Biertest - Gleumes Original / Lager
Brauerei:
Brauerei Königshof GmbH / Krefeld
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
27.01.2021
Testobjekt:
0,5l-Longneck-Flasche
Biersorte:
Altbier
Alkoholgehalt:
4,80%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt
Farbe:
dunkelrot
Schaumkrone:
sehr viel
Geruch:
malzig
Geschmack:
malzig, leichte Röstmalznote, würzig, leicht süßlich, langer Abgang
Sonstiges:
2004er-Testbier: Das Bier hatte 4,9% Alkohol!
Fazit:
Bewertung 08.04.2004: Ein Bier aus der Nachbarstadt von Düsseldorf, aus dem schönen Krefeld. Und hier aus der ältesten Hausbrauerei dieser Stadt. Das Gleumes Lager. Wenn man dieses Bier eingeschenkt hat, sieht es erstmal aus wie ein Alt. Dunkelrot mit einem cremigen Schaum. Geschmacklich ist es auch äußerst interessant. Es schmeckt im ersten Moment sehr malzig, halt wie ein Bier aus einer Hausbrauerei schmecken sollte. Dann wird es hopfiger, aber alles im Rahmen. Dieses Lager ist schon etwas Besonderes. Sehr, sehr weich fließt es die Kehle herunter. Wirklich zu empfehlen. Echt lecker!!! 9 von 10 Punkten.
Bewertung 27.01.2021: Gestern war ich in der Krefelder Hausbrauerei Gleumes zu Gast und habe mir ein Fläschchen "Gleumes Original" abgeholt. Noch mal Danke an die Jungs vor Ort :-). Nun steht es vor mir und ich muss feststellen, dass ich etwas durcheinander bin. Auf dem Flaschenhals steht "Lager Bier". Aber ein Alt ist definitiv kein Lagerbier. Zumindest nicht, wenn man Ober- und Untergärige Biere so klassifiziert. Des Weiteren hat man mir gesagt, dass dieses Bier "nebenan" im Brauhaus gebraut und abgefüllt wird. Nun, die Brauerei Königshof, ebenfalls aus Krefeld, sagt was anderes. Zudem wird hier Hopfenextrakt genutzt, und das ziemt sich bei Hausbrauereien eigentlich nicht. Nun denn, probieren werde ich das Gleumes nun auf jeden Fall. Optisch ist es sehr ansprechend. Dunkelrot, der Schaum ist sehr voluminös und fest. Der Antrunk ist sehr malzig, leichte Getreidearomen kommen durch. Ziemlich leicht und locker schmeckt es. Und wirklich nicht besonders hochwertig. Ich weiß nun nicht, ob es vom Fass besser schmeckt? Vielleicht wird es vor Ort gebraut? Who knows...? Süßlich schmeckt es, das Malzige dominiert, eine leichte Getreidenote kommt durch. Auch der Hopfen ist relativ intensiv, das Bier ist leicht würzig. Aber unterm Strich bin ich nicht begeistert. Durchschnittlich! Das hat ganz schön nachgelassen. 5 von 10 Punkten.
Bewertung:

B.B.
2025-08-14
Bei dieser "obergärigen Spezialität" merkt man sofort wo die Zunge bittere Geschmacksnoten erkennt . Die sehr dominante Bitterkeit geht nicht mehr weg . Andere Aromen haben wenig Chancen wahrgenommen zu werden . Etwas schmeckt man noch das Malz . Dabei sieht es im Glas sehr schön aus . Rotbraun und leicht getrübt ist es . Der Geruch ist auch angenehm würzig . Leider verhagelt der zu bittere Geschmack eine bessere Punkzahl als 5 .
Herbert
2023-11-08
Früher ein eher malziges, mildes Alt- durchaus genießbar. Mittlerweile leider in der Klasse der Billigbiere angekommen. Muß nicht mehr sein...


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