Biertest - Wernesgrüner
Brauerei:
Wernesgrüner Brauerei / Wernesgrün (Deutschland)
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
15.02.2009
Testobjekt:
0,5l-Flasche
Biersorte:
Pilsener
Alkoholgehalt:
4,90%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Farbe:
helles goldgelb
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
malzig-hopfig
Geschmack:
malzig, würzig, leicht bitter, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 06.10.2003: Die Pils-Legende... Immerhin seit 1436 gibt es diese Brauerei. Das ist schon mal eine respektable Zahl. Und deshalb wollen wir mal schauen, warum dieses Bier schon seit Hunderten von Jahren so beliebt ist. Man öffnet die Flasche und das Biertest-Zimmer wird von einem angenehmen Malzgeruch erfüllt. Das gibt schon mal 100 Punkte. Der Schaum steht auch wie eine Eins. Geschmacklich ist es sehr gut zu trinken. Malzig, mit einer leichten Bittere kommt dieses Bier aus dem Erzgebirge daher. Wirklich ein rundes, frisches Bier. Aber ob es nun eine Legende ist, sei dahingestellt. Aber auf jeden Fall für jeden echten Pilsfan eine Bereicherung. Guter Durchschnitt. 6 von 10 Punkten.
Bewertung 15.02.2009: Lang, lang ist's her, dass ich die "Pils Legende" das letzte Mal vor mir stehen hatte. Das Etikett hat sich dezent verändert, ansonsten ist noch alles beim Alten. Aus dem sächsischem Vogtland stammt das 4,9%ige Pilsener mit dem klasse Aussehen: goldgelb, blank und mit viel Schaum. Riechen tut es ordentlich würzig und trocken, so wie es beim Pilsbier sein sollte. Nun bin ich aber gespannt, wie und ob es sich seit 2003 verändert hat... Der Antrunk ist ziemlich hopfig und trocken. Ein wirklich reifes Aroma. Durch und durch würzig, ja, um nicht zu sagen bitter. Das habe ich erwartet. Und es ist doch schön, wenn man nicht enttäuscht wird. Das Wasser ist klar und rein, das Malz eher subtil im Hintergrund zu finden und trotzdem unterstützt es den überaus dominanten Hopfen, wo es nur kann. Nun, es ist nun nicht gerade ein Ausnahme-Bier, denn den eigenen Charakter kann ich hier indirekt ausmachen. Es ist deutlich hopfiger als ein Warsteiner oder Krombacher, aber viel süffiger als die Hopfenbombe Jever, um das Wernesgrüner mit den großen Marken zu vergleichen. Mich haut es nun nicht so vom Hocker, den passionierten Pilstrinker wird es aber schmecken. Ich platziere dieses zur Bitburger-Gruppe gehörende Bier im oberen Drittel. Die Qualität stimmt. Somit hat es sich nur leicht verbessert. 7 von 10 Punkten.
Bewertung:

William
2010-03-25
ich glaube, Wernesgrüner hatte schon bessere Zeiten. Es ist weißgott kein schlechtes Bier, aber vom Hocker reißts mich nicht. Es fehlt irgendwie die Frische. Schon beim ersten Schluck nach dem Öffnen hat man einen irgendwie leicht abgestandenen Geschmack im Mund. Zu DDR-Zeiten war Wernesgrüner ein Geheimtipp... wenn überhaupt zu bekommen. Von diesem Ruf ist nicht mehr viel übrig geblieben. Da greife ich lieber auf andere Biere der sächsischen Braukunst wie Freiberger, Landskron, Ur-Krostitzer oder Löbauer zurück.
Peter aus Hamburg
2009-01-02
Hallo, beim Gang durch den Getränkemarkt entdeckte ich neben Urquell, Budweiser und Staropramen tatsächlich Wernesgrüner! Ich glaubte schon einen geographischen Zusammenhang zu erkennen, bis ich feststellte, dass die dahinter stehende Brauereigruppe wohl darauf dringt, dass die hauseigenen Produkte (König, Bitburger, Wernesgrüner - Licher und Köstritzer fehlten) auf die Anordnung drängt! Von vielen unbemerkt hat sich hier eine Brauereigruppe zu einem echten Premiumanbieter gemausert! Der penetrante Holstengeschmack ist bei König und Licher verschwunden, und das Wernesgrüner? Ja, was sehe ich denn da bei den Beurteilungen?! Ein bestenfalls mittelmäßiges Bierchen, welches man auch mal runterstürzen kann - mehr aber nicht! Ich habe schon einmal meine Kritikfähigkeit angezweifelt (Holsten), jetzt geht es mir schon wieder so! Warum bloß hat mir das Bier so geschmeckt! Die Brauerei scheint über hervorragendes Wasser zu verfügen, der malzige Geschmack so wie er (nach meinem Befinden) sein soll und der Hopfen könnte meinetwegen sogar etwas weniger durchschmecken! Ansonsten aber ein Bier, dass auch einem Tschechen schmecken würde, und die verstehen bekanntlich was vom Bier! Ich denke, ich habe mich von dem eleganten Aufkleber blenden lassen und werde Bier in Zukunft nur noch blind verkosten!
John aus den Niederlanden
2006-11-09
Im Geschmack nichts besonderes, eher hart, nein für mich keiner ‘,’,pilslegende’,’, aus wernesgrun. 5 punkte!
Andy
2006-10-10
Ich habe dieses Bier zum ersten mal in einer winzigen Kaserne irgendwo in Südost Brandenburg getrunken, und war wirklich angetan. Sehr lecker und bekömmlich...
Stephan
2005-11-05
Eine Pils Legende nicht gerade, aber dennoch ein recht gutes Pils. Es stört ein bisschen die Bitterkeit im Mittelteil. 6 von 10 Punkten
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