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Biertest - Hannen Alt

Bewertung: 6 / 10 Punkten

Brauerei:

Brauerei Königshof GmbH / Krefeld


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

09.03.2019


Testobjekt:

0,5l-NRW-Flasche


Biersorte:

Altbier


Alkoholgehalt:

4,80%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt


Farbe:

dunkelrot


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

leicht würzig


Geschmack:

malzig, leicht süßlich und würzig, langer Abgang


Sonstiges:

2019er-Testbier: Hergestellt für Carlsberg Deutschland GmbH / Hamburg // 2009er-Testbier: Hergestellt für Carlsberg Deutschland Markengesellschaft mbH / Mönchengladbach // 2003er-Testbier: Gebraut bei Hannen Brauerei GmbH / Mönchengladbach


Fazit:

Bewertung 17.09.2003: Ein weiteres Altbier steht heute auf dem Programm... Na, dann schaun mer mal. Diesmal das "Hannen Alt" aus Mönchengladbach. Das kann ja schon mal nichts werden... Aber lassen wir diese "Vorurteile" und kümmern uns um den Geschmack. Dieser ist aber tatsächlich nicht sehr berauschend. Das zwar nicht wörtlich, denn das Hannen hat wie fast jedes Alt 4,8% vol.. Es ist eher herber, trockener und kommt nicht unbedingt rund herüber. Es schmeckt absolut durchschnittlich, nichts besonderes halt. Das Einzige, was nett ist, ist der lange Abgang, aber dadurch kann man dieses Bier auch nicht hervorheben. Ansonsten ist es schon angenehm malzig. Kein Wunder, dass dieses Bier in der Altbier-Hochburg Düsseldorf nicht wirklich beliebt ist ! Nee, lass ma !!! 4 von 10 Punkten.

Bewertung 13.07.2009:
Was für eine merkwürdige Geschichte hat dieses Bier hinter sich. In den 60er und 70er des letzten Jahrhunderts DAS Altbier in Deutschland. Niemand verkauft mehr Alt als Hannen. "Ich sauf Hannen aus Kannen"... So hieß es. Dann ging es bergab. Anfang dieses Jahrzehnts hat die Oettinger-Brauerei die Mönchengladbacher Brauerei gekauft und hat weiterhin dieses Obergärige gebraut. Im Jahr 2006 wurde das Hannen dann in der wieder aufgebauten Krefelder Brauerei Königshof hergestellt, wo es auch heute noch herkommt. Mittlerweile sitzt die Verwaltung des dänischen Biermultis Carlsberg wieder in Mönchengladbach. Man hat es hier also mit einem großen Namen zu tun, hoffentlich schmeckt es noch. Vor sechs Jahren habe ich noch die Mönchengladbacher Version getestet, diese hat nur 4 Punkte bekommen. Die Spannung steigt also. Optisch ist das Bier ansprechend: dunkelrot und mit einer ordentlichen Schaumkrone. Das passt schon mal. Der erste Schluck lässt einen sofort wissen, um welche Biersorte es sich hier dreht. Ein schwerer, malziger und vor allem würziger Antrunk tut sich da auf. Süßlich, süffig. Zu Beginn etwas dünn, dieser Eindruck schwindet aber schnell. Dann kommt der Hopfen durch, der für eine bittere Note sorgt und mit jedem Schluck intensiver wird. Die subtile Süße des Malzes und das leicht geröstete Aroma machen es zu keinen schlechten Alt, nur ist es meilenweit von den Krachern der Düsseldorfer Hausbrauereien entfernt. Und selbst andere Altbiere wie Gatz und Diebels machen es besser. Auch wenn das Erstgenannte aus der gleichen Brauerei stammt. Alles in allem ein durchschnittliches Altbier. 5 von 10 Punkten.

Bewertung 09.03.2019:
Nach knapp zehn Jahren steht endlich mal wieder das "Hannen Alt" vor mir. Seit ein paar Jahren wird es in Krefeld im Lohnbrau-Verfahren für die in Hamburg ansässige Carlsberg-Brauerei (aus bekannt als Holsten) gebraut und abgefüllt. Das Etikett hat sich seit dem letzten Test verändert, es wirkt deutlich moderner. Hoffentlich schmeckt das Bier auch besser als die letzten beiden Male. Eingeschenkt sieht es doch schon mal gut aus. Das Dunkelrot ist blank, der Schaum ist relativ cremig und überdurchschnittlich reichlich vorhanden. In den ersten paar Sekunden kommt eine deutliche Malzigkeit durch, das Bier ist relativ mild und leicht süßlich. Auf jeden Fall möchte es gut heruntergehen und niemanden weh tun. Der nächste Schluck wirkt fast schon etwas dünn, im Vergleich zu anderen Altbieren ist es schon milder. Der Hopfen hält sich nämlich ziemlich zurück. Höchstens leicht würzig ist das Bier. Und dann auch nur am Ende. Karamell kommt im weiteren Verlauf deutlich durch, das Bier gewinnt dadurch an Geschmack. Es ist aber leider eine Spur zu dünn. So kann ich diesem Bier aus Krefeld ganz gute sechs Punkte geben... Es wird langsam... 6 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 6 / 10 Punkten


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