Biertest - Weihenstephaner Vitus
Brauerei:
Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan / Freising
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
12.09.2007
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Weizenbock
Alkoholgehalt:
7,70%vol.
Zutaten:
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Farbe:
trübes goldgelb
Schaumkrone:
sehr viel
Geruch:
süß
Geschmack:
süß, malzig, hopfig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Auf der Opladener Bierbörse im August 2007 habe ich am Weihenstephaner-Bierstand doch tatsächlich ein für mich neues Bier gefunden. Da habe ich mich wirklich gefreut. Und dann noch so ein Spezielles. Ein Weizenbock mit einem sehr edel wirkenden Etikett und einem ungeheuer hohen Alkoholgehalt von 7,7%vol. Na, das kann ja was werden. Öffnen wir die Flasche und schenken den Inhalt in das offizielle Biertest-Glas ein. Es sieht aus wie ein normales Weißbier. Aber Moment mal, was ist das denn? Es riecht auf einmal sehr süßlich im Raum. Nun bin ich aber mal gespannt. Hui, das ist aber lecker. Und man schmeckt direkt , woran das liegt. Ein sehr malziger, süßer Antrunk huscht da über die Zunge. Absolut ein Weizenbier, das schmeckt man sofort, nur das hier die Süße und vor allem die Stammwürze den Ton angeben. Nicht schlecht. Die Hefe sorgt für Fülle und den unverkennbaren Geschmack. Die Tiefe, die zur unterhaltsamen Kohlensäure hinzukommt, ist wirklich als nur angenehm zu erachten. Der Hopfen ist nur in geringen Maßen zu erkennen, er sorgt im hinteren Bereich für die nötige Würze. Dann merkt man aber auch so langsam, dass es sich hier um einen Weizenbock handelt. Und das nach einer halben Flasche "Weihenstephaner Vitus". Respekt. Alles in allem ein wirklich leckeres Bier aus der TU München, Zweigstelle Weihenstephan/Freising.
Bewertung:



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