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Biertest - Gulden Draak

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij Van Steenberge / Ertvelde


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

30.01.2017


Testobjekt:

0,33l-Steinie-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

10,50%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Zucker, Hefe


Farbe:

trübes dunkelrot


Schaumkrone:

sehr viel


Geruch:

süß-fruchtig


Geschmack:

fruchtig, süß, spritzig, langer Abgang


Sonstiges:

2002er-Testbier: Vielen Dank an Jürgen Galba für die Besorgung dieses Bieres!


Fazit:

Bewertung 03.12.2002: Es war einmal.... So könnte man den heutigen Biertest beginnen....Der goldene Drache, mal wieder ein außergewöhnlicher Name für ein Bier von unseren westlichen Nachbarn. Und auch die Flasche kommt mal wieder sehr ungewöhnlich daher. Es ist eine 0,33l-Steinie-Flasche, die aber komplett von einem weißen Schrumpfschlauch überzogen ist. Dazu dieser goldene Drache, der mit viel Fantasie auch eine römische Galeere sein könnte, na ja, vielleicht ist es ja auch ein Drachenboot, aber wir schweifen ab. Eingeschenkt, überrascht es erst mal mit einem starken Malzgeruch, seiner dunklen Farbe und der dezenten Trübung. Nach dem ich dann mal meinen Drachenschlund aufgerissen und einen kräftigen Zug zu mir genommen habe, überkam mich dieses schöne Gefühl, welches jede Prinzessin haben muss, die 50 Jahre lang im Schloss eingesperrt wurde und dann endlich ihren Retter erspäht. Das Bier ist wirklich sehr nett, es hat einen schönen malzigen Geschmack, selbst die Süße ist dann auch dem 2. Schluck als angenehm zu empfinden. Leider kann man nicht so viele Flaschen davon "testen", da man spätestens nach der dritten Flasche von diesem 10,5% vol.-Hammer wirklich Drachen um sich herum sieht ! Auch wenn es vielleicht der Hausdrachen ist :-) Tja, und wenn sie nicht gestorben sind..... Dieses Bier sollte man mal probieren, das kann was !!! 9 von 10 Punkten.

Bewertung 19.09.2009:
Hach, irgendwie ist es immer wieder schön, alte Bekannte zu treffen. Das passiert heute Abend in Form des schon mal getesteten belgischen Starkbieres "Gulden Draak". Damals wie heute hat es einen hammerharten Alkoholgehalt von satten 10,5%vol. und auch die Flasche fällt durch ihre weiße Lackierung sofort auf. Wobei das Etikett immer noch so bescheiden ausschaut wie im Winter 2002. Wollen wir uns dieses mystische Bier mal zu Gemüte führen. Nach dem Öffnen der außergewöhnlichen Flasche breitet sich sofort eine satte Malznote im Raum aus, man kann sich schon vorstellen, dass dieses Bier ordentlich ballern wird. Eine megamäßige Schaumkrone entsteht beim Einschenken, da muss man wirklich Angst bekommen, dass der Schreibtisch unter Wasser steht. Nun gut, das Etikett lässt auf einen Wasserdrachen tippen, das würde so manches erklären. Dunkelrot ist dieses Bier, der Geruch ist fruchtig, erinnert aber an Likör. Der erste Schluck ist extrem spritzig und süß. Und der eben vorhandene Gedanke an Likör kann sich bestätigt fühlen. Mannomann, das geht aber ab. Die Kohlensäure ist hier wirklich dominierend, erst mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Dann aber kommt der Malzhammer durch, der den Alkohol nur zum Teil verdecken kann. Immerhin könnte das "Gulden Draak" dem Alkohol zufolge auch als Wein durchgehen. Es gehört auf jeden Fall zu den stärksten Vertretern unseres geliebten Getränks. Die feinen Traubenaromen im vorderen Drittel können überzeugen, aber auch der subtile Hopfenton können Punkte sammeln. Das Wasser ist ziemlich gut, weich und geschmeidig kommt es daher. Der süße Unterton, der nach ein paar weiteren Schlücken durchkommt, könnte dem einen oder anderen zu extrem sein, der Kopfschmerzfaktor scheint hoch zu sein. Auf jeden Fall kann dieser goldene Drachen ordentlich sättigen. Und man kann eines ausschließen: Schnell trinkt man dieses Bier nicht. Denn Erstens würde es viel zu schnell in die Birne gehen und Zweitens genießt man solche Bierspezialitäten mit Bedacht. Der Abgang dieser Granate ist lang und süß-würzig. Ein sehr gutes Bier, aber kein Überbier. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 30.01.2017:
Wieder einmal steht das belgische Starkbier "Gulden Draak" vor mir. Mittlerweile sieht das alles aber viel moderner aus: Die 0,33l-Steinie-Flache ist mit einem weißen Schrumpfschlauch ummantelt. Das lässt dieses Fläschchen wirklich sehr edel erscheinen. Immer noch hat es die satten 10,5%vol. Alkohol und ich möchte hoffen, dass ich diesen Test überleben werde. Im Glas sieht es sehr gut aus: Das Dunkelrot ist hefetrüb und der Schaum darüber ist eine Wonne. Und dann erst der Geruch. Eine satte Süße ist festzustellen, auch geschmacklich haut es in die gleiche Kerbe. Die ersten Sekunden gehören ganz klar dem süßen Malz mit seinen fruchtigen Aromen. Trauben kommen durch, auch Äpfel sind wahrzunehmen. Echt lecker. Die Süße ist auch nicht übertrieben ausgeprägt. Ganz im Gegensatz zur Kohlensäure, die wirklich ordentlich reinhaut und das Bier megaspritzig erscheinen lässt. Richtig schön süffig ist dieses Drachenbier. Der Hopfen hält sich vornehm zurück, eine dezente Würzigkeit ist zu schmecken, bitter kann ich dieses belgische Bräu nicht bezeichnen. Wenn man dem Bier ein wenig Zeit gibt, wird es noch besser. Zu kalt darf man es auf keinen Fall trinken. Der lange Abgang gefällt mir, genau wie die Tatsache, dass es trotz des hohen Alkoholgehalts nicht danach schmeckt. Ja, was soll ich sagen... Dieses Bier gefällt mir. Deshalb bekommt es heute auch einen Punkt als beim letzten Mal. 9 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Andreas
2016-05-18

Die Steinieflasche ist in ein hübsches weißes Kleidchen aus Schrumpffolie gewandet und sieht damit irgendwie unschuldig aus. Schönes dunkelbraun, satte, feinporige, beige Schaumkrone. Fruchtiger hefiger Duft nach saftigen Rosinen, Karamell und Datteln. Der Antrunk ist süß, prickelnd und ganz leicht bitter. Aromen von reifen bzw. getrockneten dunklen Früchten und feine Vanillenoten kommen hervor. Im Mittelteil werde ich an Malaga-Eis erinnert. Spätestens hier macht sich der Alkohol bemerkbar. Von vorne bis hinten in den Abgang hinein ist das Bier unglaublich voluminös. Der lange Abgang ist alkoholisch und klingt mit angenehmer Toffeenote aus. Geiler Stoff! Aber VORSICHT - nach der halben Flasche spüre ich schon ein leichtes Stechen in den Schläfen...


Michael
2005-05-06

Hallo, das Bier Gulden Draak ist total lecker.


Stefan
2003-03-05

Hallo! Ich hab das Bier schon mal vor einigen Jahren in den Niederlanden getrunken und es schmeckt wirklich fabelhaft. Die Flasche ist wirklich schön gestaltet, besonders der Kronkorken gefällt mir sehr gut.  


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