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Biertest - Schwelmer Alt 4,2%

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Privatbrauerei Schwelm / Schwelm


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

30.04.2009


Testobjekt:

0,5l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Altbier


Alkoholgehalt:

4,20%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

dunkelrot


Schaumkrone:

viel, fest


Geruch:

malzig, leicht hopfig


Geschmack:

milder Beginn, leicht malzig, dann immer hopfiger, schokoladig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 04.04.2003: Das Schwelmer Alt. Endlich komme ich mal dazu, diese Köstlichkeit zu probieren. Ich habe es vor ein paar Jahren mal auf einer Party bei einem Kollegen getrunken und war sofort begeistert davon. Ich bin jetzt Düsseldorfer und habe dementsprechend schon alle lokalen Altbierspezialitäten durch, aber das Schwelmer kann immer noch sehr gut mithalten und gehört auf jeden Fall zu den Top Fünf in der Altbier-Szene. Es sieht schon mal fantastisch aus und auch geschmacklich ist es was besonderes. Man trinkt es und denkt: Mmmh, ziemlich wässrig das Ganze. Aber sobald diese paar Wörter gesackt sind, kommt es. Und zwar heftigst! Eine leicht herbe, immer stärker werdende Malz- und Hopfennote, die zum Schluss in einem Schokoladenartigen Finale zum Erguss kommt. Und das bei nur 4,2 % vol. Wie man es sich schon denken kann: Absolutes Spitzenfeld!!!! 10 von 10 Punkten.

Bewertung 30.04.2009:
Ziemlich genau sechs Jahre ist es her, dass ich das "Schwelmer Alt" das letzte Mal getestet habe. Viel seit seitdem passiert, so hat dieses Altbier ein neues Etikett bekommen, aber ansonsten hat es immer noch die "geringen" 4,2%vol. Ob es aber weiterhin die 10 verdient hat, werden wir gleich wissen. Mittlerweile nennt sich diese westfälische Brauerei hochtrabend Biermanufaktur. Hört sich gut an, hier wird das Bier noch mit Liebe gebraut. Fein. Zum Verlieben sieht das Bier im Glas auch aus: dunkelrot und mit einer Menge cremigen Schaums versehen. Ja, das könnte was geben. Der Geruch lässt auf eine kräftige Malznote schließen. Der Antrunk, der wie im Jahre 2003 zu Beginn etwas dünn erscheint, erholt sich innerhalb von Sekunden und lässt dem Altbierfreund das Herz höher schlagen. Süßlich, weich und rund. Nach fünf Sekunden kommt dann eine würzige und fast schon voluminöse Malznote auf den Trinkenden zu, gepaart mit einer leichten Hopfennote, die im weiteren Verlauf ebenfalls an Fahrt gewinnt. Es ist etwas süßer als die Düsseldorfer Altbiere, die eher mit einer leichten Bittere aufwarten. Hier ist der Fokus auf die Süffigkeit gelegt worden. Aber wirklich lecker und erstaunlich, dass man aus 4,2%vol. so viel Tiefe herausholen kann. Eine Spur mehr Kohlensäure wäre wünschenswert, so kann schon nach kurzer Zeit der Eindruck entstehen, das Bier tendiert in Richtung schal. Insgesamt ein sehr gutes Bier. Die volle Punktzahl bekommt es aber nicht mehr, dafür ist die Kohlensäure zu laff und der Antrunk eine Spur zu dünn. Ansonsten mit Sicherheit empfehlenswert. 9 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Roger
2005-06-14

Nun gut, die Schwelmer Flasche sieht ja schon mal ganz nett aus, hat so einen leicht alternativen Kleinbrauereitouch. Das in Westfalen, wenn auch an der Grenze zum Rheinland Altbier gebraut werden kann, wird hier ganz gut unter Beweis gestellt, das Bier mundet auch einem Westfalen. es hat diesen obergärigen Esprit, der etwas reduzierte Alkoholgehalt trägt zu einem fast bitterfreien Trinkgenuß bei, allerdings kommen bei mir auch leichte Malzbierassoziationen auf. Im Ennepe-Ruhr-Kreis ist dieses Altbier sicherlich ein Vorzeigeprodukt, ob es gegen die niederrheinische Konkurrenz bestehen kann, mag ich nicht zu beurteilen, rein subjektiv würde ich sagen ja !!! 7 Punkte.


Oliver
2003-06-10

Hallo trinke schon sehr lange schwelmer alt aber seit es die neuen flaschen gibt mußte ich feststellen das diese sehr oft undicht sind und dann nicht schmecken würde mich freuen wenn man das in den grif beckommen würde. mfg Oliver  


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