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Biertest - Sester Kölsch

Bewertung: 6 / 10 Punkten

Brauerei:

Haus Kölscher Brautradition / Köln


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

14.02.2018


Testobjekt:

0,5l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Kölsch


Alkoholgehalt:

4,80%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmal, Hopfenextrakt, Hopfen


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

fein würzig


Geschmack:

malzig, mild, leicht würzig, langer Abgang


Sonstiges:

Hergestellt für Sester Brauerei GmbH / Köln


Fazit:

Bewertung 15.06.2003: Das Sester Kölsch kommt zu Beginn echt lecker daher, aber leider verblasst dieses schon nach kurzer Zeit. Die Hopfennote, die übrigens ausgesprochen lange anhält, überwiegt nachher und lässt den Malz alt aussehen. Nun ja, das Sester ist echt nicht schlecht, aber leider nichts herausragendes. Deshalb nur Mittelfeld... 6 von 10 Punkten.

Bewertung 03.04.2012:
Seit ein paar Jahren geht es in Köln Biertechnisch den Bach runter. Die ganzen großen Namen wie Sion, Gilden und eben auch Sester werden alle bei der Brauerei "Haus Kölscher Brautradition GmbH" gebraut. Und diese gehört dem Konzern "Radeberger", die alle möglichen großen Namen in Deutschland aufgekauft hat. So haben wir es heute mit dem "Sester Kölsch" zu tun, welches beim letzten Test vor neun Jahren noch eigenständig war. Am Etikettendesign und am Alkoholgehalt hat sich nichts getan, vielleicht aber am Geschmack. Das Aussehen mit dem satten Goldgelb und dem durchschnittlichen Schaum ist gut, der Geruch ist fein malzig. Ebenfalls malzig und mit einem satten Volumen ist der Antrunk. Fein prickelt die Kohlensäure über die Zunge, eine angenehme Rezenz ist zu spüren. Das Malz ist ganz klar tonangebend und den Job macht es ganz gut. Geschmacklich kann das Sester keine Fehler aufweisen, nur wirkt es eine Spur zu durchschnittlich. Süffig zu Beginn, ab der Mitte kommt langsam, aber sicher der Hopfen durch, der aber nicht wirklich bitter oder dergleichen schmeckt. Im Hintergrund ist es würzig. Ja, unterm Strich bleibt mir nichts anderes zu sagen, als: Irgendwie ziemlich durchschnittlich. Einen Punkt mehr hat es sich aber verdient... 7 von 10 Punkten.

Bewertung 14.02.2018:
Heute wurden der Hoppeditz und der Nubbel verbrannt... Nein, keine Sorge, die Welt ist in Ordnung. Vielleicht nicht ganz im Rheinland, denn heute ist Aschermittwoch und das heißt: Beginn der 40-tägigen Fastenzeit. Also wird heute noch mal Gas gegeben. Vor mir steht passenderweise ein Bier aus der anderen Stadt am Rhein. Das "Sester Kölsch" hat immer noch 4,8%vol. Alkohol und macht im Glas alles richtig: Es ist goldgelb, der Schaum steht wie eine Eins und der Geruch sorgt für einen würzigen Eindruck. Geschmacklich kommt ebenfalls ein leicht würziger Körper durch. Deutlicher ist das Malz, dass das Bier leicht süßlich erscheinen lässt. Überhaupt ist das Bier ziemlich mild. Vor allem geht es runter wie Öl. Auch durch das Weizenmalz hat es eine leichte Süße angenommen. Man kann es trinken, es hat aber nicht allzu viel zu bieten. Süffig ok, leicht würzig auch, aber sonst? Deshalb bekommt es heute wieder die eher durchschnittlichen 6 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 6 / 10 Punkten


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Reimund
2010-05-06

Wie kommt der Sauerländer zum Kölsch ?
Wie zu erwarten war eher zufällig auf der Geburtstagsfeier einen gebürtigen Kölners, denn "Bierersatzstoffe" und "bierähnliche Getränke" werden hier eher misstrauisch beäugt.
Von gelegentlichen Besuchen in der Domstadt kenne ich Kölsch eigentlich nur vom Fass, und in homöopathischen Dosen der dort aufschneiderisch als "Kölner Stangen" bezeichneten Reagenzgläser.
Aber weil das Pils alle war und der Durst umso größer, habe ich diesen dann notgedrungen einem Fläschchen "Sester Kölsch" bekämpft.
Und siehe da, es geschehen selbst heute noch Zeichen und Wunder.
Die Kölner können doch tatsächlich Bier brauen wenn sie wollen
Hier im Sauerland kennt man allenfalls die Massenware "Küppers" , "Dom" und "Früh", von der Marke Sester hat man hier noch nie etwas gehört.
Was eigentlich erstaunlich ist, da die Firma Sester es versteht dem Kölsch einen ordentlichen Geschmack zu verleihen.
Von der Farbe her sieht das Bier haargenau so aus wie Apfelschorle mit einer mittelmäßigen und wenig haltbaren Schaumkrone.
Also erwartet der unerfahrene "Kölsch-Tester" die übliche fade Plörre aus Rheinwasser Gersten- und Weizenmalz und einem Hauch Hopfen.
Um so überraschender der erste Schluck.
Da ist tatsächlich der Hopfen zu schmecken, und das wirklich wohldosiert.
Also weder zu wenig noch dominant.
Im Antrunk eine sehr angenehme Malznote und ein sehr ausgewogener Geschmack.
Weder metallisch hart, noch ölig oder süßlich wie bei vielen anderen obergärigen Bieren.
Da stimmt eigentlich alles, auch im Mittelteil bleibt der angenehme Gesamteindruck erhalten.
Im Abgang dominieren dann wieder die Malz- und Hopfennoten, die mittellang nachwirken.
Wenn ich die Flasche nicht gesehen hätte, dann hätte ich glatt vermutet das dies ein dänisches FAXE aus den legendären 1-Liter-Männerdurst-Dosen gewesen wäre.
Kurz gesagt:
Ich werde zwar nicht zum Pils-Atheisten werden und auf Kölsch umsteigen, aber Sester Kölsch ist ein durchaus empfehlenswertes Bier zu dem auch die "bessere Hälfte" nicht Nein sagen wird.
Geeignet als "leichtes Feierabend-Bier " oder auch zum Grillen in geselliger Runde, kann man mit diesem Bier absolut nichts falsch machen.
Meine Urteil:
7 von 10 möglichen Punkten.


Touta
2005-11-16

Hallo zusammen, meiner Meinung nach ein "echtes" Kölsch. Bin selber Rheinländer und kenne demzufolge quasi alle Kölschsorten. Hin und wieder genehmige ich mir auch mal ein Weizen. Somit bekommt meine Zunge auch schon mal eine Veränderung zu spüren, aber dat Kölsche Sester kannsde suffe!! Viele Grüße Touta P.S. Sagt auch meine Frau!!  


Michael
2004-12-10

Aloa! Ich hab eine geraume Weile gebraucht, aber es war gut, dass ich mir die Zeit genommen habe: Das Sester ist ein vollmundiges (für ein Kölsch nach meinem Harzer Empfinden doch eher atypisches) Bier, nicht zu lasch und auch nciht zu herb, genau im richtigen Verhältnis. Allergins ist es auch ein "Fliegerbier": Nach dem Genuss einer Flasche riecht man(n) wie ein halber Kasten. Leider auch extrem wichtig beim Sester: Es ist nur richtig kalt zu genißen, sonst herbe AUA. MfG, Der Michel  


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