Biertest - Bischoff Falkensteiner Ur-Schwarze
Brauerei:
Privatbrauerei Bischoff / Winnweiler (Deutschland)
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
12.10.2007
Testobjekt:
Biersorte:
Schwarzbier
Alkoholgehalt:
5,20%vol.
Zutaten:
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen, Hopfenextrakt
Farbe:
trübes braun
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
malzig
Geschmack:
malzig, süffig, mild, langer Abgang
Sonstiges:
Vielen Dank an Samuel Korek für die Besorgung !!!
Fazit:
Winnweiler, eine 15000-Seelen-Stadt in Rheinland-Pfalz ist der heutige Gastgeber. Es gibt nun ein dunkles Hefeweizen. Schön, das hatte ich auch schon lange nicht mehr. Das "Bischoff Falkensteiner Ur-Schwarze" hat 5,2%vol. und ist optisch auch nicht verkehrt: rot-bräunlich, hefetrüb und mit einer, für Weizenbiere eher dürftigen Schaumkrone. Geschmacklich ist es sehr mild und hat einen feinen Malzgeschmack. Das Weizenmalz gibt hier den Ton an, aber ohne die gewohnte Härte. Es flutsch so was von weich über die Zunge, das ist beachtenswert. Die Hefe sorgt für den umfangreicheren Geschmack dieses milden Weizenbieres. Schön malzig und mit einer durchaus angemessenen Kohlensäuremenge. Man muss hier endlich mal nicht alle paar Sekunden aufstoßen. Was auffällt ist die ganz subtile Traubennote, die hier für die Fruchtigkeit sorgt. Neben der Hefe natürlich. Ich finde dieses Winnweiler Bier durchaus gelungen. Was fehlt, ist die Länge und die Tiefe. Der Antrunk ist wirklich gelungen... Aber meiner Meinung nach ist es zu harmlos, es wirkt etwas zu weichgespült. Wenn auch nur minimal.... Lecker ist es allemal...
Bewertung:



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