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Biertest - Tsingtao Beer 4,7%

Bewertung: 5 / 10 Punkten

Brauerei:

Qingdao Brewery / Qingdao


Herkunft:

China


Getestet am:

19.03.2021


Testobjekt:

0,3l-Einweg-Flasche


Biersorte:

Lager


Alkoholgehalt:

4,70%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Reis, Hopfen


Farbe:

helleres goldgelb


Schaumkrone:

relativ wenig


Geruch:

leicht süßlich


Geschmack:

malzig, leicht süßlich, nach Reis, leicht würzig, langer Abgang


Sonstiges:

2009er-Testbier: Vielen Dank an Samuel Korek für die Besorgung !!! // Das 2002er-Testbier hatte 4,5%vol. Alkohol / Vielen Dank an Tanja Hasse für diese milde Spende !!


Fazit:

Bewertung 01.10.2002: OK, das Bier ist ganz gut zu trinken. Es ist zwar nicht unbedingt mit "deutschem" Bier zu vergleichen, da das Tsingtao aus Reis gebraut wird, obwohl die Brauerei früher einmal in deutschem Besitz war. Das Bier, gut gekühlt, dazu einmal Ente süß-sauer und der Abend ist gerettet ! Gar nicht mal sooo schlecht. 6 von 10 Punkten.

Bewertung 27.01.2009:
Nach über sechs Jahren darf ich heute mal wieder das "Tsingtao Beer" probieren. Es hat mittlerweile ein neues, zeitgemäßeres Etikett. Ja, China hat sich in den letzten Jahren entwickelt. Das hat auch dieses Bier, zumindest was den Alkoholgehalt angeht. Immerhin hat es jetzt 0,2%vol. mehr Alkohol. Gespannt bin ich auf den Geschmack. Damals hat es gute 6 Punkte bekommen. Aber der Reihe nach... Im Glas geht die Optik in Ordnung. Das man bei einem Reisbier keine allzu ausgeprägte Schaumkrone erwarten kann, versteht sich von selbst. Es ist aber schön blank und golden in der Farbe. Riechen tut es außergewöhnlich stark nach Hopfen der billigeren Art, zum Glück schmeckt man davon nicht allzu viel. Hier ist es sogar ziemlich mild und tendiert ins Süßliche. Man schmeckt aber dann doch ziemlich schnell den Reis. Dieses leicht wässrig schmeckende Aroma ist typisch und zeichnet das Tsingtao aus. Wie gesagt, es schmeckt ziemlich süß, der Hopfen kommt aber ab der Mitte ziemlich hart und unrund. Ganz ehrlich, mit diesem Bier möchte ich mir den Abend nicht versüßen, aber ich denke, in China wird man nicht so sehr die Auswahl haben. Deswegen kann ich, genau wie 2002, nur 6 Punkte geben. Ach ja, wer dieses Bier mal probieren möchte (und anschließend hier kommentieren), sollte beim China-Restaurant-Besuch mal danach fragen... 6 von 10 Punkten.

Bewertung 07.10.2014:
Nach weiteren fünf Jahren habe ich wieder einmal das "Tsingtao Beer" mit 4,7%vol. Alkohol vor mir. Geändert hat sich zur Abwechslung mal nichts am Alkoholgehalt und auch nichts am Etikett. Vielleicht ja am Geschmack. Das kann man bei bisherigen sechs Punkten eher hoffen. Gekauft habe ich das Bier übrigens vor ein paar Wochen beim Lidl. Interessant, was man beim Discounter alles so bekommt... Das Bier ist eingeschenkt nicht schlecht. Der Schaum schwindet ziemlich schnell, dafür ist das Goldgelb blank und glänzend. Der erste Schluck verheimlicht nicht, dass Reis gebraucht wurde. Nun gut, das ist in China nun mal so. Neben der leichten Süße kommt auch der Hopfen mit einer immer dominanteren Würzigkeit durch. Ganz hinten hat diese sogar leicht bittere Aromen. Trotzdem wirkt das Tsingtao relativ oberflächlich. Auf jeden Fall ist die übertriebene Süße weg. Das ändert aber unterm Strich nichts am eher durchschnittlichen Geschmack. Deshalb gibt es heute wieder 6 von 10 Punkten.

Bewertung 19.03.2021:
2018 war ich für drei Wochen in China und habe Land und Leute kennengelernt. Und auch das Bier. Da gibt es mittlerweile auch eine Menge Craftbiere mit klasse Bieren und eben auch Tsingtao. In gefühlt hundert verschiedenen Sorten. Den Klassiker, das "Tsingtao Beer 4,7%", gibt es auch hier in Deutschland zu kaufen und genau so ein Fläschchen steht nun vor mir. Das Etikett sieht auf jeden Fall schon mal cool aus, mit diesem holografischen Effekt! Im Glas sieht es gut aus. Das Goldgelb ist eine Spur heller, es ist glänzend und der Spur ist erwartungsgemäß dürftiger. Süßlich riecht es, der Antrunk offenbart direkt den Reis, der anteilig mit 3% enthalten ist. Etwas ungewohnt, aber nicht dramatisch. Ebenfalls kommt hier die Süße deutlich durch. Auffallend ist aber auch, wie würzig das Bier schmeckt. Der Hopfen ist hier für asiatische Verhältnisse schon üppig verwendet worden. Dadurch bekommt das Bier einen kräftigen Geschmack und der Abgang ist dementsprechend auch sehr lang. Schlecht ist das Tsingtao nicht. Aber leider wirkt es heute schon etwas kantig, der Geschmack wirkt chemisch. Deshalb bekommt es heute einen Punkt weniger, durchschnittlich ist es aber immer noch. 5 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 5 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Peter Gerstel
2019-11-14

Ich habe dieses Bier heute in Berlin zum ersten Mal gesehen und habe es dann auch getestet. Der Geschmack ist für mich ziemlich wässrig aber es schmeckte mir besser als ich dachte. Ich kann es zwar nicht in meiner Bierbewertung nicht nach ganz oben setzen, aber es steht auch nicht unten.


THORsten
2019-06-06

Aus meiner Beertasting-Box zu Vatertag, teste ich heute das chinesische Tsingtao, ein Lager. Die Flasche (0,33l)sieht ganz gut aus, grün mit chinesischen Schriftzeichen und hübschen Etikett. Mein erstes Reisbier in diesem Jahr. Im Glas steht es hellgelb mit üppiger Schaumkrone die sich auch relativ lange hält. Der Geruch ist spritzig, fruchtig. Im Antrunk ist es süffig, leicht fast süß. Ab dem 2ten Schluck schmeckt man im Abgang etwas Hopfenbitterkeit. Fazit: kein besonderer Exot. Kann man trinken (eiskalt) bei großer Hitze, muss man aber nicht. 5 von 10 Kronkorken.


Andreas
2015-01-09

Auch 2015 gibt es das Tsingtao noch oder wieder beim Lidl. Bei verschiedenen Besuchen in Chinarestaurants, zuletzt in New Yorks Cinatown, hatte ich das Tsingtao immer wieder mal bestellt und achtlos den acht Kostbarkeiten hinterhergeschüttet. Heute will ich mich der Sache mal etwas bewusster annehmen. Nach dem Öffnen entweicht der schönen Flasche mit erhabener "Tsingtao" Prägung in lateinischer und chinesischer Schrift, ein angenehm würziger Hopfenduft. Ein ganz helles gelb mit wenig stabilem Schaum fließt ins Glas. Der Schöne Duft bleibt, aber mit ihm scheint jegliches nachhaltiges Aroma quasi verduftet zu sein. Was bleibt, ist eine leichte Bitternis und ein kurzes Aufflammen von malzigen Noten im mittleren Teil. Der Abgang ist lang aber nichtssagend. Jetzt wird mir auch der Hype um deutsches Bier in China klar


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