Biertest - Tegernseer Hell
Brauerei:
Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee KG / Tegernsee (Deutschland)
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
13.09.2009
Testobjekt:
0,5l-Euro-Flasche
Biersorte:
Helles
Alkoholgehalt:
4,80%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
hopfig
Geschmack:
mild, weich, malzig, leicht hopfig, langer Abgang
Sonstiges:
Vielen Dank an Marc Kornmesser für die Besorgung der 2. Testflasche.
Fazit:
Bewertung 18.04.2004: Wieder so eine urige Flasche. Dazu kommt dann dieses noch viel "kultigere" Etikett! Mannomann, das müssen Marketing-Strategen sein :-) Aber darum geht es hier ja zum Glück nicht, sondern vielmehr um das Bier selber und dieses präsentiert sich ausgezeichnet. Optisch ist alles tadellos und auch beim Geschmack sieht es richtig gut aus. Sehr weich, mild, süffig. So wie man sich ein bayerisches Vollbier vorstellt. Der Abgang ist auch perfekt. Selbst nach Minuten hat man den Mund noch voll von diesem malzigen Getränk! Summa summarum ist dieses Bier wirklich gelungen. Auf der einen Seite mild und auf der anderen dann doch wieder ein wenig würziger. Super ! 8 von 10 Punkten.
Bewertung 13.09.2009: Sonntagabend, 19:07h, der beste Zeitpunkt zum Test einen Bieres. Das heutige Exemplar, das "Tegernseer Hell" habe ich bereits im April 2004 probieren dürfen, damals hat es respektable 8 Punkte eingeheimst. Das wird heute also wieder spannend. Optisch und alkoholtechnisch hat sich seitdem nichts verändert, immer noch wird es in der 0,5l-EuroFlasche abgefüllt und der Alkoholgehalt beträgt gewohnte 4,8%vol. Nun wollen wir dieses Fläschchen mal öffnen und schauen, wie es sich im offiziellen Biertest-Glas darstellt. Ein blankes, helleres Goldgelb und eine Menge Schaum, appetitlich schaut es aus. Der Raum wird sofort mit einer feinen Hopfennote durchzogen, der Antrunk ist mild und fein hopfig. Die Bayern sind für ihre leckeren Hellen bekannt und auch hier bahnt sich ein weiteres Highlight an. Mild und sehr süffig schmeckt das Tegernseer, das Malz wirkt eine Spur zu dünn, leider. Die 4,8%vol. schmeckt man so gar nicht, nur der Hopfen, der ab der Mitte dann dominanter wird, ohne bitter zu werden, kann Akzente setzen. Ein gutes Bier, nur haut es mich nicht um. Zumal der Schaum auch ein klein wenig nach Metall schmeckt; das gibt natürlich Minuspunkte. Im Frühling 2004 hat mir dieses Bier wirklich besser geschmeckt. Heute ist es zu gesichtslos, zu dünn. Alles in allem aber ein gutes Bier. 7 von 10 Punkten.
Bewertung:

din
2011-03-04
super bier. aus dem fass der reinste genuss... nicht zu vergleichen mit dem flaschenbier.
da dir die flasche und das etikett nicht gefallen mag ist ansichtssache. mit marketing hat tegernseer bier nicht allzuviel zu tun, da es eher eine heimischere brauerei ist und nicht all zu viel exportiert. sie sind gesetzlich etwas zugeschnürrt mit der herrstellmenge. da kanns auch sein das es dann ein meiner gegend (ca. 30 km vom tegernsee entfernt) lieferengpässe gibt.
Alexander aus Taufkirchen
2008-11-05
Die begeisterten Kommentare kann ich nicht verstehen, das Zeug schmeckt nach mehr oder weniger nichts. Größter Vorteil des Herzoglichen Brauhauses Tegernsee: Die machen kein Weizenbier. Ich kann also auf eine Schneiderweiße oder ein dunkles Erdinger Weißbier ausweichen. Ansonsten mache ich einen Bogen um jede Wirtschaft, bei der ein Schild dieser Brauerei draußen hängt, oder trinke dort Apfelschorle.
Florian
2008-03-21
Dieses Bier ist echt geil, aber ein absoluter Bierschissgarant. Trinke den ganzen Abend Augustiner o.ä. und am nächsten Tag - nichts. Trinke den ganzen Abend Augustiner und mische nur ein Tegernseer dazu... Stuhl wie LAVA
Ulli
2006-06-17
Höchstpunktzahl! Sogar in B-Kreuzberg erhältlich. Im Moment für mich das non plus ultra Bier. Dank dem Händler in der Oppellner Straße
Wolfgang
2004-11-12
Nach jahrelangem Verzehr von Budweiser ( Flasche und gelegentlich auch Faß ) bin ich zufällig auf Tegernseer Hell aufmerksam geworden ( Flasche ) . Mein Urteil: Ein sehr gutes Bier, das ich als Flaschenbier dem Budweiser vorziehe. Hervorragende Wasserqualität, malzbetonter Geschmack und etwas unterdurchschnittlicher Alkoholgehalt sowie auch unterdurchschnittliche Schaumbildung kann ich nur als positiv betrachten. Ein süffiges, weiches und im Abgang nachhaltiges Bier, das man schon fast wie Wein genießen kann. Wie der Vergleich von Faß zu Faß ausfallen würde, weiß ich noch nicht, die Budweiser Kollegen arbeiten ja auch nicht gerade mit schlechtem Wasser oder mit schlechten Zutaten.


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