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Biertest - Westmalle Trappist Tripel

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij Der Trappisten Van Westmalle / Malle


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

21.09.2009


Testobjekt:

0,3l-Einweg-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

9,50%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes gelb


Schaumkrone:

Hält sich sehr lange, sehr cremig


Geruch:

süß, hefig


Geschmack:

Sehr hoher Kohlensäureanteil, sehr starker Alkoholgeschmack, hefig, schmeckt wie ein stark eingebrautes Bockbier, es wird einem warm ums


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 07.09.2001: Booaah, das trinkt man einmal und nie wieder. Bei 9,5 % auch kein Wunder ! Wer Bockbier mag, der könnte sich mit diesem Bier anfreunden. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 21.09.2009:
Eines der ersten Biertests war das damals, Anfang September 2001. Nun, acht Jahre später, wird das "Westmalle Trappist Tripel" wieder einmal angetestet. Es hat mittlerweile ein neues Etikett, die Flasche hat aber immer noch ein "Trappistenbier"-Relief. Die Trappisten sind ein Orden, der im 17. Jahrhundert gegründet wurde und durch ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse weltweite Bekanntheit erlangten. So gibt es mittlerweile auch ein Qualitätssiegel für echte Trappisten-Produkte. Natürlich trägt diese Flasche des starken belgischen Tripels auch eines. Schauen wir uns aber mal den Inhalt dieser Flasche an: Schenkt man das Bier ein, kann man erst Mal warten, denn der Schaum ist schon göttlich. Sehr viel und fest. Dazu der leicht süße, an Hefe erinnernde Geruch. Leuchten tut es in einem leicht trüben goldgelb, die Kohlensäure wirbelt im Glas herum, dass es eine Freude ist zuzusehen. Nun aber, der erste Schluck. Und der hat es in sich: sehr, sehr spritzig ist es, die Kohlensäure möchte einen nahezu zerreißen. Dann aber geht die Hopfenbittere durch Mark und Bein. Nicht schlecht, dieser Antrunk. Wirklich bitter. Dazu stoßen Grapefruit und Trauben, die dem Westmalle die fruchtige Unterstützung zukommen lassen. Mein Gott, man kann bei diesem Bier aber auch aufstoßen. Jetzt stelle ich mir gerade eine Verköstigung im stillen Kloster vor.... Das gibt ein Echo. Die leichte Alkoholnote im vorderen Drittel kann man noch eine ganze Zeit lang schmecken, vom Merken im Kopf ist nun gar nicht erst die Rede. Nicht schlecht, diese kleine Biergranate. Mit jedem neuen Schluck haut der Hopfenhammer wieder auf den Tisch, wirklich beachtenswert. Zumal dieser auch so extrem trocken über die Zunge rollt. Ab der Mitte entspannt sich das Gesicht, ein warmes Lächeln fliegt über eben dieses und man kommt zur Ruhe. Übrigens: Man trinkt dieses Bier bei einer Temperatur zwischen 8° und 14°. Erst dann entfaltet es seinen ganzen Charakter. Der Abgang ist sehr lang, lässt aber im Vergleich zum Antrunk nach. Vielleicht ist das auch gar nicht so schlecht, dass das "Westmalle Trappist Tripel" zur Ruhe kommt. Mir schmeckt dieses belgische Bier gut, obwohl es schon sehr anstrengend ist zu trinken. Kein Bier für Frauen und auch keines für die Goldbier-Fraktion. Hier werden echte Liebhaber angesprochen. Alles in allem kann dieses Trappistenbier aber doch überzeugen. Deshalb: 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

JHH
2005-09-01

Hallo, haben nur Westmalle Trappist tripel in hell probiert und waren begeistert!


Daniel
2002-09-17

Das Bier ist doch der Hammer schlecht hin ! Gute Laune Macher wenn man mal down ist ! 2 Bier und gut ist :)  


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