Biertest - Tongerlo Bruin
Brauerei:
Brouwerij Haacht nv / Boortmeerbeek
Herkunft:
Belgien
Getestet am:
23.04.2026
Testobjekt:
0,33l-Vichy-Flasche
Biersorte:
Belgisches Ale
Alkoholgehalt:
6,50%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Farbe:
trübes Dunkelrot
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
süß, nach Kuchenteig
Geschmack:
spritzig, nach Karamell, süßlich, leicht nach Kuchenteig, mild, leichte Röstaromen, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 28.12.2019: Aus Belgien stammt das Ale namens "Tongerlo Nox Bruin". Vor zwei Jahren hatte ich schon das Lux (Latein für Licht), heute nun das Braune, das "Nox" (Latein für Nacht). 6,5%vol. Alkohol hat es, eingeschenkt erinnert es wirklich fast an die Nacht. Dunkelrot, ja fast schon schwarz ist es, der Schaum ist durchschnittlich ausgeprägt. Geschmacklich kommen erst fruchtige Aromen durch, eine dezente Säure ist mit von der Partie, ich kann einen Hauch Orange wahrnehmen. Das gefällt mir, weil das Bier dadurch relativ leicht schmeckt. Und das ob der 6,5%. Ab der Mitte wird der Hopfen etwas deutlicher, aber dabei bleibt es auch. Viel besser gefällt mir das Malz, dass dann tatsächlich eine leichte Schokolade auftischt. Auch ist die auf dem Etikett erwähnte Vanille kurz zu schmecken. Lang und würzig ist der Abgang, dort wird dann nicht viel mehr geboten. Mir gefällt das Bier gut. Etwas mehr Aromen wären noch besser, die gebotenen hätten noch deutlicher ausgeprägt werden können. Alles in allem kann ich dem Belgier sieben Punkte geben... 7 von 10 Punkten.
Bewertung 23.04.2026: Heute Abend wird ein belgisches Abteilbier probiert. Das "Tongerlo Bruin" steht zum zweiten Mal vor mir, es sieht unverändert aus und auch der Alkoholgehalt beträgt weiterhin 6,5vol.%. Im Glas ist es dunkelrot und hefetrüb. Es riecht nach Kuchenteig und auch beim ersten Schluck kommt dieses Aroma durch. Interessant! Sehr spritzig ist das Bier, die Kohlensäure ist wirklich sehr deutlich ausgeprägt. Viel Karamell ist zu schmecken, leichte Röstaromen sind ebenfalls vorhanden. Mild und süffig ist es, der Hopfen hält sich vornehm zurück. Das sorgt dadurch natürlich für einen sehr runden und weichen Körper. Ein neuer Schluck und wieder kommt eine leichte Röstnote durch, etwas Biskuit ist ebenfalls mit von der Partie. Sehr lang klingt es aus, so richtig kann es mich heute aber nicht abholen. Subtil kommen noch Rosinen durch, auch ist etwas Vanille am Start. Aber mir ist es etwas zu sperrig. Ganz gut ist es aber. Sechs Punkte! 6 von 10 Punkten.
Bewertung:

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