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Biertest - De Prael Mary

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij de Prael / Amsterdam


Herkunft:

Holland


Getestet am:

04.04.2010


Testobjekt:

0,33l-Steinie-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

9,60%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes bernstein


Schaumkrone:

fast keine


Geruch:

fruchtig, leicht nach Kirsche


Geschmack:

malzig, hefig, fruchtig, süffig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Aus Amsterdam, der schönen Stadt am Ijsselmeer, stammt mein heutiges Testbier, welches sich "Mary" nennt und von der "Brouwerij De Prael" gebraut wird. Dabei handelt es sich um ein klassisches belgisches Tripel, also ein Bier mit Feuer unterm Hintern. Das lässt auch schon der Alkoholgehalt vermuten, der mit 9,6%vol. zu Buche schlägt. HolladieWaldFee, das kann ja was geben. Die Hefe ist hier explizit zur Nachgärung beigefügt worden, das wird beim Öffnen wahrscheinlich wieder ordentlich knallen. Aber warum so lange warten, Mary? Los geht's... Nanu, ich hätte jetzt mehr Kawumm erwartet. Nichts da... Ein leises Zischen ist zu vernehmen. Bei Einschenken entwickelt sich auch nicht allzu viel Schaum, um nicht zu sagen, man hat es nur mit einem Hauch zu tun. Da ist wieder der Unterschied zum deutschen Bier. In Holland muss die Krone nicht zwingend zwei Finger breit hoch sein, hier reicht die bloße Anwesenheit. Der Geruch, der leichte Kirscharomen durchschimmern lässt, gefällt aber. Ansonsten wirkt es im Glas sehr dick. Bernsteinfarbig und hefetrüb. Geschmacklich ist es ein Wolf im Schafpelz. Ein süßer, harmloser Antrunk. Schön fruchtig, auch hier hat man Apfel- und Kirschnoten auf der Zunge, lässt den Alkohol verschwindend gering erscheinen. Die Hefe ist mit seiner samtigen Note omnipräsent, nur die zurückhaltende Kohlensäure passt nicht so ins Bild. Man schmeckt zur Hälfte hin aber, dass der Hopfen auch nicht von schlechten Eltern ist: leicht bitter, vielmehr würzig, ist er. Dieses "Mary" hat es faustdick hinter den Ohren. Kurz vor dem Mittelteil schmeckt man für den Bruchteil einer Sekunde den Alkohol, den man sonst nur merkt. Das aber ordentlich. Dieses leckere Tripel ist rundherum gelungen. Fast jedenfalls. Ein klein wenig mehr Spritzigkeit und ein etwas gehaltvollerer Abgang, dann wäre dieses Bier ein Traum. So gibt es eine 9+.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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