webdesign

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0-9 Sonderzeichen
« Zurück

« 1 2 3 »

Biertest - Morland Old Speckled Hen

Bewertung: 7 / 10 Punkten

Brauerei:

Greene King / Bury St. Edmunds


Herkunft:

Großbritannien


Getestet am:

17.09.2010


Testobjekt:

0,5l-Einweg-Flasche


Biersorte:

Englisches Ale


Alkoholgehalt:

5,20%vol.


Zutaten:

Wasser, Malz, Hopfen


Farbe:

rötliches Bernstein


Schaumkrone:

relativ wenig


Geruch:

würzig, leichtes Röstaroma


Geschmack:

malzig, bitter, würzig, nach Röstmalz, langer Abgang


Sonstiges:

Vielen Dank an Marc Kornmesser für die Besorgung !!!


Fazit:

Bewertung 13.08.2004: Hach, ein Bier von meinen besten Freunden, den Engländern :-) Ein Ale. Der Name bedeutet "Alte gesprenkelte Henne" und soll wohl der Name eines alten Automodells der Marke MG sein. OK, nehmen wir einfach mal so hin. Die Flasche sieht doch ganz gut aus, mit den kleinen Motiven, die auf der Flasche eingelassen sind. Eingeschenkt macht es auch einen weitestgehend guten Eindruck. Ein sattes rot mit typischerweise relativ wenig Schaum. Tja, und dann ist da dieser typische Ale-Geschmack. Durch und durch malzig, dazu ein leicht bitterer Mittelteil und ein erdiger Abgang. Ja, man muss schon Fan sein, um hier literweise mithalten zu können. Aber es hat auch eine interessante Seite. Leicht moorig kommt es herüber. Ein ziemlich naturverbundenes Bierchen. Aber insgesamt nicht von schlechten Eltern. Und auch hier mein Tipp: Nix für Pils-Fetischisten. Im Verlauf der weiteren Schlücke kommt dann so eine gewisse Routine ins Trinken und man gewöhnt sich daran. Aber wie gesagt: Nett, aber nur oberer Durchschnitt. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 17.09.2010:
Nach über sechs Jahren habe ich wieder einmal das englische "Old Speckled Hen" vor mir stehen. Gebraut wird es mittlerweile nicht mehr in Suffolk, sondern bei der Greene Brewery in Bury St. Edmunds. Die Konsolidierung auf dem englischen Biermarkt schreitet auch dort voran. Hatte dieses Bier, dessen Name tatsächlich an den eines alten MG's erinnert, damals ziemlich gute 7 Punkte erhalten, geht es heute darum, mindestens wieder so viele Punkte einzufahren. Das Rot leuchtet schon vor dem Öffnen der Klarsicht-Flasche durch eben solche, man bekommt Appetit auf dieses Ale mit seinen 5,2%vol. Eingeschenkt sieht es ebenfalls sehr gut aus: Der Schaum ist fest und sehr cremig. Die Nase kann ziemlich schnell eine würzige Note wahrnehmen, die zudem leicht nach Röstmalz riecht. Geschmacklich ist es sehr gut: leicht perlt die Kohlensäure über die Zunge, man bekommt sofort einen ziemlich würzigen Eindruck von diesem Bier aus der Grafschaft Suffolk. Leichte Lakritznoten nimmt man wahr, es schmeckt sehr weich und samtig, auch sind subtile Traubenaromen zu schmecken. Dazu passen die dezenten Vanillienoten. Lecker ist diese Menge Hopfen, die hier für eine feine Bittere sorgt und ständig im Hintergrund wahrnehmbar ist. Das Röstmalz ist spitze. Die kernigen Spuren sind sehr lecker und wirken gut dosiert. Leider hat man nach einiger Zeit das Gefühl, im vorderen Drittel drängelt sich eine Alkoholnote durch. Das ist nicht so schön. Das war es aber an groben Fehlern. Lecker, diese gesprenkelte Henne, mit einem sehr eigenwilligen Geschmack. So schafft es dieses Morland auch dieses Mal, sieben Punkte abzugreifen. 7 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 7 / 10 Punkten


Bitte klicken



Noch keine Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Weitere Biere der gleichen Brauerei:

Greene King IPA Export Strength

Ruddles County

Greene King Abbot Ale


Greene King Fireside

Ruddles County

Greene King Abbot Ale


Greene King Strong Suffolk Dark Ale

Morland Old Hoppy Hen

Greene King St. Edmunds Golden Beer


Morland Old Golden Hen

Greene King IPA

Greene King IPA


Greene King Double Hop Monster IPA





Impressum