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Biertest - Bayerischer Bahnhof Leipzig Gose

Bewertung: 10 / 10 Punkten

Brauerei:

Bayerischer Bahnhof Brau & Gaststättenbetrieb GmbH & Co. KG / Leipzig


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

31.05.2020


Testobjekt:

0,3l vom Fass


Biersorte:

Gose


Alkoholgehalt:

4,30%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

stumpfes goldgelb


Schaumkrone:

durchschnittlich, cremig, fest


Geruch:

fruchtig


Geschmack:

sehr fruchtig, leichte Säure, minimal salzig, leicht nach Koriander, kernig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 08.05.2010: Südlich der Leipziger Innenstadt ist der Bayerische bahnhof angesiedelt. 1890 erbaut, 2001 stillgelegt, beherbergt dieser heute eine Gose-Brauerei. In ein paar Jahren wird hier der CTL (City Tunnel Leipzig) aus dem Untergrund herausfahren und damit eine Nord-Süd-Unterquerung anbieten. Hier wird die legendäre Gose gebraut. Dabei handelt es sich um eine spezielle Bierart, die obergärig ist und durch Milchsäurebakterien den typischen, leicht säuerlichen Geschmack erhält. Der Name beruht auf die Stadt Goslar, in der dieses Bier früher quasi "erfunden" wurde. Heute ist Leipzig der "Hotspot" für dieses hefetrübe Bier, ähnlich wie Düsseldorf für sein Alt und Köln für sein Kölsch. Serviert wird mir hier im Biergarten ein 0,3l-Glas, welches unfiltriert und in einem hellen Bernstein daherkommt. Leider ist die Schaumkrone nicht allzu ausgeprägt, aber das lässt sich verschmerzen. Riechen tut es anständig nach Trauben und leicht nach Mango. Das ist mal was besonderes. Der 1. Schluck ist sehr spritzig und bietet den schon angesprochenen säuerlichen Geschmack. Aber das ist lecker. Dazu passt der sehr malzige, fruchtige Geschmack, der auf seine Art und Weise dezent parfümiert schmeckt. Der geringe Hopfenanteil lässt das Gose fast gar nicht würzig erscheinen, sondern sorgt für einen langen, leicht kernigen Antrunk. Man möchte fast meinen, einen leichten Spülmittelgeschmack auf der Zunge zu haben. Dieser stört aber überhaupt nicht. Dieses Bier aus dem Bayerischen Bahnhof wird hier natürlich komplett ohne Zusätze wie Sirup, Schnaps oder Likör getestet. Alles in allem ist dieses Brauerzeugnis ein wirklich tolles Bier. Da passt der Spruch, den man hier überall lesen kann "Was unter den Blumen die Rose, ist unter den Bieren die Gose!". Ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Prost. 10 von 10 Punkten.

Bewertung 31.05.2020:
Das ist aber mal interessant.... Wir sitzen in der Leipziger Gosenschenke "Ohne Bedenken" und hier braut man seit drei Jahren eine eigene Gose. Trotzdem schenkt man hier auch Gosen anderer Brauereien aus! Vorbildlich! Ebenfalls aus Leipzig stammt die "Bayerischer Bahnhof Leipzig Gose", frisch vom Fass sieht das Glas Bier gut aus. Ein stumpfes Goldgelb ist zu sehen, ein fester, cremiger Schaum ist darüber zu erblicken. Schön fruchtig riecht es. Auch der Antrunk bietet eine schöne Frucht, zudem eine leichte Säure. Dabei ist es relativ mild, die subtile Salznote gefällt uns sehr gut. Kernig und malzig schmeckt das Bier aus dieser sächsischen Stadt. Der nächste Schluck bietet eine Menge Zitrusaromen, auch kommt eine leichte Seifigkeit durch, das ist dem Koriander geschuldet. Und genau so soll es sein... Eine tolle Gose! Nein! Es ist eine geile Gose! Und wieder gibt es die volle Punktzahl! 10 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 10 / 10 Punkten



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