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Biertest - Wacken Crafty Loki

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Wacken Brauerei GmbH & Co. KG / Wacken


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

06.02.2017


Testobjekt:

0,33l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Pale Ale


Alkoholgehalt:

5,70%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes goldgelb


Schaumkrone:

sehr viel


Geruch:

sehr fruchtig


Geschmack:

fruchtig, trocken, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Waaaccccckkkkeeeennnnn!!!! Diesen Schlachtruf hört man im wohl lautesten Dorf der Welt immer Anfang August. Dieser Ort in Schleswig-Holstein kannten wohl nur die wenigsten vor 1990. Seitdem findet dort jährlich das mittlerweile größte Heavy-Metal-Festival der Welt statt. Und nicht nur das... Da hier unzählige Besucher auch immer ordentlich Durst mitbringen, haben sich ein paar Jungs im letzten Jahr überlegt, eine Brauerei im Dorf aufzumachen. Eine klasse Idee. Vor mir steht nun auch das "Wacken Crafty Loki". Wie es sich für Heavy Metal gehört, hat man hier auch die nordischen Sagengestalten als Namensgeber verwendet. So ist Loki der hinterlistige Gott, der im Götterhimmel ordentlich RambaZamba macht. Und jetzt bin ich gespannt, wie das Bier sich dazu macht. Das Aussehen ist tadellos: Ein hefetrübes Goldgelb und eine sehr feste, ordentlich ausgeprägte Schaumkrone sind zu sehen. Und dazu eine himmlich leckere Fruchtigkeit. Der Antrunk ist ebenfalls schön fruchtig, es kommen viele Zitrusaromen durch. Grapefruit, Limette, aber auch etwas Mango schimmern durch. Parallel dazu ist die Bittere und besonders der trockene Ton sehr dominant. Eine unterschwellige Süße ist vorhanden, das macht das Bier sehr gut trinkbar. Durch die Menge an Alkohol ist das Volumen auch schön ausgeprägt. Ein sehr gutes Bier. Ein klein wenig wird der Trinkgenuss von einer unrunden Hefe gestört, die im vorderen Drittel das Bier einen kurzen Moment zu bitter erscheinen lässt. Ansonsten ein topp Bier... Und jetzt alle headbangen....


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten



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THORsten
2020-06-08

Loki der Hinterlistige gibt diesem Pale Ale seinem Namen. 5,7% und 40 Bittereinheiten. Aus einer braunen 0,33l Fleischenmut einem Etikett das mich mehr an einen Harlekin erinnert als an einen Asen. Egal auf den Inhalt kommt es an. Unter einer mächtigen Schaumkrone steht ein trübes goldgelb im Glas. Die Schaumkrone hält extrem lange an, was auf Lokis Hinterhältigkeit hinweist, so das ich nicht an Bier komme. Es riecht fruchtig-säuerlich. Der Antrunk schmeckt würzig, fruchtig, Zitrusaromen im Mittelteil und Hopfenbitterkeit im Abgang. Ich bin zwar kein Pale Ale Freund, aber das Loki schmeckt mir ganz und bekommt 7 Kronkorken von mir.


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