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Biertest - Tripel Karmeliet

Bewertung: 7 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij Bosteels / Buggenhout


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

01.10.2019


Testobjekt:

0,33l-Vichy-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

8,40%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hafer, Weizen, Weizenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

stumpfes goldgelb


Schaumkrone:

sehr viel


Geruch:

sehr fruchtig


Geschmack:

sehr spritzig, fruchtig, trocken, mild, langer Abgang


Sonstiges:

2002er-Testbier: Das Bier enthielt 8,0%vol. Alkohol / Vielen Dank an Jürgen Galba für die Besorgung dieses Bieres!!!


Fazit:

Bewertung 09.12.2002: Mal was ganz außergewöhnliches: Ein Bier, welches aus Weizen, Gerste und Hafer (!) zubereitet wurde ! Und dann noch nach einem Originalrezept der Karmeliten aus dem 17. Jahrhundert. Was soll man denn dazu sagen ? Zum Beispiel, dass dieses Bier ziemlich säuerlich daherkommt, mir scheint es fast so, als ob man eine Spur des Parfums Joop "All About Eve" herausschmecken könnte. Aber eben nur für einen Bruchteil einer Sekunde. Dann überkommt einem der Geschmack des Getreides. Hat man ja auch nicht jeden Tag, diese leichte Note Hafer. Aber nicht zu verachten. Jedenfalls ist der Abgang schön lang und aromatisch. Ein nettes Bier für alle, die diese säuerlichen Kaltschorlen mögen. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 24.04.2013
Aus dem 17. Jahrhundert stammt das Rezept dieses Bieres aus Belgien. Das "Tripel Karmeliet" hat nun 8,4% Alkohol, beim letzten Test vor über zehn Jahren hatte es noch glatte 8%vol. und ebenso viele Punkte hier bekommen. Vielleicht klappt das heute auch wieder. Das eingeschenkte Bier ist schon mal eine Augenweide: goldgelb, hefetrüb und mit einer Menge Schaum darüber. Der Geruch ist fruchtig, gepaart mit etwas Koriander. Sehr viel Kohlensäure ist im Bier enthalten, man nimmt einen kleinen Schluck zu sich und sofort den Mund voller Schaum und es prickelt ohne Ende. Fein fruchtig schmeckt es dann auch, leichte Zitrusnoten kommen durch, etwas Cassis ist zu schmecken. Im Hintergrund ist wieder der Koriander, dezent, aber schmeckbar. Auch eine Spur Lavendel ist feststellbar. Fein würzig schmeckt das Tripel, dessen Alkohol direkt nicht zu schmecken ist. Einzig die ungemeine Tiefe lässt darauf schließen. Leicht würzig ist dieses Bier durch den Hopfen, wobei das sehr gut dosiert wirkt und der dominanten Fruchtigkeit nicht im Wege steht. Der Abgang ist nun nicht sooo lang, das hätte besser sein können. Alles in allem ein leckeres Bier mit einem umfangreichen Bouquet. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 01.10.2019:
Es sind wieder über sechs Jahre ins Land gegangen seit dem letzten Test des "Tripel Karmeliet". Dieses belgische Bier hat sich scheinbar seitdem nicht wirklich verändert. Das Etikett schaut genauso aus wie 2013 und auch der Alkoholgehalt und die Zutatenliste sind unverändert. Aber vielleicht schmeckt es ja doch etwas besser als beim letzten Test. Optisch ist es schon extrem. Eine unglaubliche Menge Schaum ist vorhanden. Das liegt auch an der Flaschengärung, die hier vorgenommen wurde. Der sehr feste, cremige Schaum steht minutenlang auf dem stumpfen Goldgelb. Zu riechen bekomme ich eine gute Portion Birne und Apfel. Echt gut. Auch der erste Schluck hat es in sich. Auch hier kommen die erwähnten Früchte durch. Zudem schmecke ich noch Trauben und Pfirsiche. Das alles bei einer deutlichen Trockenheit. Das Bier ist dabei aber nicht bitter, sondern ganz im Gegenteil sehr mild. Den Hafer schmeckt man auch, diese leckere Getreidenote gefällt mir sehr gut. Zurückhaltend ist der Hopfen. Dieser sorgt nur für eine leichte Würzigkeit. Mit den weiteren Schlücken kommt eine parfümierte Note durch, die von der belgischen Hefe stammt und typisch für ein Tripel ist. Das Bier gefällt mir gut. Es hätte ruhig etwas würziger sein dürfen. So geht es aber gut herunter und das bei dem hohen Alkoholgehalt. Das kann auch ins Auge gehen :-) 7 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 7 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

THORsten
2019-12-29

Ein weiteres Bier aus meinem Adventskalender. Das Tripel Karmelit aus Belgien. Aus der braunen 0,33l mit schönem Etikett mit Frauen bei der Feldarbeit im Hintergrund ein altes Dorf. Das Besondere hierbei sind die Zutaten Hafer und Weizen. Stolze 8,4% fließen goldgelb mit üppiger Schaumkrone ins Glas. Es riecht leicht getreidig und dezent säuerlich. Im Antrunk spritzig, würzig, fruchtig. Ich meine sogar den Hafer zu schmecken. Wahnsinn verdammt viele verschiedene Geschmacksaromen. Unbedingt mal probieren. Kastenwürdig. 8 Kronkorken.


Johnny
2015-03-17

Schönes Etikett, gefällt mir sehr gut. Aber auch die Zutat Hafer wirkt intressant. Ich mag die Belgier und ihre Experimente. Das Bier hat eine fulminante Schaumkrone und eine wie schon erwähnt goldgelbe und trübe Farbe. Es riecht schwer fruchtig, exotisch, leicht hopfig und gerstig...wie auch den Alkohol riecht man. Der Antrunk besitzt ein gewisses prickeln mit einer feinen Säure und fruchtigen trockenen Noten die auch Orangenschalen enthalten. Mir ist es aber zu kantig und es entwickelt eine Sämigkeit die mir bis zum finalen Schluck nicht so dolle munden.


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