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Biertest - Trappistes Rochefort 8

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Abbaye Notre Dame du St Remy (Brasserie Rochefort) / Rochefort


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

10.12.2012


Testobjekt:

0,33l-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

9,20%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Rohgetreide, Hopfen, Hefe, Zucker


Farbe:

trübes dunkelrot


Schaumkrone:

viel


Geruch:

fruchtig nach Kirschen


Geschmack:

sehr spritzig, fruchtig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 26.04.2003: Meine Herren, schon wieder Gänsehaut bekommen. Die belgischen Trappistenbiere sind echt was außergewöhnliches. Und dieses Bier bestätigt das mal wieder eindrucksvoll. Braun und trübe, nicht unbedingt ein Augenschmaus. Aber darum sollte man sich nicht kümmern, denn der Geschmack ist ja dann doch das Entscheidende. Und der ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Wie gesagt, im ersten Moment überkam mich (mal wieder) ein Schauer, der dann aber von einer wohligen Wärme abgelöst wurde. Das Rochefort schmeckt nach Hefe, aber auch nach einer gehörigen Portion Alkohol. Und dann hat es einen verdammt langen, trockenen Abgang. Aber irgendwie ist da auch eine gewisse Fruchtigkeit zu schmecken... Insgesamt unteres Drittel. 3 von 10 Punkten.

Bewertung 10.12.2012:
Ja, ich muss es zugeben. Ich war damals noch nicht soweit. Ich habe mit Sicherheit noch nicht die ausgefeilte Zunge gehabt, um solche Bierschätze wie das vor mir stehende "Trappistes Rochefort 8" entsprechend zu würdigen. Nur drei Punkte hat es bekommen. OK, man muss zugeben. So ein belgisches Dubbel ist nicht jedermanns Geschmack. Und vielleicht lag ich auch gar nicht so verkehrt... Am besten, wir testen erneut. Also, das 0,33l-Fläschchen enthält ein Trappistenbier, welches 9,2%vol. inne hat und in dem belgischen Abtei "Abbaye Notre Dame du St Remy" von Mönchen gebraut wird. Eingeschenkt ist es dunkelrot und hefetrüb. Der Schaum ist wirklich üppig, cremig und stehen tut er wie eine Eins. Und hält man die Nase ans Glas, kann man feine Kirscharomen erkennen. Wow! Der erste Schluck ist sehr spritzig und erinnert zum Teil leicht an einen weichen Weinbrand. Oder einen extrem weichen Obstler. Denn auch hier kommen die Aromen der roten Steinfrucht durch. Dazu dann eben die lebhafte Kohlensäure. Vom Alkohol schmecke ich nichts direkt, dieser ist gut in dieses Starkbier eingearbeitet worden. Die Fruchtigkeit ist sehr gut, dazu das weiche Wasser. Die Würzigkeit des Hopfens hält sich wirklich schön zurück, es schmeckt erst zum Abgang hin leicht würzig. Vorher kann die Hefe für eine opulente Tiefe sorgen. Der Mittelteil ist mir etwas zu harmlos. Nach dem fulminanten Beginn fällt man hier in ein geschmackliches Loch, was erst zum Ende wieder besser wird. Und der Abgang ist lang und sehr harmonisch. Ja, dieses Bier ist sehr gut! Viel besser als noch beim letzten Mal. Deshalb bekommt es heute auch 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Andreas
2015-11-06

Auch heute ist mal wieder ein Schätzchen aus Belgien an der Reihe. Das Rochefort 8 sollte laut Etikett bei 12-14 Grad aus einem weiten Glas getrunken werden. Die Angabe der optimalen Trinktemperatur finde ich echt hilfreich, weil gerade die alkoholreichen Biere aromatisch verschlossen bleiben, wenn sie zu kalt getrunken werden. Das trübe dunkel rotbraune Bier sieht im Glas sehr gut aus. Es entwickelt sich viel Schaum, der aber leider schnell zu einem flachen Schaumteppich zusammenfällt. Aus dem Glas riecht nach dunklen Früchten und würzigem Malz. Spritzig ist der erste Schluck. Zu den Früchten gesellen sich Röstmalz und etwas Lakritz. Das Wasser ist wirklich sensationell weich und sorgt für eine schöne Süffigkeit. Klasse, dass das Bier nicht zu süß ist, so kommt der Hopfen am Ende doch noch zur Geltung und sorgt für ein erstklassiges rundes Trinkvergnügen.


Moorschwein
2011-07-13

Mit der eher negativen Beurteilung kann ich mich überhaupt nicht anfreunden. Dieses Bier ist ein Traum! Es hat von allem Etwas - und davon ganz viel. Einen sahnefesten Schaum, einen vollen Röstmalzkörper, der zusammen mit einer Aromahopfenbombe den hohen Alk.-Gehalt gekonnt herunterspielt. Man kann sich dieses Bier in etwa wie ein Einbecker Urbock vorstellen, welches eine Extraportion prickelnden Aromahopfen verpaßt bekommen hat. Von meiner Warte aus hätte ich 9-10 Punkte vergeben. Schade, daß es so teuer und nicht überall erhältlich ist.


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