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Biertest - Wychwood Hobgoblin

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Wychwood Brewery / Witney


Herkunft:

Großbritannien


Getestet am:

04.02.2015


Testobjekt:

0,5l-Flasche


Biersorte:

Bitter


Alkoholgehalt:

5,20%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

dunkelrot


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

würzig


Geschmack:

malzig, leicht würzig, viel Karamell, langer Abgang


Sonstiges:

2009er-Test: Vielen Dank an Andreas Rogge für die Besorgung !!!


Fazit:

Bewertung 13.08.2009: Hobgoblin ist eine englische Märchengestalt, die seit Jahrhunderten durch die Märchenbücher englischer Kinder geistert. Übersetzt heißt es Kobold. Und dieses Schreckgespenst habe ich heute Abend als Testbier vor mir stehen. Das "Wychwood Hobgoblin" ist ein Bitterbier mit 5,2%vol. und einem tollen Aussehen. Nicht nur das Etikett ist gelungen, auch der Inhalt im Glas. Dunkelrot und mit einer cremigen Schaumkrone bedeckt, macht es Appetit auf den ersten Schluck. Dieser ist richtig gut. Zitrusaromen und eine anständige Hopfenbittere machen dieses dunkle Bier zu einem sehr leckeren. Der malzige Antrunk mit seiner frischen, aber zugleich auch feinen Röstmalznote, der tiefgründige Hopfen, der ab der Mitte immer intensiver und tonangebender wird, kann hier Punkte einheimsen. Ein Volumen, dass man so auch nicht jeden Tag erlebt. Da kann man die großen englischen Industriebiere schnell vergessen. Dieser kleine Kobold kann wirklich überzeugen. Das Röstaroma und der blumige Antrunk, der kernige Mittelteil und der lange, nie enden wollende Abgang machen das Hobgoblin zu einem erstklassigen englischen Bitter. Alles zusammenaddiert. Volle Punktzahl. 10 von 10 Punkten.

Bewertung 04.02.2015:
Ein weiteres Mal steht das "Wychwood Hobgoblin" vor mir. Dieses englische Bitter hat hier vor fünf Jahren ja komplett abgeräumt. Und das lag mit Sicherheit nicht nur am hübschen Etikett oder der Reliefflasche. Der Inhalt konnte überzeugen. Und ich hoffe, dass das Bitter mit seinen 5,2%vol. Alkohol das auch heute hinbekommt. Optisch ist es ein Leckerbissen. Dunkelrot ist es, der Schaum steht lange und ist cremig, auch etwas ungewöhnlich für ein englisches Bier. Der Antrunk ist malzig, im Hintergrund kommt eine minimale Rauchnote durch, vordergründig ist die Kohlensäure dominant. Neben dieser Spritzigkeit ist es leicht süßlich, und vor allem kommt das Karamell ordentlich durch. Zur Mitte hin kommt eine leicht moosige, erdige Note hinzu, was dann zum Etikett und zum Namen passt. Dann wird das Bier auch würziger. Der lange Abgang, der noch nach Minuten ein würziges, karamelliges Bier bietet, gefällt mir sehr gut. Das Bier ist lecker. Auch die Nussigkeit im zweiten Drittel ist gut, im Vergleich zum letzten Test kann es mich aber nicht mehr komplett umhauen. Alles in allem: 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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Johnny
2014-09-21

Im Haus der 100 Biere in Berlin aufm Ku´Damm getrunken: Dunkles Bernstein lässt sich sehen, dass ist schon mal toll. Riecht fruchtig und malzig. Geschmacklich ist es trocken, vollmundig, nach Bitterschokolade und der Abgang ist sehr fruchtig. Hammer dieses Spiel im Mund. Und zum Glück ist der Geschmack lang anhaltend.


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