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Biertest - Wieckse Witte

Bewertung: 7 / 10 Punkten

Brauerei:

Heineken Nederland / Zoeterwoude


Herkunft:

Holland


Getestet am:

09.09.2009


Testobjekt:

0,3l-Flasche


Biersorte:

Belgisches Witbier


Alkoholgehalt:

5,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe, Zitronenschalen, Koriander


Farbe:

helles, trübes Orange


Schaumkrone:

keine


Geruch:

leicht nach Hefe


Geschmack:

trocken, nach Hefe, langer Abgang, spritzig


Sonstiges:

Hergestellt für Stadsbrouwerij De Ridder Wijck / Maastrich


Fazit:

Bewertung 15.04.2003: Gut, über den Namen sage ich jetzt nichts, denn irgendwie könnten doch mal Kinder das lesen und das muss ja nun nicht sein, gelle :-) Kommen wir zum eigentlichen: Dem Bier. Abgesehen davon, dass absolut keine Schaumkrone vorhanden ist (ja, das Glas war sauber), ist das W... Witte gar nicht mal so übel. Es ist schön spritzig. Leider fehlt mir ein wenig das Fruchtige. Irgendwie kommt es deshalb so trocken daher. Schade eigentlich. Insgesamt deshalb nur Mittelfeld. 6 von 10 Punkten.

Bewertung 09.092009:
Diese belgischen Weißbiere sind schon etwas besonderes. Da mixt man gerne mal Gewürze unter, um so für Frische und Würzigkeit zu sorgen. Das hat auf seine Weise natürlich was, ist aber gewöhnungsbedürftig. Obwohl das heutiges Testbier, das "Wieckse Witte" aus den Niederlanden stammt, ist es dieser Bierkategorie zuzuordnen. Der letzte Test ist 6,5 Jahre her, also wird es allerhöchste Eisenbahn, mal wieder dieses Bier mit dem eher unanständigen Namen in die Hand zu nehmen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt :-) OK, also, studieren wir mal die Zutatenliste... Was auffällt: Zitronenaromen und Koriander wurden genutzt. Na, kann man das gutheißen? Wir werden sehen. Ein fein trübes goldgelb. Der Schaum ist wie damals schnell weg, bei den Zutaten nicht wirklich verwunderlich. Nun denn, so ist das halt. Der Geruch lässt schon diese außergewöhnlichen Ingredienzien erahnen. Nun bin ich aber wirklich mal auf den ersten Schluck gespannt. Weiches Wasser, sehr malzig, zum Ende hin trocken. Aber mal der Reihe nach. Der erste Moment offenbart ein leicht spritziges, frisches Weißbier. Die Hefe sorgt für ordentlich Tiefgang und das Weizenmalz kann man sehr gut herausschmecken. Aber dann kommt es... Die leichte Koriander-Note sticht durch. Nicht uninteressant, aber irgendwie typisch für diese Biergattung. Von der Zitrone bekommt man nur ganz am Rande etwas mit, und dann auch nur sehr subtil. Erst ab der Mitte stechen hier und da mal einzelne Aromenteile durch. Nicht schlecht, aber der geneigte Weißbiertrinker wird hier schon zwischendurch tief Luft holen müssen. Mit jedem weiteren Schluck verschiebt sich der Geschmackshöhepunkt gen Mitte, dann bekommt das "Wieckse Witte" auch einen weichen, samtenen Charakter. Abwechslungsreich ist dieses Weißbier auf jeden Fall. Zum Ende hin entspannt es sich und auch mich, der Geschmack ist weich und lang. Ein interessantes Weißbier der Kategorie Belgisches Witbier. Sehr gut und auch massentauglich. Vielleicht verliert es deswegen auch etwas an Gesicht. Trotzdem: 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 7 / 10 Punkten


Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

realpirate
2011-05-13

Leider enthält das Bier suessstoff, der penetrante Geschmack setzt sich immer mehr durch und ruiniert die Nummer völlig. Belgische und holländische Biere erlauben sich bei den Inhaltsstoffen ja einiges, suessstoff geht mir allerdings eindeutig zu weit und disqualifiziert dieses getraenk als Bier.


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