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Biertest - U Medvídků X-Beer 33

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Restaurace & Penzion U Medvídků / Praha


Herkunft:

Tschechien


Getestet am:

27.12.2015


Testobjekt:

0,3l vom Fass


Biersorte:

Doppelbock


Alkoholgehalt:

12,60%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

schwarz


Schaumkrone:

relativ wenig


Geruch:

süß, leicht fruchtig


Geschmack:

fruchtig, weich, wenig Kohlensäure, Langer Abgang


Sonstiges:

2007er-Testbier: Vielen Dank an Bubbel's Eltern für die Besorgung!!!


Fazit:

Bewertung 10.07.2007: Trinke es nicht alleine. Diese Warnung steht gleich zweimal auf dem Flaschenetikett, einmal auf englisch und auf tschechisch. Wenn das mal nichts heißen soll. Wir haben es heute Abend mit einem Spezialbier aus der Tschechischen Republik zu tun, dem stärksten Bier aus diesen Land. Gebraut wird es im kleinsten Brauhaus der Hauptstadt Prag. Wir haben es hier also mit absoluten Ausnahmen zu tun. Und ich denke auch, dass es eines der stärksten Biere ist, die ich zu mir genommen habe. Schön sieht das Bier auch aus, wenn es denn im Glas eingeschenkt ist. Ein dunkelrot, leicht trübe und mit einer nicht vorhandenen Schaumkrone. Das ist aber auch absolut kein Wunder, ist hier doch eine Menge Malz verarbeitet worden. Und beim Einschenken sehe ich da noch eine weitere Besonderheit: Es wirkt auf mich eine Spur dickflüssiger als "normale" Biere. Wundern tut's mich nicht. Nun geht es aber los. Der erste Schluck wird probiert... Mannomann... Und was für ein Geschmack. Sehr süß, dabei gleichzeitig leicht säuerlich. Hammerhart. Dabei schmeckt man den Alkohol kein bisschen. Die Tiefe wird hervorgehoben, mehr nicht. Und auch hier habe ich das Gefühl, dass es eher wie ein Likör die Lippen umschmeichelt. Bei einem Alkoholgehalt, der manche Weine in den Schatten stellt, auch kein Wunder. Aber der Reihe nach. Man nimmt einen Schluck dieses nach Blumen, Glühwein und Malz riechende zu sich und hat eine Süße auf der Zunge, die man so auch nicht jeden Tag erlebt. Und sofort danach kommt eine zitronige Note durch. Leicht säuerlich rundet es dieses sehr intensive Geschmackserlebnis ab. Und wieder meint man, dass die Zunge am Gaumen kleben bleiben möchte. Sehr harmonisch wird es danach. Dann tritt auch das erste mal der Hopfen zum Vorschein. Leicht, aber dennoch würzig kommt es als dritte Geschmacksnuance hinzu. Fehlt noch salzig, dieses fehlt hier aber zum Glück :-) Ab dem Mittelteil wird es dann aber ruhiger. Das ist aber auch gut so, denn so kommt man eher zur Ruhe nach dem eher ungewöhnlichen Auftritt. Apropos: Dieses Starkbier wird in großen, offenen Eichenfässern gelagert. Dadurch erhält es eine leichte hölzerne Note, die diesen Tschechen aber gut zu Gesicht steht. Das Ende wird durch den malzigen Abgang sehr lange herausgezögert, so dass man noch nach Minuten ein samtiges, süßliches Etwas auf der Zunge schmecken kann. Alles in allem ein außergewöhnliches Starkbier aus Prag, welches aber den letzten Kick vermissen lässt. So prescht es hauchdünn an den vollen 10 Punkten dran vorbei. Aber gut ist es allemal. Übrigens: Die Zahl 33 bedeutet, dass es 33°Plato hat. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 27.12.2015:
Es ist Sonntagabend hier in Prag, ich bin auf der Suche nach einem neuen Bier. Also besuche ich die Brauerei U Medvídků. Das dort angebotene stärkste Bier Tschechiens habe ich vor acht Jahren das letzte Mal getestet, es wird also mal wieder Zeit. Das X 33 (eigentlich müsste es X 33,6 heißen, denn der Stammwürzegehalt beträgt genau soviel) wird 200 Tage lang in offenen Eichenfässern gelagert, was einen außergewöhnlichen Geschmack erzeugen soll. Mal gucken, ob man das so schmeckt. Das Aussehen ist schon mal nicht schlecht: Schwarz ist es, der Schaum hält sich verständlicherweise zurück, der Antrunk hat es dann aber in sich. Ich schmecke in den ersten Sekunden Honig, die Kohlensäure ist wenig ausgeprägt, es schmeckt süß, weich und fruchtig. Man fühlt sich an einen Eiswein erinnert. Diese Süße und Schwere sind klasse. Leider ist vom Eichenholz so gut wie nichts zu schmecken. Dafür kommen Weinnoten durch. Auch der Hopfen hält sich zurück, wenig bis gar keine Bittere ist vorhanden. Dafür ist der Abgang megalang. Das Bier ist gut, leider aber auch nicht mehr. Leider stört die leichte Säure im ersten Drittel. So komme ich unterm Strich auf 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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