Biertest - Tuborg Pilsener Hamburg
Brauerei:
Holsten-Brauerei AG / Hamburg
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
08.11.2007
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Pilsener
Alkoholgehalt:
4,90%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
berdurchschnittlich
Geruch:
leicht gehopft
Geschmack:
malzig, leicht süßlich, hopfig, langer Abgang
Sonstiges:
Hergestellt für Tuborg Vertriebs GmbH / Hamburg
Fazit:
Na, da schau mal einer an. Vor ziemlich genau vier Jahren wurde dieses Bier noch in Mönchengladbach gebraut. Und dann kam Carlsberg nach Deutschland und hat sich die Holsten-Brauerei in Hamburg gekrallt und schwuppdiwupp wurde die Produktionsstätte des "grünen" an die Waterkant verlegt. Seit zwei Jahren wird dieses goldgelbe Pilsener mit seinen 4,9%vol. bei Holsten gebraut. Tja, das nennt man Synergie-Effekte. OK, schauen wir uns das Bier mit dem Durstigen Mann mal im Glas an. Goldgelb in der Farbe und mit einer ziemlichen Menge Schaum. Der erste Schluck ist schön spritzig und malzig. Ein leichter, süßlicher Ton ist da vorhanden. Ganz ok, aber nicht umwerfend. Dann ab der Mitte platzt der Hopfen rein, der aber auch nicht so unbedingt das Gelbe vom Ei darstellt. Es wirkt im weiteren Verlauf dann doch zu süßlich, billig würde ich es nicht nennen, aber die Tendenz zum No-Name-Bier besteht. Die Zutaten sind aber in Ordnung. Der Abgang dieses deutschen Lizenzbräus ist lang und würzig. Alles zusammenaddiert kann man sagen: Guter Durchschnitt... Es ist nichts außergewöhnliches festzustellen.
Bewertung:

Marcel
2011-12-14
Ich schließe mich der Bewertung des Meisters an nichts dolles kann man trinken. 6 Punkte
Peter aus HH
2011-02-24
Hallo!!
Einiges vorweg: auf dem Rückettikett steht Holsten Vertrieb, was also nicht heißt, dass es auch in HH gebraut ist, aber "in Deutscland gebraut" erfährt man auch! Dennoch glaube ich dass es in der Holstenbrauerei "angefertigt" wird, da es dem Holsten Pils sehr ähnlich ist. Ich sehe mich nicht in der Lage, dieses Bräu objektiv zu beurteilen, weil es aus einer bei einem Freund gtrunkenen PET Flasche floss! Der Hamburger sagt: "ich kann das nicht ab"! Mit dem alten dänischen Tuborg vergangener Zeiten hat dieses Pils auch rein garnichts mehr zu tun; sie nennen es zwar Pilsener wie das Urquell, aber das stammt wohl von der früheren dänischen Schreibweise "Pilsner" - auch heute noch in DK! Aus langjähriger Erfahrung weiß ich, dass die Halbliterknolle mit "den durstige man" auch in Dk anders schmeckte als das kleine Pensionisteröl! Also: Fachkommentare kann man bei Holsten Pils nachlesen. Das Original Tuborg hat mit dem hier verkauften nichts zu tun!
Mit deutsch/dänischem Gruß
Peter aus HH
Helmut
2010-04-10
Dieses Tuborger darf man nicht mit dem Tuborger aus Dänemark verwechseln. In den letzten Jahren wurde dieses Pilsener in der Feldschlösschen-Brauerei in Braunschweig gebraut. Da die Brauerei aber von der Oettinger Brauerei übernommen wurde, weiß man jetzt nicht mehr wo es gebraut wird. Schmecken tut es jedenfalls nur bedingt. Es ist etwas holzig und relativ schwer. Ein Bier zum Essen mehr geht nicht. 3 von 10 Punkten


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