Biertest - Neumarkter Lammsbräu Urstoff
Brauerei:
Neumarkter Lammsbraeu Gebr. Ehrnsperger e.K. / Neumarkt
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
14.09.2011
Testobjekt:
0,5l-Euro-Flasche
Biersorte:
Helles
Alkoholgehalt:
4,70%vol.
Zutaten:
Natürliches Mineralwasser, Gerstenmalz, Naturdolden-Hopfen
Farbe:
helleres bernstein
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
malzig
Geschmack:
malzig, hopfig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 07.12.2004: Ökobiere sind ja was ganz feines. Fast immer handelt es sich hier um Geschmacksperlen. Und ob sich dieses Bierchen auch dazu zählen darf, werden wir ja nun gleich feststellen dürfen. Optisch ist es echt nett. Eine tolle güldene, fast ins bernstein gehende Farbe machen Lust auf mehr. Dann der erhoffte Schluck. Sehr lecker. Weich, malzig, kernig. So, als ob man frisch gemähten Rasen unter der Nase hätte. Super. So kann ich arbeiten. Alle Zutaten aus 100% Öko-Anbau. Was will man mehr. Ein echt knackiges Bukett macht sich am Gaumen breit. Man kann jeden einzelnen Gerstenkorn herausschmecken. Dieses Bier mit dem relativ langen Abgang muss gefallen. Der Name ist Programm: Das ist ein (Ur-)Stoff, den man zum Leben braucht. Leider ist der Körper nicht voluminös genug. Sonst wäre es ein Kracher geworden. 9 von 10 Punkten.
Bewertung 14.09.2011: Hui, das liest sich aber spannend... Da freue ich mich ja jetzt schon auf den Biertest. Das "Neumarkter Lammsbräu Urstoff" hat immer noch einen Alkoholgehalt von 4,7%vol. und auch die Zutaten werden streng nach den Bio-Richtlinien angebaut. Applaus bitte... Und jetzt gibt es noch eine Zugabe: Die Brauerei Lammsbräu zahlt einen Euro mehr pro Kasten an die lokale Landwirtschaft. Spitzenmäßig. Aber jetzt muss das Bier ran... Ein nicht ganz so blankes, helles Bernstein ist zu erblicken. Nun, etwas Resthefe scheint im Bier mitzuschwimmen, was mir aber durchaus gefällt und ein Zeichen der Natürlichkeit ist. Der Schaum steht fest. Und geschmacklich ist es ebenfalls ein ganz Großes. Ein butterweiches Wasser und ein fulminant süffiger Antrunk. Die tolle Kernigkeit des Malzes und die leicht bitteren Aromen des Hopfens lassen den Biertrinker aufhorchen. Die ersten Sekunden sind toll. Man schmeckt die Kernigkeit und will sofort mehr davon. Vor allem ist es bekömmlich wie kein zweites Bier. Das Wasser ist echt ein Traum. Aber auch heute fehlt in der Mitte etwas Volumen. Bei einem Hellen ist das aber voll in Ordnung. So kann ich dem Bio-Bier heute endlich die volle Punktzahl geben, weil es nicht nur schmeckt, sondern auch die Randbedingungen stimmen. Und somit gibt es ein drittes Mal Applaus... 10 von 10 Punkten.
Bewertung:

Tom
2012-03-06
...na ob da eine Bewertung mit 10 gerechtfertigt ist, ist fraglich. In Neumarkt selber wird dieses Bier sehr selten getrunken. Eigener Nachgeschmack, aber wers mag ...
Ich und viele Neumarkter trinken dieses Bier jedenfalls nicht weil es in Neumarkt viel bessere gibt. Ans Gansbräu Bier darf das Lammsbräu Bier nicht hinschmecken
Peter aus HH
2011-09-14
Zufall: vor einigen Wochen wurde ein Ökoladen geschlossen, der hier in HH das Lammsbräu angeboten hatte. Ich erstand eine der letzten Flaschen, um endlich dieses Bierchen zu testen. Es war enttäuschend; mag sein,das das Bier überlagert war. Ich habe leider nicht auf das Verfallsdatum geachtet! Aber das war "Nix"! Ich kenne Oberpfälzer und Fränkische Biere recht gut; und nicht weit von Neumarkt braut in Vellbach-Lengenfeld eine Familie Winkler ein wunderbares Bier. Der Gasthof dazu...!
Kein Vergleich zum Lammsbräu! Ob die Begriffe "Bio" und Öko" hier ev. die Beurteilung leicht venebeln!?


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