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Biertest - Rostocker Pils

Bewertung: 5 / 10 Punkten

Brauerei:

Hanseatische Brauerei Rostock GmbH (Radeberger Gruppe KG) / Rostock


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

23.12.2020


Testobjekt:

0,5l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Pilsener


Alkoholgehalt:

4,90%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hopfen


Farbe:

gold


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

sehr würzig


Geschmack:

sehr würzig, leicht trocken, minimal bitter, malzig, langer Abgang


Sonstiges:

2009er-Testbier: Vielen Dank an Jürgen Müller!


Fazit:

Bewertung 08.02.2004: Rostocker... Da war doch mal was... Ach ja, die Labels waren doch mal rot und sahen ziemlich "oldschool" aus. Nun im modernen Blau. Sitzt da etwa ein neuer Marketing-Chef in der Stadt an der Ostsee? Nun ja, sieht auf jeden Fall netter und nicht mehr ganz so kommunistisch aus. Auch eingeschenkt macht es eine gute Figur. Der Schaum steht einwandfrei und riechen tut es so, wie ein richtiges Pils eben riecht: herb-würzig. Und so sieht es auch geschmacklich aus. Würzig, mit einer anständigen Hopfen-Note, das Malz erst zum Schluss. Unverkennbar Pils. Und auch die Qualität des Bieres hat sich enorm verbessert. Nach der Wende war dieses Bier nicht als ein solches zu erkennen. Das war nicht wirklich empfehlenswert. Aber nun kann man es richtig gut trinken. Die Spritzigkeit passt gut zum Bitteren. Dieses Pils ist gut, aber nichts außergewöhnliches. 6 von 10 Punkten.

Bewertung 09.10.2009:
Die Hansestadt Rostock ist unser heutiger Gastgeber. Schon zum zweiten Mal steht das "Rostocker Pilsener" mit seinen immer noch 4,9% vol. vor mir. Auch das Etikett hat sich seit 5,6 Jahren nicht verändert. Muss es ja auch nicht, es sieht immer noch gut aus. Das trifft auch auf das eingeschenkte Exemplar zu. Goldgelb und blank, dazu eine feste, cremige Schaumkrone. Super bis hier hin. Riechen tut es nur ganz leicht nach Malz, das ist für ein Pilsener schon ungewöhnlicher. Der erste Schluck ist dann aber typisch norddeutsch... Ein hopfiger, richtig würziger Antrunk. Fein bitter im Mittelteil und staubtrocken. Der Beginn kann zumindest noch eine Spur Malz bieten, aber im Großen und Ganzen ist es ein echtes Männerbier. Zum Schluss wird es sogar noch bitterer. Aber leider kann es mich immer noch nicht begeistern. Dafür fehlt mir der eigene Charakter. Es schmeckt zu austauschbar, ohne Gesicht und Eigenständigkeit. An der Qualität kann ich nichts bemäkeln, die geht in Ordnung. Vor ein paar Jahren wurde diese Brauerei von der Radeberger Gruppe aufgekauft, irgendwie leidet darunter auch der Geschmack. Alles in allem: Durchschnittlich. 5 von 10 Punkten.

Bewertung 24.11.2015:
In einem Monat ist Heiligabend, Zeit, sich mal wieder selber Geschenke zu machen. Zum Beispiel mit einem leckeren Bier. Das "Rostocker Pils" wird heute nun zum dritten Mal getestet und die letzten beiden Male hat es nicht wirklich begeistern können. Ich möchte hoffen, dass es heute doch besser abschneidet. Das Etikett ist unverändert, der Alkoholgehalt auch. Und geschmacklich? Das sehen wir gleich. Optisch ist es eine Augenweide: ein glänzendes Goldgelb ist zu sehen, darüber der Schaum, der relativ lange hält. Geschmacklich ist es nicht so weit vorne. Die ersten Sekunden werden von einer unschönen Würzigkeit begleitet, das wirkt etwas billig. Das wird auch mit den nächsten Schlücken nicht besser. Zumal auch die Bittere etwas zulegt. Die Malzsüße vermisse ist hier, diese kommt zwar durch, aber eher diskret und unauffällig. Das passt auf das gesamte Bier: Es ist unauffällig. Und langweilig. Es ist kein Wiedererkennungsmerkmal vorhanden. Das schmälert die Euphorie ordentlich. Was soll ich dem Bier geben? Ganz klar, die bekannten 5 von 10 Punkten.

Bewertung 23.12.2020:
Die Wartezeit von fünf Jahren für einen erneuten Test eines Bieres ist seit einem Monat rum, das "Rostocker Pils" ist also ein willkommener Gast beim heutigen Biertest-Abend. 4,9%vol. Alkohol hat das "Echte Kind der Küste", im Glas sieht es anständig aus. Das Blonde ist blank, der Schaum ist gut ausgebildet und zu riechen bekomme ich eine deutliche Hopfenwürzigkeit. Auch im Antrunk ist diese sehr ausgeprägt. Ein typisch norddeutsches Pilsbier. Sehr würzig, leicht bitter und mit einer prickelnden Kohlensäure. Das Malz sorgt für einen ordentlichen Körper, die Süße ist zurückhaltend. Dafür haut der Hopfen auf den Putz. Mir ist dieser feinherbe Geschmack aber fast schon zu langweilig. Denn so richtig viel wird nicht geboten. Gut ist diese subtile Kernigkeit, die zur Mitte hin durchkommt. Das gefällt mir. Unterm Strich ist das "Rostocker Pils" durchschnittlich gut zu trinken. Mehr ist aber nicht drin... 5 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 5 / 10 Punkten



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