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Biertest - Würzburger Hofbräu Pilsner

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Würzburger Hofbräu GmbH / Würzburg


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

25.07.2017


Testobjekt:

0,5l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Pilsener


Alkoholgehalt:

4,90%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt


Farbe:

helleres goldgelb


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

leicht würzig


Geschmack:

würzig, leicht bitter, malzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 13.01.2006: Die Stadt Würzburg in Unterfranken stellt das heutige Bier vor. Es handelt sich um das "Würzburger Hofbräu Pilsner", einem mit 4,9%vol. durchschnittlichen Alkoholgehalt. Das Aussehen ist gut, es sind keine Ausfälle zu beobachten. Der erste Schluck ist relativ hopfig und klar. Eindeutig ein Pilsbier. Aber eines der reineren und weicheren Vertreter. Kein so hartes Pils á la Jever. Dieses ist bekömmlich und strahlt einen schönen weichen Ton aus. Das Brauwasser macht es halt wieder. Erfrischend und trotzdem stabil erweist es sich. Dieses Pilsbier fällt weniger durch einen außergewöhnlichen Geschmack auf, sondern mehr durch die gute und hochwertige Qualität. Dieses Pils möchte allen gefallen und weist trotzdem eine relativ intensive Bittere auf. Und das bei einem bayerischen Bier. Alles in allem im oberen Drittel. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 25.07.2017:
Wow, ist das lange her, dass ich das "Würzburger Hofbräu Pilsner" zum letzten Mal getestet habe. In Aschaffenburg habe ich gekauft, heute nun an diesem äußerst regnerischen Sommertag werde ich es probieren. An den Zutaten und dem Alkoholgehalt hat sich nichts getan, nur das Etikett wurde leicht modifiziert. Das lässt hoffen, dass es wieder sehr gut abschneidet. Schenken wir es ein. Sehr gut schaut es aus: Ein etwas helleres Goldgelb ist unter dem feinporigen Schaum zu sehen. Auch der Geruch mit den feinen ätherischen Noten gefällt mir sehr gut. Im Antrunk werden sie bestätigt. Klasse! Ein hochwertiger Geschmack, der sich deutlich von den Fernsehbieren abhebt. Das weiche Wasser schmiegt sich an die gut ausgebaute Würzigkeit, die im weiteren Verlauf auch leicht bitter wird. Gleichzeitig ist es aber alles andere als oberflächlich. Eine dezente Süße ist vorhanden, diese passt hervorragend. Dadurch bekommt das Bier auch einen schönen Körper. Doch, dieses Würzburger Hofbräu ist echt sehr lecker. Der lange Abgang rundet dieses Bier ab. Alles in allem bekommt das fränkische Untergärige wieder tolle 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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THORsten
2019-11-30

Den Abend lass ich noch mit einem Pils ausklingen dem Würzburger Hofbräu aus einer braunen 0,5er Flasche mit einem alten Bild von Würzburg auf dem Etikett. Im Glas ist es goldgelb mit schneeweißer Schaumkrone. Es riecht getreidig würzig. Im Geschmack herb würzig und der Abgang ist schön hopfig. Ein süffiges Bierchen. 7 Kronkorken.


Lagopus
2015-01-26

Ich kenne das Hofbräu seit den 1970er Jahren. Damals war es halbwegs trinkbar, wenn auch kein Hochgenuss. Als dann irgendwann in den 1980er Jahren aus Kostengründen die Dauer der Lagerung und Nachgärung drastisch reduziert wurde, entstand ein für mich nicht mehr genießbares Rabaukenpils. Letzte Woche war ich mal wieder bei Freunden in Würzburg und bekam eine Flasche Hofbräu kredenzt. Auffällig war der Geruch nach Erbrochenem, der mir nach dem Öffnen der Flasche unangenehm in der Nase stach. Ein Blick aufs Etikett - nein, das MHD war noch lange nicht erreicht. Beim Antrunk wurden meine Geschmacksknospen dann von einem muffigen und ruppig bitteren Hopfen-Malz-Aromenkonglomerat niedergekeult, welches sich leider auch im Abgang lange hielt und bei mir das dringende Bedürfnis aufkommen ließ, schnell mit einem Schluck Wasser nachzuspülen. Derart ernüchtert konnte ich dann ohne weiteres Nachtrinken im Glas beobachten, wie der Schaum sehr schnell in sich zusammenfiel. Für mich ist auch das aktuelle Hofbräu ein übles Rabaukenpils, welchem man den veränderten Herstellungsprozess überdeutlich anschmeckt. Die obige Bewertung mit 8 von 10 Punkten kann ich nicht nachvollziehen. Besonders die Aussage, das Hofbräu sei "kein so hartes Pils à la Jever" irritiert mich, denn das Jever ist nach meinem Geschmacksempfinden lange nicht so rau und hart wie das Hofbräu.


Tom
2011-08-31

Füher war das Würzburger Hofbräu ein tolles Pils, seit der Umstellung auf Long Neck Flaschen und der Übernahme durch die Kulmbacher AG ist es jedoch ungenießbar.
Distelhäuser ist in Würzburg zurecht im Vormasch!


Patrick Köllner
2010-05-11

Würzburgs Bier Nr. 1 ist gefühlten 90% aller Kneipen, Restaurants und Hotels der Stadt erhältlich und dominiert auch jeden REWE- oder Edeka-Markt.

Warum? Weil das herb-würzige Bier sehr bekömmlich ist und auch ziemlich gut schmeckt.

Nach der Umstellung der Brauerei von NRW- auf Longneck gibt es in ausgewählten örtlichen Geschäften (z.B. Toom in Höchberg) seltsamerweise auch immer noch 6-Packs mit NRW-Flaschen.

Ich kann das Pils der Würzburger Hofbräu jedenfalls jedem empfehlen, der die Region besucht.

Lediglich die teilweise arg mitgenommen blauen Kisten sollte die Brauerei mal langsam durch elegantere ersetzen.


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