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Biertest - Urthel Samaranth

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Bierbrouwerij De Koningshoeven-La Trappe (Bavaria Breweries) / Berkel-Enschot


Herkunft:

Holland


Getestet am:

17.04.2010


Testobjekt:

0,33l-Einweg-Flasche


Biersorte:

Belgisches Starkbier


Alkoholgehalt:

11,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

sattes kupfer


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

nach Alkohol, nach Zitrusfrüchten


Geschmack:

malzig, süß, stark, weich, langer Abgang


Sonstiges:

Hergestellt für De Leyerth Brouwerijen / Ruiselede (Belgien)


Fazit:

Einen wunderschönen Guten Abend wünsche ich euch. Heute war es ein richtig schöner Tag draußen: blauer Himmel und Sonnenschein, dazu 19°. Das wurde aber auch langsam mal Zeit, immerhin schreiben wir schon den 17.04.2010. Und scheinbar bekommt dieser Tag noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt, denn vor mir steht ein ganz besonderes Bier. Ein Testbier namens "Urthel Samaranth", hergestellt in Holland für eine belgische Brauerei, die leider letztes Jahr geschlossen hat. Dabei handelt es sich um ein belgisches Starkbier mit einem Alkoholgehalt von "lächerlichen" 11,0%vol. Mein Gott, das kann ja was geben. Der Knilch auf dem Etikett macht aber einen sympathischen Eindruck, ihm scheint das Bier also zu schmecken. Hoffentlich sehe ich danach nicht genauso alt aus. Wollen wir beginnen... Ein tolles kupferfarbenes Gebräu ist da im offiziellen Bierglas zu erblicken. Darüber eine feinporige und wirklich cremige Schaumkrone. Optisch ist es schon ganz oben angekommen. Nun bin ich auf den ersten Schluck gespannt, immerhin haben wir es hier mit 11 Prozent zu tun. Mancher Wein verfügt auch über dieses Volumen. Im ersten Moment hat man einen süß-bitteren Antrunk auf der Zunge. Feinste Zitrusaromen schmecke ich, leichte Schokoladen- und Kakaonuancen. Und eine unglaublich Ruhe kehrt ein. Ja, dieses Bier erinnert an einen edlen Whiskey, den man sich langsam vor dem offenen Kamin zu Gemüte führt. Das "Urthel Samaranth" ist kein Bier zum Durstlöschen, nein, es ist eine wahre Spezialität. Etwas zu viel Alkohol ist im Antrunk vorhanden, dadurch wirkt es leicht kratzig. Nach ein paar Sekunden harmoniert es besser und kann dann leichte Traubennoten durchschimmern lassen. Süffig wirkt es dann und man hat nach ein paar Schlücken auch eine wohlige Wärme in der Magengegend. Nach ca. einer Minuten huschen feinste Ananasaromen über die Bühne, der Zwerg hat wirklich was drauf. Dazu passen leicht bittere Hopfennoten, die im vorderen Drittel kurz aufflckern, dann aber in der unendlich scheinenden Süße des Malzes unterzugehen. Ja, und dann kommen kurz vor dem süffigen Ende dezente Apfelnoten durch. Ein sehr fruchtiges, aber auch zum Teil sehr schweres belgisches Bier. Der Antrunk ist meiner Meinung nach aber zu unrund. Man nimmt einen Schluck und erwischt sich dabei, wie man für einen kurzen Moment das Gesicht verzieht. Alles in allem eine Bierspezialität, die man so mit Sicherheit nicht alle Tage zu Gesicht, geschweige denn, zu schmecken bekommt. Aber es lohnt sich. Der raue und unausgereifte Beginn stört ein wenig, danach kommt es besser und kann mit seinem Aromareichtum begeistern. Ein ganz großes Bier mit leichten Fehlern. Jetzt gucke ich mal schnell in den Spiegel: Glück gehabt, ich sehe noch nicht so alt aus... Wohl bekommt's...


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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