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Biertest - Trappistes Rochefort 10

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Abbaye Notre Dame du St Remy (Brasserie Rochefort) / Rochefort


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

31.05.2021


Testobjekt:

0,33l-Vichy-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

11,30%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Weizenstärke, Hefe, Hopfen


Farbe:

dunkelrot, fast schwarz


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

nach Trauben und Holz


Geschmack:

spritzig, fruchtig, mild, weich, süßlich, nach Karamell, leicht würzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 13.07.2004: Hey hey hey.... Was erwartet mich denn jetzt hier??? Ein Sekt?? Na ja, nicht ganz, obwohl man bei 11,3%vol schon daran denken könnte. Hach, die Belgier... Echt lustige Gestalten.... Umso lustiger wird man wahrscheinlich nach dem Genuss dieses "Bieres" sein. Es ist schwarz wie die Nacht, es schmeckt schwer wie Blei und ist stark wie ein Großer. Wer trinkt so was??? Vor allem, wer trinkt davon mehr als eine Flasche? Geschmacklich ist es dann im sehr, sehr, sehr, sehr malzigen Bereich anzusiedeln. Meine Herren, was ist das für ein Bier. Der erste Moment kommt eigentlich sehr nett herüber, fast schon leicht und luftig. Auf jeden Fall süß. Aber kaum hat man das Bier heruntergeschluckt, kommt dann der Hammer. Man merkt den Alkohol, man merkt, dass einem dieses Bier nach drei Flaschen (oder doch nur zwei) umhaut. Und man merkt, nein, man weiß, dass der Braumeister ein ganz Großer ist. Dieses Bierchen wird mit dem zweiten, dritten Schluck immer widerspenstiger. Es wird langsam wärmer und da fühlen sich solche belgischen Biere um so wohler. Ja, der Alkohol wird präsenter. Aber immer im süffigen, süßen Bereich. Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist schwarz, stark, süffig, süßlich, super!!! Nicht für den Feierabend, eher was für den besonderen Anlass. Vielleicht, um die 1 in der Mathearbeit des Kleinen zu begießen... Holla, die Waldfee.... 10 von 10 Punkten.

Bewertung 12.05.2015:
Jetzt ist es schon wieder elf Jahre her, dass ich das belgische Tripel "Trappistes Rochefort 10" testen durfte. In der Zeit ist echt viel passiert. Unter anderem hat das Bier nun ein leicht modifiziertes Etikett erhalten. Am Alkoholgehalt hat man nichts verändert, immer noch sind es gnadenlose 11,3%vol. Nun, kein Bier zum Fußballgucken. Zu Recht! Dieses Bier wird in einem der sechs belgischen Trappistenkloster gebraut und das seit gefühlten Ewigkeiten. Und das ist auch gut so. Kommen wir aber nun zum Bier. Im Glas sieht es traumhaft aus: fast schwarz, mit einem leichten Rotstich, der Schaum steht gut, der Geruch hat einen würzigen Charakter. Ich muss es zugeben, vor dem ersten Schluck habe ich etwas Respekt. Ein satter Antrunk ist vorhanden, stark und vollmundig ist er. Ich schmecke etwas Honig, auch kommen Nelken durch. In den ersten Sekunden kommen auch fruchtige Aromen durch, ich schmecke etwas Pfirsich, dieser lässt dann aber nach. Zur Mitte hin wird es leicht pfeffrig, auch kommt zum Kakao auch Lakritze durch. Wirklich sehr komplex, dieses belgische Bierchen. Zumal durch die Kohlensäure auch eine ordentliche Spritzigkeit vorhanden ist. Das erlebt man bei einem Bier in dieser Alkoholklasse auch nicht jeden Tag. Ein klasse Bier mit sehr vielen ausgeprägten Aromen. Und deshalb das "Trappistes Rochefort 10" auch heute wieder die volle Punktzahl! 10 von 10 Punkten.

Bewertung 31.05.2021:
Nach sechs Jahren steht mal wieder dieser belgische Klassiker vor mir. Das "Trappistes Rochefort 10" mit seinen sagenhaften 11.3vol.% Alkohol möchte mal wieder getestet werden. Ich hoffe, dass das stärkste Bier der Rochefort-Reihe auch heute wieder komplett überzeugen kann. Dann legen wir mal los. Im Glas sieht es das Bier klasse aus: Fast schwarz ist es, die rötliche Reflexe sehen gut aus. Der Schaum ist ok, bei der Menge Alkohol natürlich eher zurückhaltend. Der Geruch bietet schon mal einen interessanten Mix aus Trauben und Holz. Der Antrunk ist sehr spritzig, ich tippe auf Flaschengärung. In den ersten Sekunden kommt eine leckere Traubennote durch. Angenehm fruchtig ist das Bier, eine subtile Säure ist zu Beginn zu schmecken. Rosinen kommen hinzu, die Süße ist angenehm dosiert, es ist sehr süffig. Und ob des Alkohols auch gut zu trinken. Ein neuer Schluck und ein Hauch Holz kommt durch. Die Trauben sind im ersten Drittel aber ganz klar dominant. Ab der Mitte wird es schokoladiger. Kirschen kommen hinzu, ich muss direkt an Mon Chéri denken, nur eben ohne Schnaps. Auch etwas Kaffee kommt durch. Im letzten Drittel lässt sich der Hopfen minimal blicken, viel mehr schmecke ich nun aber Vanille. Auch ist Karamell zu schmecken. Sehr lang ist der Abgang. Dieses "Trappistes Rochefort 10" ist schon sehr komplex. Und lecker. Vor allem ist es erstaunlich, wie gut der Alkohol versteckt bzw. eingebunden ist. Heute kann es mich nicht komplett verblüffen, aber toll ist es weiterhin! 9 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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Herbert
2019-12-15

Tolles Quadrupel. Sehr komplexer Geschmack, Richtung Trockenfrüchte / Rumtopf. Volle Punktzahl!


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