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Biertest - Westmalle Trappist Tripel

Bewertung: 10 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij Der Trappisten Van Westmalle / Westmalle


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

19.05.2015


Testobjekt:

0,3l-Einweg-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

9,50%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes goldgelb


Schaumkrone:

sehr viel


Geruch:

fruchtig


Geschmack:

spritzig, bitter, würzig, fruchtig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 07.09.2001: Booaah, das trinkt man einmal und nie wieder. Bei 9,5 % auch kein Wunder ! Wer Bockbier mag, der könnte sich mit diesem Bier anfreunden. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 21.09.2009:
Eines der ersten Biertests war das damals, Anfang September 2001. Nun, acht Jahre später, wird das "Westmalle Trappist Tripel" wieder einmal angetestet. Es hat mittlerweile ein neues Etikett, die Flasche hat aber immer noch ein "Trappistenbier"-Relief. Die Trappisten sind ein Orden, der im 17. Jahrhundert gegründet wurde und durch ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse weltweite Bekanntheit erlangten. So gibt es mittlerweile auch ein Qualitätssiegel für echte Trappisten-Produkte. Natürlich trägt diese Flasche des starken belgischen Tripels auch eines. Schauen wir uns aber mal den Inhalt dieser Flasche an: Schenkt man das Bier ein, kann man erst Mal warten, denn der Schaum ist schon göttlich. Sehr viel und fest. Dazu der leicht süße, an Hefe erinnernde Geruch. Leuchten tut es in einem leicht trüben Goldgelb, die Kohlensäure wirbelt im Glas herum, dass es eine Freude ist zuzusehen. Nun aber, der erste Schluck. Und der hat es in sich: sehr, sehr spritzig ist es, die Kohlensäure möchte einen nahezu zerreißen. Dann aber geht die Hopfenbittere durch Mark und Bein. Nicht schlecht, dieser Antrunk. Wirklich bitter. Dazu stoßen Grapefruit und Trauben, die dem Westmalle die fruchtige Unterstützung zukommen lassen. Mein Gott, man kann bei diesem Bier aber auch aufstoßen. Jetzt stelle ich mir gerade eine Verköstigung im stillen Kloster vor.... Das gibt ein Echo. Die leichte Alkoholnote im vorderen Drittel kann man noch eine ganze Zeit lang schmecken, vom Merken im Kopf ist nun gar nicht erst die Rede. Nicht schlecht, diese kleine Biergranate. Mit jedem neuen Schluck haut der Hopfenhammer wieder auf den Tisch, wirklich beachtenswert. Zumal dieser auch so extrem trocken über die Zunge rollt. Ab der Mitte entspannt sich das Gesicht, ein warmes Lächeln fliegt über eben dieses und man kommt zur Ruhe. Übrigens: Man trinkt dieses Bier bei einer Temperatur zwischen 8° und 14°. Erst dann entfaltet es seinen ganzen Charakter. Der Abgang ist sehr lang, lässt aber im Vergleich zum Antrunk nach. Vielleicht ist das auch gar nicht so schlecht, dass das "Westmalle Trappist Tripel" zur Ruhe kommt. Mir schmeckt dieses belgische Bier gut, obwohl es schon sehr anstrengend ist zu trinken. Kein Bier für Frauen und auch keines für die Goldbier-Fraktion. Hier werden echte Liebhaber angesprochen. Alles in allem kann dieses Trappistenbier aber doch überzeugen. Deshalb: 8 von 10 Punkten.

Bewertung 19.05.2015:
Ja, die Trappistenbiere sind schon etwas für Liebhaber. Schwer, aromatisch, komplex. So stellen sie sich in der Regel vor. Apropos: Zum dritten Mal steht nun das "Westmalle Trappist Tripel" vor mir und jedes Mal hat es überdurchschnittliche acht Punkte erhalten. Ob dieses 9,5%ige Bier es heute wieder schafft? Wir werden sehen... Ich schenke es ein und es sieht traumhaft aus: hefetrüb, goldgelb und mit einer Schaumkrone aus dem Lehrbuch. Leicht fruchtig riecht es, der erste Schluck ist dann erst einmal sehr spritzig. Wow, das geht aber mal ab. Die Flaschengärung macht einen prima Job. Nach dem Kohlensäurespektakel kommt sehr schnell der Hopfen mit seiner intensiven Bitteren durch, die das Bier schlagartig staubtrocken erscheinen lässt. Das ist nichts für Anfänger. Die Würzigkeit ist wirklich klasse. Ein Hauch Nelke kommt durch, auch minimaler Koriander. Langsam schiebt sich etwas Fruchtiges durch, Grapefruit und Blutorangen sind zu schmecken, auch eine dezente Lakritznote ist zu schmecken. Nach ein bisschen Wartezeit melden sich rotbackige Äpfel. Mit jedem Schluck wird der Kontrast aus leichter Süße und trockener Bitteren deutlicher, wobei ich sagen muss, dass die Süße in den ersten Sekunden schon verstärkt durchkommt. Trotzdem wird sie vom Hopfen weitestgehend zurückgedrängt. Ein wirklich komplexes Bier, welches mit der Zeit deutlich an Aromen dazugewinnt. Und das gefällt mir ausgesprochen gut. Deshalb gibt es heute die volle Punktzahl. Zumal der Abgang gefühlt Ewigkeiten anhält.... 10 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 10 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Cheesy
2018-05-13

eines der besten Biere, die ich je getrunken habe. Geschmacklich bietet es für jeden Bereich der Zunge etwas Eigenes. Es ist süß, fruchtig, sauer, bitter. Man sollte es nicht zu kalt trinken, da sich der Geschmack bei ca. 9-10 Grad am besten entfalten kann. Aber Vorsicht! Der hohe Alkohol wird seine Wirkung nicht verfehlen...


Andreas
2015-11-05

Auch optisch ein tolles Bier. Der Schaum steht üppig und fest auf dem trüben goldgelben Bier. Der malzig fruchtige, vielleicht schon weinartige Geruch lässt die 9,5% erahnen, die jetzt endlich getrunken werden wollen. Spritzig und wie erwartet fruchtig geht es weiter. Melone und etwas Apfel kann ich schmecken. Dann wird es schlagartig bitter. Nicht unangenehm, im Gegenteil. Die Bittere vermag der Süße hier den nötigen Gegenpol zu bieten. Im Abgang kommt noch mal ein Fruchtkorb mit Zitrusfrüchten an den Geschmackssensoren vorbei geschaukelt. Die viele Kohlensäure lässt ordentlich aufstoßen, da hat man richtig lange was von. Ein absolut gelungenes Bier.


JHH
2005-09-01

Hallo, haben nur Westmalle Trappist tripel in hell probiert und waren begeistert!


Daniel
2002-09-17

Das Bier ist doch der Hammer schlecht hin ! Gute Laune Macher wenn man mal down ist ! 2 Bier und gut ist :)  


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