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Biertest - Schwaben Bräu Das Weizen

Bewertung: 6 / 10 Punkten

Brauerei:

Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG / Stuttgart


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

24.11.2010


Testobjekt:

0,5l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Helles Hefeweizen


Alkoholgehalt:

5,00%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hefe, Hopfen


Farbe:

trübes goldgelb


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

leicht nach Weizenmalz


Geschmack:

malzig, hefig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 22.08.2004: Das Weizen.. Das hört sich so an, als ob es nur ein wahres Weizenbier gibt, und genau das steht hier jetzt vor mir. OK, abwarten und nach diesem Test weiß man mehr. Nach dem Einschenken aus dieser Bügelflasche sieht man im Glas fast nur Schaum. Wirklich viel Schaum. Und zwar sehr cremigen Schaum. Schön. Die Farbe ist auch OK. Der erste Schluck möchte dann auch munden. Und wie. Es ist wirklich lecker. Dieses Bier aus der Landeshauptstadt Baden-Württembergs ist ein wirklich gutes Gesöff. Malzig, weich, vielleicht ein wenig zu hopfig, so präsentiert es sich dem Trinker. Nach einem zu sich genommenen Schluck, kommt einem für einen Bruchteil einer Sekunde der Geschmack sogar richtig kernig vor. Fast nussig. Insgesamt ein ganz nettes, aber nicht unbedingt "Das" Weizen. Oberes Drittel. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 24.11.2010:
"Das Weizen". Das nenne ich mal ein selbstbewusstes Auftreten. Nicht irgendeines, sondern DAS Weizen steht vor mir. Aus Stuttgart stammt es und wird heute zum zweiten Mal getestet. Vor sechs Jahren hat es sieben Punkte eingefahren, mal gucken, was da heute geht. Zumindest optisch hat sich nicht viel getan, der Bauer trägt immer noch das Getreide persönlich zur Brauerei, der Alkoholgehalt beträgt immer noch 5%vol, einzig die Zutatenliste liest sich heute besser: Der Hopfenextrakt ist durch "normalen" Hopfen ersetzt worden. Also, nun geht es aber los. Eingeschenkt sieht es sehr gut aus: goldgelb, unfiltriert und mit einer festen, üppigen Schaumkrone. Der erste Schluck ist leicht weizenmalzlastig, aber süffig und auf seine Art und Weise auch angenehm lecker. Die feine Banane, die zu Beginn erst Mal sehr dominant ist, dann aber subtiler wird, gefällt mir. Die Hefe sorgt für die gewisse Fülle. Dennoch fehlt mir die Süße, es schmeckt einfach zu oberflächlich. Vielleicht täte diesem Bier auch eine Spur mehr Alkohol gut. Der lange Abgang und die leichte Würzigkeit des Hopfens machen nicht allzu viel gut. Unterm Strich ein eher durchschnittliches Weißbier. Auf keinen Fall ist es "DAS" Weizen. Dieses Mal gibt es 6 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 6 / 10 Punkten


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