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Biertest - Judas

Bewertung: 6 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij Alken-Maes (Scottish & Newcastle) / Alken


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

06.11.2019


Testobjekt:

0,33l-Flasche


Biersorte:

Belgisches Starkbier


Alkoholgehalt:

8,50%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Glukosesirup, Hopfen, Hopfenextrakt


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

würzig, süßlich


Geschmack:

malzig, leicht säuerlich, würzig, trocken, voluminös, süßlich, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 14.08.2004: Judas?!?! Der Name erinnert einen ja doch irgendwie an einen Jünger Jesus'. Was das nun wieder mit Bier zu tun hat, das bleibt mal wieder ein Geheimnis der Brauerei. Die Belgier sind ja für ihre "lustigen" Namen bekannt. Nun gut, diese Perle ganz in schwarz möchte nun also getestet werden. Dann wollen wir doch mal ran ans Werk. Eingeschenkt sieht es doch wirklich ganz ansprechend aus. Bernstein und doch, man kann sagen, viel Schaum. Hält man die Nase ans Glas, dann kann man eine malzige Note ausmachen. Nach dem ersten Schluck ist eine fruchtig-süße Note am Start. Diese Fruchtigkeit hält sich auch ziemlich lange auf der Zunge. Im Hintergrund immer eine Prise Kohlensäure, die diesen Jünger ordentlich spritzig hält. Der Hopfen, der ab dem Mittelteil aufs Parkett kommt, hält sich ebenfalls sehr lange und dominiert den Abgang ohne Aufzumucken. Dieses Bierchen ist ein nettes belgisches Starkbier, ohne sonderlich aus der Reihe zu tanzen. 6 von 10 Punkten.

Bewertung 09.09.2013:
Das zweite Mal nach neun Jahren steht das belgische Starkbier "Judas" vor mir. In der Bibel kommt er, der Judas Ischariot, nicht so gut davon, er soll Jesus' Festnahme ermöglicht haben. Dieses schlechte Image soll hoffentlich nicht auch auf dieses Bier zutreffen, deshalb heute ein ganz objektiver Test. Immerhin 8,5%vol. hat dieses obergärige Starkbier aus dem belgischen Alken. Goldgelb glänzt es, der Schaum steht sehr fest darüber und der Geruch ist eher harmlos. Und ich glaube, as ist dann auch der Grund für diesen Namen. Denn der erste Schluck ist dann ganz anders. Von wegen unauffällig... Die ersten Sekunden sind von einer lebhaften Kohlensäure geprägt. Dazu kommt eine angenehme Säure durch, die man bei einem Starkbier auch nicht erwartet. Ganz im Hintergrund merkt man aber schon, dass dieses Bier ordentlich Volumen hat. Bei jedem Schluck ist aber erst einmal die Säure dominierend. Dann wird es merklich ruhiger, und eine dezente Süße kommt durch. leicht brotig schmeckt es zwischenzeitlich. Zum Ende hin wird das Judas ruhiger und ist nicht mehr ganz so intensiv. Die feine Würze bleibt aber bestehen. Alles in allem ist dieses Bier gut. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber durchaus trinkenswert. Der Name ist wirklich interessant gewählt. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 06.11.2019:
Aus Belgien stammt das "Judas", welches nun mittlerweile zum dritten Mal vor mir steht. Und das unverändert. Zumindest auf den ersten Blick. Interessanter wird die Rückseite. Dort fehlt nämlich das Weizenmalz! Dafür wurde Zucker mit aufgeführt... Man wird doch nicht das komplette Rezept verändert haben?!?! Erstaunlich. Mal abwarten, wie es schmeckt. Optisch ist es schon mal ansprechend: Ein glänzendes Goldgelb und eine durchschnittlich ausgeprägte Schaumkrone machen Appetit auf den ersten Schluck. Und dieser ist leicht fuchtig. Säuerliche Apfelaromen sind zu schmecken, diese lassen aber alsbald nach und die würzigen Aromen kommen durch. Relativ spritzig ist das Bier, die leichte Säure zu Beginn ist gar nicht mal so schlecht. Im Hintergrund wabert eine dezente Süße mit, diese kommt aber erst zum Ende hin besser durch. Ab der Mitte hat dieses belgische Starkbier eine gute Würzigkeit, diese lässt das Bier aber nicht bitter erscheinen, sondern sorgt für eine dezente Trockenheit. Sehr lang ist der Abgang. Mit jedem weiteren Schluck nimmt die Süße zu, das Judas wird runder. Mir gefällt, dass ich den Alkohol nicht direkt rieche, vom Volumen her merkt man ihn aber. Ein ganz gutes Bier. Und deshalb bekommt es heute auch wieder 6 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 6 / 10 Punkten


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