1000 Getraenke | Biertest - Tyskie Gronie 6 von 10 Punkten webdesign

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Biertest - Tyskie Gronie

Bewertung: 6 / 10 Punkten

Brauerei:

Kompania Piwowarska S.A. (SABMiller) / Poznań


Herkunft:

Polen


Getestet am:

20.07.2018


Testobjekt:

0,5l-Flasche


Biersorte:

Pilsener


Alkoholgehalt:

5,20%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

würzig, malzig


Geschmack:

süßlich, malzig, weich, leicht würzig, langer Abgang


Sonstiges:

2016er-Testbier: Das Bier hatte 5,5%vol. Alkohol // 2012er-Testbier: Das Bier hatte 5,6%vol. Alkohol // 2007er-Testbier: Vielen Dank an die Bubbel für die Besorgung!!! // 2004er-Testbier: Das Bier hatte 5,7%vol. Alkohol // 2004er-Testbier: Das ist das erste Testbier aus Polen!


Fazit:

Bewertung 18.03.2004: Na endlich, das 30. Biertestland ist geschafft. Polen! Na, dann wollen wir mal schauen, wie die Qualität dieses Bieres aussieht. Optisch ist alles im grünen bzw. goldgelben Bereich. Der erste Schluck tut auch nicht weh. Ganz im Gegenteil. Es erwartet einen ein wahres Kohlensäure-Feuerwerk. Ganz schön laut, dieses Helle aus Polen. Dazu ein eher Hopfenbetonter Geschmack, der im weiteren Verlauf dann aber abgeschwächt wird und eher in Richtung Malz tendiert. Nicht schlecht, dieses Bier. Was noch positiv auffällt, ist der schöne Schaum, der wirklich vorbildlich steht. Alles in allem ein guter Einstand der polnischen Fraktion. Da wird wohl noch einiges auf uns zukommen. Na dann mal Prost! 8 von 10 Punkten.

Bewertung 13.03.2007:
Heute Abend steht mal wieder das polnische "Tyskie Gronie" vor mir. Dieses mal hat es einen etwas geringeren Alkoholgehalt und wird deswegen neu bewertet. Gekauft wurde es an diesen berühmten Wagen mit den schlesischen Lebensmitteln, die so gerne durch die Strassen fahren und klingen bzw. hupen. Und genau daher stammt dieses Fläschchen mit dem Bier aus Poznań im Zentralpolen. Preise hat dieses Bier noch und nöcher abgesahnt und so ziemlich genau vor drei Jahren stand die 5,7%ige Version hier vor mir. Nun bin ich aber mal gespannt, ob und wie es sich verändert hat. Das Aussehen ist immer noch in Ordnung, es gibt nichts zu beanstanden. Der erste Schluck ist dann auch einwandfrei. Eine schöne hopfige Note sticht mir entgegen. Dazu passt dann das intensive Malzaroma, welches durch die Menge an Kohlensäure noch an Fahrt gewinnt. Ein eigenständiger und brotiger, voller Geschmack ist hier vorhanden. Das ist schön, handelt es sich hier doch mittlerweile um ein Massenprodukt. Und bei diesen wird ja meistens der Geschmack weichgespült, damit es ja jedem schmeckt. Zudem schleicht sich da noch eine feine, fruchtige Note ein. Süßlich wirkt das Piwo dadurch. Ja, so kann man arbeiten. Insgesamt ein gutes, vollmundiges Bier aus Polen. Der Charakter und die Tiefe, die einem hier geboten werden, sind hervorragend. Man kann es auf jeden Fall empfehlen. Alles in allem ein süffiges Pilsener. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 13.05.2012:
Ein guter, alter Bekannter steht wieder einmal vor mir. Das "Tyskie Gronie" hat die Wartezeit von fünf Jahren hinter sich gebracht, nun darf sich das polnische Pils noch einmal messen lassen. Mittlerweile bekommt man dieses Bier in jedem gut sortierten Getränkemarkt, es ist das meistverkaufte Bier hierzulande unserer östlichen Nachbarn. Im Glas sieht es eingeschenkt richtig gut aus: ein sattes, glänzendes Goldgelb, darüber ist eine anständige Schaumkrone zu sehen. Geschmacklich ist es wirklich gut. Ein fein spritziger, erfrischender Antrunk, der im ersten Moment relativ würzig schmeckt und erst dann mit einer angenehmen Fruchtigkeit aufwartet. Etwas grüner Apfel ist zu schmecken, dieser fügt sich hervorragend zum Gerstenmalz, welches ebenfalls ziemlich dominant ist. Nach ein paar weiteren Schlücken hat man das Gefühl, dass die Süße zunimmt und der Hopfen seine bitteren Nuancen abflachen lässt. Die Kohlensäure lässt dann auch nach, das Tyskie ist dann aber immer noch lebendig und kann auch mit einem schön weichen Wasser überzeugen. Ja, dieses polnische Bier schmeckt mir gut. Ein süffiges Pils mit einer gewissen Fruchtigkeit. Vielleicht ist es eine Spur zu süß, trotzdem bekommt es sehr gute 9 von 10 Punkten.

Bewertung 19.10.2016:
Was, schon wieder das "Tyskie Gronie"? Der letzte Test ist doch noch gar keine fünf Jahre her. Das stimmt wohl, aber der Alkoholgehalt hat sich, mal wieder, geändert. Erst hatte es 5,7%, dann 5,6% und nun sind wir bei 5,5%vol. Alkohol. Wenn das so weitergeht, ist es im Jahre 2034 alkoholfrei :-) Nicht nur die Rezeptur hat sich verändert, auch das Etikett ist jedesmal anders gestaltet. Da ist SABMiller bzw. ABInBev als Konzernmutter wirklich fleißig. Nun aber ran an die Buletten. Mal schauen, wie es heute abschneidet. Eingeschenkt sieht es vorbildlich aus: Ein glasklares Goldgelb und eine gut ausgeprägte Schaumkrone. Der Geruch ist ordentlich würzig und der erste Schluck ist ok. Mehr aber auch nicht. Die Kohlensäure ist durchschnittlich ausgeprägt, was aber so in Ordnung ist und der Bekömmlichkeit dienlich ist. Viel Malz kommt durch, eine dezente Süße ist vorhanden, diese könnte tatsächlich vom Zucker kommen. Parallel dazu ist der Hopfen mit seinen würzigen Aromen zu schmecken, die Bittere wird im weiteren Verlauf intensiver, das polnische Bier wird dadurch aber nicht übertrieben trocken. Ich muss es sagen, das Bier hat einiges an Hochwertigkeit verloren. Es lässt sich sehr gut trinken, die leichte Süße passt gut zum würzigen Hopfen, es ist nicht sonderlich anspruchsvoll. Und das ist vielleicht auch das Problem. Es will jedem gefallen. Schade. Früher war es besser. Aber wir kritisieren hier auf hohem Niveau. Alles in allem immer noch gute 7 von 10 Punkten

Bewertung 20.07.2018: Das gibt es doch nicht.... Heute steht das "Tyskie Gronie" ein weiteres Mal vor mir und was soll ich sagen: Es hat wieder weniger Alkohol. Nun hat man es direkt um 0,3vol. Prozent "verdünnt". Sie wollen es wohl noch 2034 schaffen :-) Gut ist aber, dass nun kein Glukosesirup mehr verwendet wird. Gucken wir mal, wie es geschmacklich abschneidet. Der Antrunk des goldgelben Bieres ist relativ süßlich. Hat man den Zucker verwendet und nur "vergessen" diese Zutat anzugeben? Man weiß es nicht. Auf jeden Fall ist der Antrunk süß-malzig. Und relativ mild und weich. Das Wasser ist klasse, die leichte Perlage der Kohlensäure sorgt für ein feines Prickeln. Überhaupt ist das Bier einfach zu trinken. Weil eben auch der Hopfen nicht sonderlich ausgeprägt ist. OK, das Bier ist würzig, aber von bitter ist es weit weg... Der Abgang dieses unspektakulären Bieres ist zwar lang, das bringt jetzt aber keine Extrapunkte. So kann ich diesem polnischen Klassiker heute nur sechs Punkte geben... Mehr ist da nicht drin... 6 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 6 / 10 Punkten


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Franc
2018-06-29

Das Tyskie war früher mal ein leckeres Bier. Inzwischen schmeckt es mir nicht mehr besonders gut. Es ist ausdruckslos und nach einem Glas hatte ich schon keine Lust mehr auf ein zweites. Mehr als 5 Punkte ist mir dieses Bier nicht mehr wert.


Gerstensaftinspektor
2018-06-11

Ich habe heute nach längerer Zeit wieder Tyskie "Pils" getrunken (was früher als Lager beworben wurde). Ich erinnere mich, dass es vor vielen Jahren fast 6% Alkohol hatte, aber trotzdem süffig und doch eigenständig geschmeckt hat. Später hatte es 5,6 % ohne geschmackliche Einbußen, danach 5,5 % mit einer milderen Rezeptur. Und jetzt hat es 5,2% und ich kann keinen Unterschied mehr zu so vielen anderen durchschnittlichen Bieren erkennen. Die Polen haben im Ostblock nach wie vor das Nachsehen gegenüber der Konkurrenz aus Tschechien. 6/10 Punkten.


Bierdetektor
2016-11-12

Viel Kohlensäure, schaut aus wie ein Pilsner im Glas, das Gebitzel verschwindet aber sehr schnell. Geschmack dann.. "hm Zitronensäure" ist das erste was auffältt hab ich hier ein Radler oder sowas? Hängt wohl mit dem Glucosesirup zusammen. Oh nein "Süßbier", kein Reinheitsgebot, is ja wie aus der DDR. Tja das konnte man aber auch trinken :P das Tyskie schmeckt insgesamt schon recht ordentlich, Hopfen kann ich nur wenig ausmachen - vielleicht so ein Hauch im Nachtrunk. Malz und die süße überwiegt, aber zusammen mit dieser leichten Säure kann man das imho doch ganz gut trinken. Es ist etwas "sperrig" von der Note, aber durch seine Wässrigkeit gleicht sich das aus, und man trinkt schnell paar Schlucke mehr. Kaufen werde ich es hierzulande wohl nicht nochmal. Geschmack schon 6-7 Punkte, aber das ist eigentlich ein "Billigprodukt" - das für den kleinen polnischen Geldbeutel bezahlbar sein muss, aber bei uns eher mit Kategorie Falkenfelser unc Co konkurriert zum "Importpreis" aber dann eher mit "Premiummarken" und das können vielleicht die tschechischen Marken, das Tyskie Gronie so aber nicht... Da kann bei uns in "Niemcy" ne Palette oder besser Kasten "5.0" tatsächlich mehr.


Markus
2016-02-02

Nein, da gibt es definitiv bessere Biere in Polen. Nicht umsonst ehemals das billig-Bier schlechthin in Polen. Lieber Zywiec (kräftig) oder Warka (süßlich). Aber ich bin auch ein großer Bitburger, Karlsberg und Pfungstädter Feind, daher wie ihr seht, alles Geschmachkssache ;) 6,5/10


Alex
2014-09-14

...o.k., tut nicht weh im Hals, aber erstklassig? - Nein. Tyskie Gronie fehlt schlichtweg der Charakter. Trinkt sich (speziell im Sommer) lässig weg, aber weit entfernt von Bieren, für die man in die Knie geht!


andi
2013-12-19

Das Tyskie Gronie ist ein Lager, kein Pils. Steht sogar auf dem Etikett, man(n) muss es nur finden! ;)

Aber lecker ist es auf jeden Fall! :)

8/10 Punkte


Johnny
2013-11-26

Wahrhaftig. Meine Freundin ist Polin und hat mich in die Biere eingeführt. Tyskie ist fabelhaft und schmeckt leicht nussig. Die Polen können definitiv brauen. Das Bier hat einen besonderen Charakter an Aromen welche ich grad kaum einordnen oder nennen kann, weil ich ein Oettinger Bock intus habe :-). Auf jeden Fall aber geht an polnischen Bieren bei mir nix über Tatra :-)! Ich mag es eben malzig.


Thomas
2012-10-30

Auf jeden Fall eines der besten Biere, wenn nicht das Beste, aus Polen. Meiner Meinung ist es auch nicht wirklich ein Pils sondern gehort mehr in die Sparte "Helles". Wenn man es dorthin steckt, ist es im Verleich auch nicht mehr zu süß.
Und eine Sache noch für den Datenabgleich... Tyskie wird, wie der Name eigentlich schon sagt und ich selber dank einer Brauereiführung bezeugen kann, nicht in Poznan gebraut sondern in Tychy. Da sind gute 500km dazwischen. ;)


Klaus Hamburg
2012-09-08

Dieses Bier ist eines der leckersten überhaupt, wie schon oben in den Kommentaren beschrieben. Für jeden Anlass geeignet. Sehr erfrischend und überhaupt nicht bitter. Sehr preiswert in der "Longneck-Flasche",(wenig Pfand), lieber kaufe ich mir "Tyskie" in der Dose. (Bei uns in der Gegend, leider nur am Kiosk)- aber, egal. Wichtig, es schmeckt....


Wladimir
2012-06-30

Tyskie ist ein Bier für jeden Anlass. Es schmeckt einfach immer.


Hakan
2008-07-20

Dieses Pils ist einfach nur lecker. Erinnert an mir bekannte tschechische Biere, da es überhaupt nicht bitter schmeckt. Insgesamt eine sehr gelungene Komposition. (8/10) 


Peter aus Hamburg
2008-06-28

Hallo Bierfreunde, bekanntlich ändern sich ja mit dem Älterwerden die Geschmacksvorstellungen - so auch beim Biergenuss! Musste es früher das Bier sein, das einen heute nach eigener Werbung rückwärts in die Dünen fallen lässt, wünsche ich mir heute eher Biere mit vollerem, ausgewogenem Geschmack! Und da kommt dieses Bräu gerade richtig! Was dieses Bier auszeichnet, wurde schon gesagt - ich kann es nur wiederholen! Alle Komponenten ausgewogen, trotz relativer Massenproduktion noch mit Persönlichkeit und Charakter! Wie schön wäre es, wenn man es von den Massenproduzenten deutscher Provenienz auch noch sagen könnte, von den ganz großen Weltkonzernen ganz zu schweigen! Doch auch hier schon wieder die Befürchtung: wenn nicht schon jetzt, wann verleibt sich ein Konzern diese Marke ein! Falls dieses geschieht, sollte dieser noch fiktive Konzern dieses Bier für eine Minderheit von wirklichen Bierfreunden erhalten!   


Roger aus Dortmund
2008-06-07

Passend zum morgigen Länderspiel gegen Polen, habe ich mir mal ein Kiste Tyskie Gronie für recht wohlfeile 11,29 Euro bei REAL zugelegt. Den Vorschußlorbeeren nach konnte ich ja eigentlich nichts falsch machen, was sich letztendlich als wahr erweisen sollte... selten hat mich ein Bier beim Antrunk so schnell überzeugt, das ich geneigt gewesen bin, den Testmasskrug ganz zügig zu leeren. Die Süffigkeit und der würzige Malzcharakter verführen einfach zum trinken. Von der Färbung der Bieres und der Vollheit des Geschmackes her, kommen spontan Assoziationen zu den besten böhmischen Brauprodukten auf... anders ist der recht hohe Kohlensäuregehalt, der auf der Zunge regelrecht prickelt und die leider zu schnell verschwundene Schaumkrone. Aber das ist sicherlich zu verkraften, wenn der Rest stimmt. Auf jeden Fall schmeckt das Bier nach mehr... ein schöneres Kompliment kann ich eigentlich nicht vergeben, mal sehen wie sich der recht hohe Alkoholgehalt auf eventuelle Nachwirkungen am nächsten Morgen auswirken wird...9 von 10 Punkten !!!  


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