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Biertest - Val-Dieu Triple

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brasserie de l'abbaye du Val-Dieu / Aubel


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

03.07.2006


Testobjekt:


Biersorte:


Alkoholgehalt:

9,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Malz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes bernstein


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

fruchtig, hefig


Geschmack:

fruchtig, hefig, malzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Aus der 4000-Seelen-Gemeinde Aubel in Belgien stammt dieses Triple-Bier. Ein wunderschönes Bier ist das, wenn es im Glas eingeschenkt vor einem steht. Hefetrüb, mit einer Menge Kohlensäure versetzt und als i-Tüpfelchen ist der cremige Schaum zu erblicken. Hach, das ist wirklich ein Genuss. Ein Genuss ist aber auch der Alkoholgehalt von "nur" 9,0%vol. Mannomann, das haut ja den stärksten Mönch um. Aber wollen wir das mal antesten. Der erste Schluck ist relativ mild. Ich hätte jetzt mit einem stärkeren Alkoholgeschmack gerechnet. Dieser taucht so aber gar nicht auf. Das entspannt die Situation doch ein wenig. Ein sehr süffiger und vor allem fruchtiger Geschmack ist auf der Zunge wahrzunehmen. Leicht säuerlich, dazu dann ein tiefes Aroma, welches vielleicht eine Spur an frischen Weißwein erinnert. Das "Val-Dieu Triple" ist eine willkommene Abwechslung zu den anderen Triple-Bieren, die immer eine Spur härter reinhauen. Dieses hier spielt locker-flockig auf, ohne die Tiefe zu vergessen. Ja, das gefällt mir. Spritzig, leicht säuerlich, rund. Das etwas andere Starkbier.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Johnny Porter ( Johnny )
2016-02-09

Das Etikett hat sich geändert! Ein starkes Teil, es schießt sofort in den Kopf. Geschmacklich malzig mit leichtem Hopfen, den Alkohol schmeckt man leicht trocken. Später kommen in der Tat Marzipan mit Bitterschokolade durch, was das Bier echt aromatisch macht. Es hat viel Volumen. Es hat das gewisse etwas und ich muss mehr davon haben!


Andreas
2015-10-15

Mit dem dritten Bier aus der Val-Dieu Reihe, natürlich dem Triple, läute ich heute den Feierabend ein. Gut schaut es aus mit seinem satten, dunkleren, an ein Hefeweißbier erinnernden trüben strohblond. Es duftet nach Melone und auch ein wenig nach Weißwein. Kein Wunder, mit 9% geht es ja auch alkoholmäßig in diese Richtung. Der erste Schluck geht dann aber in eine vollkommen andere Richtung. Da breitet sich ein feines Marzipanaroma im Mundraum aus, leicht säuerlich wird es dann. Belebt wird das ganze durch eine spritzige Kohlensäure. Der lange Abgang hält dann noch mal hefige Aromen bereit. Ich liebe diese Belgier für ihre Kreativität jenseits von hemmenden Reinheitsgeboten (wobei dieses hier unserem Gebot entspricht). Ein sauberes Bier!


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