Biertest - Skovlyst HumleBryg India Pale Ale
Brauerei:
Bryggeriet Skovlyst / Værløse
Herkunft:
Dänemark
Getestet am:
02.05.2024
Testobjekt:
0,5l-Longneck-Flasche
Biersorte:
India Pale Ale
Alkoholgehalt:
5,50%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hopfen
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
würzig
Geschmack:
würzig, hopfig, etwas Frucht, langer Abgang
Sonstiges:
Das 2013er-Testbier hatte 6,0vol.% Alkohol!
Fazit:
Bewertung 21.01.2013: Ein India Pale Ale (IPA) aus Dänemark wird nun getestet. Diese auch in Deutschland immer beliebtere Biersorte hat in den letzten Jahren einen ungeahnten Höhenflug angetreten. Das ist aber auch nachzuvollziehen. Die Leute haben einfach keine Lust mehr auf diese 08/15-Biere, wie sie überall im Supermarkt zu finden sind. Jedes Pils schmeckt gleich, man möchte neue, andere Aromen kennenlernen. Genau mein Reden. Aber schauen wir uns an, ob das "Skovlyst India Pale Ale" auf den Bierolymp kommt. Dieses Bier hat eine leicht stumpfe Hefetrübung, der Schaum steht sehr gut. Riechen tut man eine dezente Zitrusnote, und, das überrascht, etwas Fichte. Wow! Geschmacklich bekommt man davon nicht viel mit. Umso mehr aber vom Hopfen, der direkt von Beginn an für ordentlich Rabatz sorgt. Ein fulminanter Beginn, gefüllt voller Zitrusaromen, die an Limette und Grapefruit erinnern. Dann sofort kommt ein satter, zuerst leicht bitterer Geschmack durch, der mit der Zeit richtig glasklar wird und die schiere Bittere aufzeigt. Vollmundig und alles andere als zurückhaltend. Im Hintergrund ist eine intensive Süße zu schmecken, die das alles irgendwie konträr erscheinen lässt. Aber das ist nicht böse gemeint. Dieses IPA ist viel voluminöser als die neuen, deutschen Exemplare. Ein gutes und vor allem intensives Bier. Ungewohnt, aber gut. 8 von 10 Punkten.
Bewertung 02.05.2024: Nach einem entspannten Ausklang des Abends bei einer Partie Billard in einer gemütlichen Pinte sind wir zurück im Hotel. Zum zweiten Mal habe ich heute das "Skovlyst HumleBryg India Pale Ale" im Glas, ein obergäriges Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,5 Volumenprozent. Der erste Schluck verspricht mit fruchtigen und süßen Noten einen angenehmen Einstieg. Doch diese anfängliche Süße weicht rasch einer ausgeprägten Würzigkeit. Leider hinterlässt der verwendete Hopfenextrakt einen negativen Eindruck und verleiht dem Bier eine unangenehme, fast schon billige Note. Ein weiterer Schluck offenbart erneut eine vage Süße, gefolgt von undefinierbaren Fruchtaromen. Bedauerlicherweise kehrt der minderwertige Hopfengeschmack jedoch ebenso schnell zurück und dominiert den Gesamteindruck. Von einer hochwertigen Komposition ist dieses IPA meiner Meinung nach weit entfernt. Auch im weiteren Verlauf der Verkostung stellt sich keine Besserung ein. Im Gegenteil, der Hopfen entwickelt eine ranzige Note, die den billigen Eindruck des Bieres nur noch verstärkt. Angesichts dieser deutlichen Mängel erscheint eine Bewertung von vier Punkten fast schon großzügig. 4 von 10 Punkten.
Bewertung:

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