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Biertest - Schorschbräu SchorschBock 16%

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Schorschbräu GmbH / Gunzenhausen


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

25.06.2012


Testobjekt:

0,33l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Doppelbock


Alkoholgehalt:

16,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen


Farbe:

trüb, fast schwarz


Schaumkrone:

wenig


Geruch:

süß, leicht rauchig


Geschmack:

süß, rauchig, dick, voluminös, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Heidewitzka, das wird ein spannender Biertest. Das "stärkste Lagerbier der Welt" steht vor mir. Das "Schorschbräu SchorschBock 16%" hat sagenhafte 16%vol. Alkohol und eine Stammwürze von 32%. Ja, da bekommt man wirklich Angst. Abgefüllt ist dieses dunkle Bier in einer urigen 0,33l-Bügel-Flasche und ich denke, nach diesem Bierchen ist dann auch Feierabend. Die 1996 gegründete Brauerei im fränkischen Gunzenhausen möchte bewusst andere Biere brauen. Eben weg von den 08/15-Bieren, hin zu den Feinschmecker-Gerstensäften. Und das alles nach dem Deutschen Reinheitsgebot. Ohne Zusatz von Zucker. Und das ist absolut löblich. Aber nun wollen wir mal anfangen... Im Glas selber ist die Schaumkrone nur sehr gering ausgeprägt, was mich bei der Stammwürze auch nicht wundert. Der Geruch ist aber schon mal heftig. Man hält seine Nase ans Glas und verzeiht das Gesicht. Sehr süß mit einer riechbaren Rauchnote. Der Antrunk ist ebenfalls unglaublich. Gänsehaut macht sich nach dem ersten Schluck breit. Und wieder verzeiht man das Gesicht. Ein Bier zum extremen Langsamtrinken. Süß schmeckt es, leicht harzig, klebrig. Und das alles bei nur wenig Kohlensäure. Oh man, das geht schnell in die Birne. Das butterweiche Wasser wird von einer malzigen Süße begleitet, dass man wirklich Angst bekommt, dass einem der Mund zuklebt. Dazu stößt ziemlich schnell eine Rauchmalznote dazu, die eben typisch ist für das schönen Frankenland. Etwas torfiges, erdiges macht sich breit, Moos-Aromen kommen auf. Dazu passt der Hopfen, der diesen Schorschbock zur Mitte hin leicht würzig schmecken lässt und im weiteren Verlauf aber wieder leicht nachlässt. Es schmeckt dann nicht wirklich trocken, sondern lässt dem Malz genügend Platz, langsam auszuklingen. Das Ende finde ich fast schon unspektakulär. Es versprüht keinen allzu neuen Geschmack. Dieses Bier mit seinen 16%vol. ist schon der Hammer. Man kann es trinken, es kommt auch noch das Bier-Feeling durch, aber man muss es definitiv anders trinken. Unterm Weihnachtsbaum, mit der Familie ist es ideal. Statt eines schweren Rotweins kann man auch diesen Doppelbock kredenzen. Und damit geht es klar. Wenn ich mir nun vorstelle, dass diese Brauerei das stärkste Bier der Welt, es hat sage und schreibe 57,5%vol.(!!!) Alkohol, braut und ich dieses testen müsste... Na ja, ich weiß ja nicht... Aber soweit sind wir noch nicht! Unterm Strich: Gewöhnungsbedürftig, aber dann gut!


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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