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Biertest - St. Bernardus Abt 12

Bewertung: 10 / 10 Punkten

Brauerei:

Brasserie St.Bernard / Watou


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

12.05.2015


Testobjekt:

0,33l-Vichy-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

10,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes dunkelrot


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

leicht süßlich


Geschmack:

malzig, süß, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 18.06.2006: Zum Glück hat dieses Bier "nur" 10%vol. und nicht, wie der Name es vielleicht vermuten lässt, glatte 12%vol. Das wäre vielleicht doch etwas zuviel des Guten. Aber gucken wir uns den stärksten Mönch der "St. Bernardus"-Riege mal genauer an.... Dunkelrot, hefetrüb und mit massig festen Schaums versehen. Ja, was will man mehr? Der erste Schluck lässt einen gleich wissen, was Sache ist. Ein starkes Malzaroma, gepaart mit einer fruchtigen Note, machen es zu einem Geschmackserlebnis. Lecker, das steht sofort fest. Es wirkt auch gar nicht so stark, wie es das Etikett erscheinen lässt. Ein sehr süffiges und durch die intensive Hefenote, die subtil vor sich hinwabert, auch ein leckeres belgisches Abteibier. Ja, die Belgier wissen schon, was gut ist. Das ist ja auch das schöne, dass es dort so viele kleine Klosterbrauereien gibt. Und das dann auch hoffentlich so bleibt. Dieses "Abt 12" ist ein starkes Starkbier, mit einem süffigen und gehaltvollen Körper. Zu empfehlen. Leider stört die etwas unleckere Alkoholnote ganz zu Beginn, dann wird es wieder angenehmer. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 12.05.2015:
Vor ein paar Wochen habe ich bei meinem Antwerpen-Besuch auch einen großen Supermarkt besucht und die Bierregale geplündert. Eben so, wie es sein soll. Dabei habe ich auch das "St. Bernardus Abt 12" ergattert, welches ich zuletzt 2006 getestet habe und mit acht Punkten sehr gut abgeschnitten hat. Nun möchte der nett dreinblickende Mönch ein weiteres Mal probiert werden. Glatte 10%vol. Alkohol hat es, im Glas ist dieses "Quadrupel" richtig schön: hefetrüb ist es, die Farbe ist dunkelrot, der Schaum steht ziemlich gut. Leicht süßlich riecht es, der Alkohol ist überhaupt nicht wahrnehmbar. Auch beim ersten Schluck ist dieser nicht schmeckbar. Dafür kommt eine satte Süße durch, die aber nicht klebrig schmeckt, sondern richtig gut dosiert ist. Auch der Hopfen mit seiner angenehm abgerundeten Bitteren passt sehr gut dazu. Beim nächsten Schluck wird die Süße noch dominanter, die würzigen Nuancen schimmern im Hintergrund durch. Der Alkohol ist wie gesagt nicht zu schmecken, aber man fühlt sich nach ein paar Schlücken leicht und beschwingt, eine innere Wäre kommt durch. Im Antrunk habe ich etwas Nelke auf der Zunge, dann kommt ein rotbackiger Apfel durch. Der Abgang ist ellenlang, die Kohlensäure ist minimal spritzig, das passt perfekt zum Bier. Ein ganz großes Bier. Vielleicht eine Spur zu süß, dennoch topp. Deshalb kann ich dem "St. Bernardus Abt 12" auch locker die volle Punktzahl geben. 10 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 10 / 10 Punkten


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