb
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
leicht fruchtig
Geschmack:
malzig, spritzig, fruchtig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 20.11.2004: Dieses Bockbier wird jedes Jahr nur einmal gebraut, und dann auch nur im Herbst verkauft. Eingeschenkt sieht dieses Tier doch wirklich nett aus. Ein sattes goldgelb, welches fast schon ins Bernstein geht. Der Schaum ist nicht übermäßig vorhanden, aber cremig und beständig. Der erste Schluck hat es dann in sich. Sehr malzig, mit einem leichten Alkoholgeschmack. Es geht für einen Moment ins Süßliche. Der Mittelteil, aber auch der Abgang sind dann eher vom Hopfen geprägt. Dieser wird zum Ende hin immer dominanter. Dieser Bock ist nicht unbedingt jedermann Ding, denn die 7% hauen schon ordentlich rein. Ich persönlich finde es schon fast ein bisschen zu hopfig, zu bitter. Aber am Schluss kann man getrost sagen: Ein gutes Bier mit einem schönen weichen Brauwasser und einem intensiven Geschmack. 8 von 10 Punkten.
Bewertung 18.08.2010: Fast sechs Jahre sind vergangen, als ich das "Alpirsbacher Klosterbräu Kloster Starkbier" das letzte Mal vor mir stehen hatte. Damals hieß es noch "Alpirsbacher Klosterbräu Bockbier", hatte aber wie heute 7%vol. Auch wurde das Etikett modernisiert, der freundliche Mönch ist aber immer noch Markenzeichen dieser Brauerei aus dem Schwarzwald. Dieser Doppelbock wurde dieses Jahr mit der Bronzemedaille beim World Beer Cup prämiert, auch das ist eine Riesenleistung. Ich bin gespannt, wie es heute Abend schmeckt, vielleicht bekommt es dieses Mal mehr als die letztmaligen acht Punkte... Eingeschenkt sieht es zumindest schon mal gut aus: ein sattes Goldgelb und ein eher durchschnittlicher Schaum. Der Geruch ist relativ zurückhaltend. Dafür schmeckt es umso besser. Ein fruchtiger Antrunk, leichte Rosen-, Melonen- und Beerenaromen kann man feststellen, so der erste Eindruck. Man merkt aber auch direkt, dass hier ordentlich Alkohol im Spiel ist. Das Schöne daran ist, dass man ihn nicht direkt schmeckt. Nur ist die Tiefe und das Volumen dieses Doppelbocks beeindruckend. Nach etlichen Sekunden beruhigt sich das Mundgefühl und der würzige Hopfen kommt durch, wobei es nicht bitter schmeckt, sondern eher für trockene Momente am Gaumen sorgt. Diese Mischung aus süßlich-fruchtigem Beginn und stark eingebrautem Abgang macht dieses Alpirsbacher zu einem besonderen Bockbier. Und weil es eben dieses leckere Aroma sehr gut herüberbringt, bekommt es dieses Mal einen Punkt mehr, also 9 von 10 Punkten.
Bewertung:



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