Biertest - Ulmer Der Ulmer Maibock
Brauerei:
Familienbrauerei Bauhöfer GmbH & Co. KG / Renchen-Ulm
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
10.01.2011
Testobjekt:
0,5l-Dose
Biersorte:
Doppelbock
Alkoholgehalt:
7,30%vol.
Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
bernsteinfarbig
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
süßlich, leicht Beerennote
Geschmack:
malzig, süffig, leicht bitter, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Normalerweise bekommt man den Maibock, der Name lässt es vermuten, im Wonnemonat Mai und kurze Zeit danach. Nicht so im Schwarzwälder Ulm. Das "Ulmer Der Ulmer Maibock" wird ganzjährig angeboten. Das finde ich mal eine gute Idee. Abgefüllt in die typischen 0,5l-Drehverschluss-Flaschen, damit man diesen edlen Tropfen auch mal zwischendurch zumachen kann. Wenn man es nicht sowieso direkt austrinkt. Und nach dem ersten Schluck bin ich der Menung, dass ich den Deckel nicht wieder aufschraube. Denn dieses helle, bernsteinfarbige Starkbier mit seinen 7,3%vol. macht einen recht interessanten Eindruck. Die erste Sekunden sind total in der Hand des leicht fruchtigen Malzgeschmacks. Mannomann, das ist gut. Der Alkohol haut sofort auf den Tisch und zeigt seine Stärke. Aber nicht nur das. Auch der Hopfen legt nach kürzester Zeit los und sorgt für eine ordentliche Würzigkeit, die mit jeder weiteren Sekundemehr und mehr ins Bittere abdriftet. Aber das finde ich gut. Süffig, aber trotzdem ein Bier für den Hopfenfreund. Ab der Mitte kommen leicht blumige Aromahopfennuancen durch, das ist sehr gut. Der unendlich lange Abgang sorgen so noch lange für Trinkfreude. Alles in allem ist DER Ulmer Maibock wirklich ein ganz besonderes Bier. Leicht Schwächen im Antrunk bringen dieses Bier um die volle Punktzahl, aber so gibt es neun Punkte.
Bewertung:



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