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Biertest - Antarctica Pilsen

Bewertung: 4 / 10 Punkten

Brauerei:

AmBev - Fonte da Mata (Anheuser-Busch InBev) / João Pessoa


Herkunft:

Brasilien


Getestet am:

09.10.2014


Testobjekt:

0,355l-Einweg-Flasche


Biersorte:

Lager


Alkoholgehalt:

4,90%vol.


Zutaten:

Wasser, Malz, Hopfen


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

relativ wenig


Geruch:

leicht malzig


Geschmack:

mild, leicht fruchtig, kurzer Abgang


Sonstiges:

2006er-Testbier: Vielen Dank an Simone für die Besorgung !!!


Fazit:

Bewertung 30.04.2006: Nach langer Zeit endlich mal wieder ein Bier aus dem fernen Brasilien. Genauer gesagt aus dem Norden Brasiliens. Es handelt sich um ein Pilsbier, welches in der dortigen Brauerei "Fonte da Mata" gebraut wird und den typischen Namen Antarctica trägt. Im Glas sieht es gar nicht mal so unübel aus. Ein Tick heller, dafür steht der Schaum lange. Den Stabilisatoren sei gedankt. Es hat einen süßlichen Geschmack, das war es dann auch fast schon wieder. Der Hopfen ist fast nicht zu schmecken und der Abgang ist gnadenlos kurz. Schade. Den deutschen Gaumen wird dieses Pilsbier nicht munden, wenn man aber an der brasilianischen Atlantikküste liegt, dann kann man dieses milde Bierchen sicher gut heißen. Es hat mehr Charme als ein Mineralwasser. Sehr mild, sehr oberflächlich, sehr durchschnittlich. Aber schön ist es doch, mal wieder ein Bier aus Südamerika getrunken zu haben. 5 von 10 Punkten.

Bewertung 09.10.2014:
Nach über acht Jahren habe ich wieder einmal das brasilianische "Antarctica Pilsen" vor mir stehen. Mittlerweile hört die Brauerei auf den Namen AmBev, das Etikett ist ebenfalls angepasst worden. Nur der Alkoholgehalt beträgt immer noch 4,9%vol. Beim letzten Mal hat es sich nicht groß von Mineralwasser unterschieden, vielleicht ist es heute anders. Goldgelb ist es, der Schaum steht nicht allzu lange, der Geruch ist minimal fruchtig. Geschmacklich kommt dann aber schnell wieder die Enttäuschung durch. Nichts da mit großen Aromen und einem ordentlichen Volumen. Der Antrunk ist leicht spritzig, eine dezente Süße kommt durch. Das alles findet aber an der Oberfläche statt. Der Hopfen hält sich ebenfalls sehr zurück, nur eine minimale Würzigkeit kommt durch. Nun, das mag in heißen Ländern ja ganz gut gehen, da wo man seinen Durst auf angenehme Weise löschen möchte. Objektiv gesehen, ist es aber kein tolles Bier. Locker-flockig rinnt es die Kehle herunter, es tut nicht weh, man kann es trinken. Punkt. Deshalb bekommt es heute einen Punkt weniger. Nicht weil es nicht schmeckt, sondern, weil es nach (fast) nichts schmeckt. 4 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 4 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

kruste
2017-11-19

Sooodale jetzt muss ich aber mal das Brasilianische Bier verteidigen, speziell die grösseren brauereine wie Antarktica Bramah und Kaiser.Zum einen werden diese Biere vor Ort in 0.6 L Flaschen ausgegeben und gut 3-4 Grad kälter als hier serviert.Der eigentliche Knackpunkt ist aber das fast jede Region von jeder Brauerei eigene Brauereistandpunkte hat.Auf gut Deutsch heisst das das es Von jedem Bier in brasilien Verschiedene Versionen giebt,meiner meinung nach schmeckt das Antarktica am besten aus der Brauerei in Cera an der Nordbrasilianischen Küste und wenn du da mit einer Babyflasche für Gringos ankommst würden sie dich wohl mit Sachen Bewerfen :D gruss Kruste


Buran
2015-06-15

war 3 Jahre in Brasilien, schliesse mich obiger Wertung an und muss aber schon sagen, dass es viel bessere Biere auch in Brazil gibt! Vor allem von Kleinbrauereien in Santa Catarina, dort wird frisch gezapft, das heisst dann 'chopp' und 'choppi'.


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